Vielfalt der Identitäten anerkennen

Zum Internationalen Aktionstag für Trans*-Entpathologisierung am 20. Oktober erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Beim Internationalen Aktionstag für Trans*-Entpathologisierung am 20. Oktober kämpfen mehr als 300 Gruppen und Netzwerke weltweit gegen die Diskriminierung von Transsexuellen, Transgendern und transidenten Menschen und gegen die auch bei uns noch gängige Pathologisierung ihrer geschlechtlichen Identität, die weiterhin als ‚psychische Krankheit‘ eingestuft wird. Diese Stigmatisierung hat unter anderem soziale Diskriminierung, gerade auch im Gesundheitswesen, zur Folge und richtet sich gegen das Menschenrecht auf Selbstbestimmung und eine freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Deshalb unterstützen wir die Forderung nach einer Streichung der Diagnose ‚Geschlechtsidentitätsstörungen‘ aus den Krankheitskatalogen und streiten seit Jahren für die längst überfällige Reform des Transsexuellenrechts auch in Deutschland.

Mit dem Kampf gegen Diskriminierung beginnen wir auch in der eigenen Partei: Wir Grüne haben bereits im Frühjahr beschlossen, bei der Aufnahme in die Mitgliederdatei ein offenes Abfragen des eigenen Geschlechts zu ermöglichen, jenseits der weiblich/männlich-Kategorisierung. Damit sind wir die einzige Partei im Bundestag, die ihren Mitgliedern eine eigene Geschlechtszuweisung anbietet.

Wir streiten für eine Gesellschaft, in der die Vielfalt der Identitäten als Bereicherung empfunden wird und alle Menschen in ihrem So-Sein als selbstbestimmte und gleichberechtigte Personen akzeptiert werden."

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Dafür: Vielfalt

Wir sind für gleiche Verwirklichungsmöglichkeiten für alle

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Schlecht angesehen, schlecht bezahlt

Die wichtige und schwere Arbeit von Pflegenden muss endlich die Anerkennung erhalten, die sie verdient.

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Lesben & Schwule

Niemand darf wegen seiner sexuellen Identität benachteiligt werden.

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund,

wir sind Ihre Verbündeten im Kampf um Chancengerechtigkeit und gegen Diskriminierung

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Wir sind noch zu wenig Frauen

Am Frauentag startet eine Mitgliederkampagne speziell für Frauen. Astrid Rothe-Beinlich im Interview über Politik machen, Quote und Macht.