• .Atomkraft

    AKW-Ausbau in Temelin stoppen

    Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR

  • .Klimawandel

    Apocalypse now?

    Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR

  • .Energiewende

    Solarkürzung im Bundesrat gestoppt

    Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR

  • Der Klimawandel bringt immer dramatischere Naturkatastrophen mit sich. Foto: gumtau/flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)
    .Klimagipfel

    Es muss was passieren

    20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR

  • Solarzelle und Windräder. Foto: bby/Flickr.com (CC BY-NC 2.0)
    .Energiewende

    Viel reden, nichts tun

    Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR

Merkels Dagegen-Politik gebrochen

Zu den Ergebnissen des Gipfeltreffens der Chefs der Euro-Zone erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Nach monatelanger Dagegen-Politik der Regierung Merkel haben sich die Staats- und Regierungschefs endlich für den europäischen Weg entschieden. Frau Merkel hingegen ist am Ende ihrer europapolitischen Sackgasse angekommen und musste bei vielen Punkten einlenken, die sie vorher vehement blockiert hat.

Endlich wird es die von uns Grünen seit langem geforderten Zinssenkungen und verlängerten Hilfskredite genauso geben wie die Möglichkeit des Rückkaufs von Staatsanleihen am Sekundärmarkt. Der EFSF darf nun die Rolle des benötigten Bankenrettungsschirms übernehmen, auch wenn er bedauerlicherweise nicht aufgestockt wurde. Dies hätte jedoch Spekulationen an den Finanzmärkten über andere Euro-Mitgliedsländer einen Riegel vorgeschoben. Ob die Beteiligung privater Gläubiger in angemessenem Maße stattfindet, bleibt abzuwarten. Gerade angesichts der Gewinne, die viele in der Vergangenheit mit den bisherigen, höheren Zinssätzen erwirtschaftet haben, müssen aber auch sie einen substanziellen Beitrag leisten. Der Gipfel war ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu einer dauerhaften Gesundung Griechenlands. Ob die Eurokrise damit dauerhaft gelöst ist, wird sich erst noch zeigen.

Das Land braucht auch weiterhin die Unterstützung seiner europäischen Partner bei der Verbesserung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit und der Modernisierung der Verwaltung. Dazu gehört auch, die EU-Strukturfonds gezielt zur Modernisierung seiner Infrastruktur und Energieversorgung zu verwenden. Griechenland verfügt über erhebliche Potenziale zur Stromerzeugung aus Wind und Sonne. Sie gilt es zu nutzen, um aus dem Land einen Energieexporteur zu machen und die Abhängigkeit von teuren Rohstoffen zu beenden.“

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Cem_papandreou_Vasilis_Filis225.jpg

Endlich ein europäischer Weg

Cem Özdemir im Interview: Über seine Eindrücke vor Ort in Griechenland und Wege aus der Euro-Krise.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/225x130_3DPuzzelEuropa_batintherain_flickr_CC_BY-NC-SA_02.jpg

Wege aus der Schuldenfalle

Damit Griechenland und der Euro stabilisiert werden können, ist eine sanfte Umschuldung notwendig.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Eine_D-Mark_Generation_X-Ray_FlickrCC_BY-NC-SA_20_225x130.jpg

Fatale ökonomische Folgen

Was würde ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone und die Rückkehr Deutschlands zur D-Mark bedeuten?

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/1_Euro_Foto_von_akanekal_Amit_Kanekal_Flickr_225.jpg

"Gemeinsame Wirtschaftspolitik fehlt"

Ist der Euro noch zu retten? Sven Giegold über Spekulanten, Populisten und die Konstruktionsfehler der Europäischen Währungsunion.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/3DPuzzelEuropa_batintherain_flickr_CC_BY-NC-SA_20_225x130_03.jpg

Grüne Schritte für Europa

Die Schaffung einer europäischen Wirtschaftsregierung wäre ein nachhaltiger und grüner Weg aus Europas Krise.

Kommentare

Kommentar

Wir freuen uns auf Meinungen zu diesem Artikel. Bitte beachtet unsere Nutzungsbedingungen.
Die Kommentarfunktion dient nicht dazu, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen oder Fragen zu stellen. Dafür haben wir ein Kontaktformular.



CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.