AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zur Hinrichtung von Troy Davis in den USA erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
"Die Hinrichtung von Troy Davis durch die Behörden des US-Bundestaates Georgia ist ein zynisches und unmenschliches Schauspiel, das Trauer und Entsetzen hervorruft. Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die Troy Davis am nächsten standen, bei den engagierten Menschen, die bis zuletzt um sein Leben kämpften.
Die Schuld von Troy Davis ist fraglich, die Beweislage äußerst dünn. Er selbst beteuerte bis zu seinem Tod seine Unschuld. Offensichtlich stand die Demonstration staatlicher Gewalt im Vordergrund. Mit dieser staatlichen Hybris wird das Leben eines Menschen ausgelöscht und das Leben seiner Angehörigen für viele Jahre unerträglich gemacht.
Durch die Todesstrafe wird Gewalt nicht verringert, sondern grausam vermehrt. Moderne kriminaltechnische Untersuchungen in den USA und anderen Ländern belegen in immer mehr Fällen, dass zahlreiche Unschuldige exekutiert wurden und die Vollstreckung auch von der Hautfarbe der mutmaßlichen Täter und deren mutmaßlichen Opfern abhängt. Durch die Vollstreckung der Todesstrafe laden Staaten sich eine nicht wieder gut zu machende Schuld auf.
Die UNO-Generalversammlung setzt sich für ein weltweites Moratorium bei Hinrichtungen ein. Auch die USA als führende Nation der westlichen Welt müssen diese grausame Strafe endlich ächten. Die Hinrichtung von Troy Davis ist ein Rückschlag für den weltweiten Kampf gegen die Todesstrafe. Die Abschaffung der Todesstrafe in den USA wäre ein Signal der Menschlichkeit an die ganze Welt."