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Opfer sexueller Gewalt brauchen Hilfe, keine Schuldzuweisungen

Zu den am Samstag in mehreren deutschen Städten stattfindenden SlutWalks erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Wir begrüßen und unterstützen, dass an diesem Samstag in vielen deutschen Städten Menschen auf die Straße gehen werden, um für das sexuelle Selbstbestimmungsrecht und das Recht auf körperliche Unversehrtheit zu demonstrieren. Die sogenannten SlutWalks sind bunte und phantasievolle Demonstrationen, die von Toronto bis Mumbai Zeichen setzen gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen, denen vor allem Frauen immer noch tagtäglich ausgesetzt sind.

Sexuelle Gewalt und Vergewaltigungen sind Verbrechen, die häufig in der Familie, der Beziehung oder dem Bekanntenkreis stattfinden und die auch deshalb schwer nachzuweisen sind. Opfer sexueller Gewalt brauchen keine falschen und absurden Schuldzuweisungen. Sie brauchen Ansprechpersonen bei Polizei und Justiz, die für die spezielle Situation geschult sind, und ein dichtes Netz an professioneller Unterstützung durch qualifizierte Beratungsangebote, Frauenhäuser und erreichbare Zufluchtsmöglichkeiten. Um diese Unterstützung bundesweit bieten zu können, ist eine verlässliche Finanzierung erforderlich, die der Bund gemeinsam mit den Ländern als staatliche Pflichtaufgabe garantieren muss. Opferschutz darf nicht an haushalterischen Zwängen oder der Finanzarmut der Kommunen scheitern."

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Für sexuelle Selbstbestimmung

Ein nachdrücklicher Protest gegen Sexismus, sexuelle Gewalt und Vergewaltigungsmythen.

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Frei leben ohne Gewalt

Am "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" zeigen wir Flagge und fordern, für Frauen da zu sein, die Opfer von Gewalt geworden sind.

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Der Green New Deal: Ein guter Deal für Frauen!

Die grüne Bundesfrauenkonferenz am 17. und 18. April in Bonn unter dem Motto: Der Green New Deal – ein guter Deal für Frauen!

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Leben ohne Angst

Es braucht mehr als nur Notrufnummern für Frauen. Die Bundesregierung hat das leider noch nicht verstanden, sagt Astrid Rothe-Beinlich

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Kümmerer gesucht

Nicht nur die Gewalt der rechtsterroristischen NSU und ihres braunen Netzwerks muss tabulos aufgeklärt werden – bis hinein in Polizei und Verfassungsschutz. Auch muss wieder stärker debattiert werden, was junge Menschen eigentlich zu Neonazis werden lässt. Wer ihnen den Nachwuchs abschneiden will, muss Jugendarbeit und Jugendarbeiter fördern, und darf der NPD nicht soziale Leerräume überlassen, insbesondere im ländlichen Raum. Ein Artikel von Holger Kulick für den schrägstrich (Ausgabe März 2012).

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