AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zur Überwachung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Statt aufzuklären, wie zehn Menschen über zehn Jahre von Nazis ungehindert ermordet werden konnten, während V-Leute des Verfassungsschutzes sich im Täterumfeld auf den Füßen herumstanden, sieht Minister Friedrich seine Hauptaufgabe offenbar darin, die Beobachtung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz zu rechtfertigen. Eine Beobachtung, die nach bisherigen Informationen zumindest in Niedersachsen sogar mit nachrichtendienstlichen Mitteln erfolgte. Hier stellt sich die Frage: Wer kontrolliert eigentlich wen? Die demokratisch gewählten Abgeordneten den Verfassungsschutz - oder umgekehrt?
Minister Friedrich ist in seiner Amtsführung jede Verhältnismäßigkeit abhanden gekommen. Zusammen mit seiner Kabinettskollegin Schröder steckt er tief in der Totalitarismusideologie des Kalten Krieges fest. Wer Links- und Rechtsextremismus auf dieselbe Stufe stellt, relativiert die Gefahr und den brutalen Terror, der von rechter Seite gegen unsere Demokratie und bestimmte Gruppen in der Mitte unserer Gesellschaft gerichtet ist. Ein Verfassungsschutz, der ohne echte demokratische Kontrolle und Transparenz agiert, ist der blinde Fleck unserer Demokratie und wird so selbst zur Gefahr für die Verfassung.
Der Verfassungsschutz in seiner bisherigen Form und Struktur muss grundsätzlich auf den Prüfstand gestellt werden. Ein einfaches ,Weiter-so‘ kann und darf es nach dem ungehinderten Rechtsterrorismus durch die NSU nicht geben. Es müssen endlich Konsequenzen gezogen werden.“