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Im Kampf gegen das HI-Virus nicht nachlassen

Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2011 erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Der diesjährige Welt-Aidstag steht unter dem Motto „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“. Er erinnert an die vielen Menschen weltweit, die mit AIDS und dem HI-Virus leben. Über sie und die Krankheit wird öffentlich nur noch selten gesprochen. Es ist aber gerade wichtig, Klischees und Diskriminierungen abzubauen und die Krankheit innerhalb der Gesellschaft als immer gegenwärtig zu behandeln. Die Themen HIV und AIDS gehören auf die politische Tagesordnung, bis sie eine berechtigte Beachtung und Anteilnahme finden. Dazu kann jede oder jeder etwas beitragen, etwa durch das Tragen der roten Schleife als Zeichen der Solidarität oder ehrenamtliches Engagement.

Zwar ist nach den neuesten Erkenntnissen von UNAIDS die Zahl der Neuinfektionen auf 2,7 Millionen gesunken, doch bei 1,8 Millionen Aidstoten wäre es verantwortungslos, im Kampf gegen die Krankheit nachzulassen. Prävention ist das beste Mittel, um wirksam gegen die Verbreitung des Virus vorzugehen. Einigen Menschen, insbesondere Homosexuellen und Transsexuellen, wird immer noch der Zugang zu Präventionsmöglichkeiten und Medikamenten verwehrt. Dies beobachten wir besonders in den Staaten, die Homosexualität unter Strafe stellen. Wir fordern daher die Bundesregierung auf, sich für die Abschaffung dieser menschenverachtenden Straftatbestände auf internationaler und bilateraler Ebene einzusetzen.

Wir begrüßen die Entscheidung unseres Entwicklungsministers Niebel, der in letzter Minute seine Blockadehaltung gegenüber dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Malaria und Tuberkulose beendet hat und die Auszahlung der ausstehenden 100 Millionen Euro für das Jahr 2011 bewilligt hat. Konsequent wäre es nun, die Zahlungen für das Jahr 2012 bereits fest zuzusagen, um dem Fonds eine Planungssicherheit für eine effektive Arbeit zu geben.“

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Gentechnik

Die Gentechnik bietet in Medizin und Lebensmittelproduktion weitreichende Möglichkeiten. Doch nicht alles was machbar ist, ist auch ethisch und politisch legitim.

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Lesben & Schwule

Niemand darf wegen seiner sexuellen Identität benachteiligt werden.

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30 Grüne Jahre = 30 Grüne Geschichten

Wie war es, als die Grünen in den Bundestag einzogen? Oder später regierten? In 30 Geschichten erzählen wir die Geschichte unserer Partei.

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Drogenpolitik

Prävention steht im Mittelpunkt grüner Drogenpolitik.

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Kümmerer gesucht

Nicht nur die Gewalt der rechtsterroristischen NSU und ihres braunen Netzwerks muss tabulos aufgeklärt werden – bis hinein in Polizei und Verfassungsschutz. Auch muss wieder stärker debattiert werden, was junge Menschen eigentlich zu Neonazis werden lässt. Wer ihnen den Nachwuchs abschneiden will, muss Jugendarbeit und Jugendarbeiter fördern, und darf der NPD nicht soziale Leerräume überlassen, insbesondere im ländlichen Raum. Ein Artikel von Holger Kulick für den schrägstrich (Ausgabe März 2012).

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