Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Zur Auflösung des ägyptischen Parlaments durch die Verfassungsrichter erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Es ist brandgefährlich für die demokratische Entwicklung Ägyptens, wenn das ägyptische Verfassungsgericht jetzt das vor kurzem gewählte Parlament auflöst. Die Begründung ist hoch dubios: Jenes Drittel des Parlaments, das aus unabhängigen Abgeordneten bestehen soll, soll nach Ansicht der Richter zu enge Parteibindungen haben.
Ob ein noch von Gnaden Mubaraks und des Militärs eingesetztes, auf keiner demokratischen Verfassung fußendes Gericht legitimer Hüter der Demokratie in Ägypten ist, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden. Das Vorgehen des Gerichts hinterlässt den Eindruck eines kalten Putsches und nicht den einer verantwortungsvollen Intervention durch ein demokratisches Verfassungsorgan.
Mit diesem Vorgehen riskieren das Gericht und die hinter ihm stehenden Militärs eine gewalttätige Zuspitzung der Lage. Die Militärs agieren unverantwortlich und einzig im eigenen Machtinteresse, um Ägypten vom Pfad einer demokratischen Zukunft abzubringen. Mögliche Regelverstöße bei der Parlamentswahl müssen aufgeklärt und durch angemessene Mittel korrigiert werden. Die pauschale Annullierung der Wahl ist jedoch vollkommen überzogen und so nicht akzeptabel.
Die EU und die Bundesregierung sind dringend aufgefordert, das Militär in Ägypten an seine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, aber auch an die Verantwortung Ägyptens als Beispiel für andere Umbruchstaaten des arabischen Frühlings zu erinnern. Es muss nun auf das Militär politischer Druck ausgeübt werden, damit es zu keiner Zurückdrehung der Revolution kommt."