AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zur Einstellung des elektronischen Einkommensnachweises ELENA erklärt Malte Spitz, Mitglied des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Mit dem Aus für die Datenkrake ELENA hat die schwarz-gelbe Bundesregierung den längst überfälligen Schritt vollzogen, den Speicherwahn einzudämmen. Dass bei dieser Entscheidung nicht der Datenschutz die entscheidende Rolle gespielt hat, sondern lediglich die unzureichende Verbreitung elektronischer Signaturkarten, ist ein Armutszeugnis für diese Regierung. Die massenhafte Speicherung von persönlichsten Informationen von mehr als 40 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern war ein völlig unverhältnismäßiger Eingriff in die Privatsphäre der Menschen. Grundlos wurden viele der abgefragten Daten gespeichert, ohne dass die Betroffenen eine Möglichkeit hatten, die gespeicherten Daten per Auskunftsersuchen zu kontrollieren. Dieser Speicherwahn, der von der Großen Koalition ins Leben gerufen wurde, findet damit glücklicherweise ein Ende. Eigentlich hätte es gar nicht zu dieser massenhaften und für die Unternehmen extrem teuren Praxis kommen dürfen. Auf die jetzt angeführten Probleme wurde von Beginn an immer wieder hingewiesen.
Leider wurde mit ELENA nur eine von mehreren Datenkraken beerdigt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung schaut tatenlos zu oder verliert sich im Koalitions-Zank, statt eindeutig für den Datenschutz einzutreten. Sei es bei den Verhandlungen um das Fluggastdatenabkommen, die Speicherung und Auswertung von Finanztransaktionen in Europa oder die Debatte um die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung. Überall geht es um die massenhafte und anlasslose Speicherung von privaten Informationen, bei der das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung frontal angegriffen wird.
Wir Grüne haben uns von Anfang an gegen ELENA mit ihrem ausufernden Speicherzwang gewehrt und lehnen auch die anderen Vorhaben klar ab. Für uns Grüne gilt: Datenschutz ist Bürgerrecht – Stoppt die Datenkraken!"