AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zu den Äußerungen von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, in dieser Legislaturperiode keine Frauenquote für Führungspositionen in Unternehmen einführen zu wollen, erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied des Bundesvorstands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Die Verweigerungshaltung der FDP in Sachen Frauenquote ist typisch für ihre Politik. Es ist längst klar, dass freiwillige Vereinbarungen zwischen Wirtschaft und Politik kaum Wirkung entfalten. Die freiwillige Selbstverpflichtung der Arbeitgeberverbände zur Förderung von Chancengleichheit aus dem Jahr 2001 ist gescheitert. Ohne eine gesetzliche Quote werden die männlich dominierten Machtzirkel kaum die Hälfte ihrer Macht abgeben. Rund 98 Prozent der Vorstandsposten in den Dax-30 Unternehmen sind männlich besetzt. Das zeigt uns: Eine verpflichtende Quote für börsennotierte Unternehmen in Aufsichtsräten, Vorständen und anderen Führungspositionen ist längst überfällig.
Wir stehen für Quoten – auch in der Wirtschaft. Wir fordern eine gesetzliche Verpflichtung für alle mitbestimmungspflichtigen Unternehmen, bis 2015 einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent in den Aufsichtsräten zu erreichen. Bis 2017 müssen dann mindestens 40 Prozent der Posten im Aufsichtsrat von Frauen besetzt sein. Eine Quote für Aufsichtsräte ist dabei nur ein erster Schritt. Folgen muss eine Quote für Vorstandsposten und ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft, damit Geschlechtergerechtigkeit in Unternehmen Wirklichkeit wird.
Die Zeiten schöner Worte und falscher Versprechungen sind vorbei. Die Unternehmen hatten jetzt wirklich lange genug die Möglichkeit, ohne gesetzlichen Druck effektive Frauenförderung zu betreiben.“