• .Atomkraft

    AKW-Ausbau in Temelin stoppen

    Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR

  • .Klimawandel

    Apocalypse now?

    Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR

  • .Energiewende

    Solarkürzung im Bundesrat gestoppt

    Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR

  • Der Klimawandel bringt immer dramatischere Naturkatastrophen mit sich. Foto: gumtau/flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)
    .Klimagipfel

    Es muss was passieren

    20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR

  • Solarzelle und Windräder. Foto: bby/Flickr.com (CC BY-NC 2.0)
    .Energiewende

    Viel reden, nichts tun

    Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR

Klartext statt blinder Parteisolidarität, Frau Bundeskanzlerin!

Zur Debatte um den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán und der Haltung der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Bundeskanzlerin Merkel kann sich nach der gestrigen Debatte im Europäischen Parlament nicht länger wegducken. Sind ihr die Verteidigung der Pressefreiheit, Bürgerrechte, eine unabhängige Justiz und eine selbstständige Zentralbank in allen europäischen Mitgliedsstaaten wichtig oder steht für sie blinde parteipolitische Solidarität zur ungarischen Regierungspartei FIDESZ im Vordergrund, die derselben europäischen Parteienfamilie EVP angehört wie CDU/CSU? Kernelement der Europäischen Union war und ist die Verteidigung demokratischer Grundprinzipien. Wenn die CDU-Parteivorsitzende hier weiter meint, sie und ihre Parteifreunde sollten lieber einige Augen zudrücken, dann tragen sie auch eine Mitverantwortung dafür, wenn Ungarn unter Viktor Orbán mitten in Europa zu einem undemokratischen und autoritären Regime wird.

Aus guten Gründen definieren die sogenannten Kopenhagener Kriterien für EU-Beitrittskandidaten hohe Hürden als Voraussetzung, um Mitglied der Europäischen Union zu werden. Dies gilt gerade für die Bereiche Pressefreiheit, Bürgerrechte und Justiz. Die Bundeskanzlerin und Vorsitzende der CDU Deutschland, Angela Merkel, ist nun aufgefordert zu erklären, warum diese Standards für EU-Mitgliedsländer wie Ungarn nicht gelten sollen, während die Union immer an vorderster Front ihre Stimme erhebt, wenn es um mögliche Defizite des EU-Beitrittskandidaten Türkei geht.

Eine deutsche Bundesregierung, die sich nicht eindeutig zu den Verteidigern der EU-Grundrechtecharta zählt, untergräbt auch aktiv die innere und äußere Glaubwürdigkeit der Europäischen Union, die gerade gegenüber Nachbarstaaten wie Weißrussland und gegenwärtig auch der Ukraine gefordert ist.“

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Harms_Cohn-Bendit_225.jpg

30 grüne Jahre (5): GRÜNE in Europa

Teil 5 unserer Serie Grüne Geschichte(n): Die GRÜNEN in Europa.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/engstroem_225.jpg

Gegen die Überwachungsunion

Netzsperren, Bankdaten und Kulturflatrate: Doppelinterview mit Jan Phillip Albrecht und dem grünen Piraten Christian Engström

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/3DPuzzelEuropa_batintherain_flickr_CC_BY-NC-SA_20_225x130_03.jpg

Grüne Schritte für Europa

Die Schaffung einer europäischen Wirtschaftsregierung wäre ein nachhaltiger und grüner Weg aus Europas Krise.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/teaserbild_eu_225.jpg

Karlsruhe macht Europa stark

Das Verfassungsgericht hat den EU-Reformvertrag für rechtens erklärt. Welche Folgen hat das für uns?

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Roth_brender_225_01.jpg

Anschlag auf Pressefreiheit

Roland Kochs Eingriff in die ZDF-Personalpolitik ist falsch und gefährlich, sagt Claudia Roth.

Kommentare

Kommentar

Wir freuen uns auf Meinungen zu diesem Artikel. Bitte beachtet unsere Nutzungsbedingungen.
Die Kommentarfunktion dient nicht dazu, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen oder Fragen zu stellen. Dafür haben wir ein Kontaktformular.



CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.