AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2011 erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Der diesjährige Welt-Aidstag steht unter dem Motto „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“. Er erinnert an die vielen Menschen weltweit, die mit AIDS und dem HI-Virus leben. Über sie und die Krankheit wird öffentlich nur noch selten gesprochen. Es ist aber gerade wichtig, Klischees und Diskriminierungen abzubauen und die Krankheit innerhalb der Gesellschaft als immer gegenwärtig zu behandeln. Die Themen HIV und AIDS gehören auf die politische Tagesordnung, bis sie eine berechtigte Beachtung und Anteilnahme finden. Dazu kann jede oder jeder etwas beitragen, etwa durch das Tragen der roten Schleife als Zeichen der Solidarität oder ehrenamtliches Engagement.
Zwar ist nach den neuesten Erkenntnissen von UNAIDS die Zahl der Neuinfektionen auf 2,7 Millionen gesunken, doch bei 1,8 Millionen Aidstoten wäre es verantwortungslos, im Kampf gegen die Krankheit nachzulassen. Prävention ist das beste Mittel, um wirksam gegen die Verbreitung des Virus vorzugehen. Einigen Menschen, insbesondere Homosexuellen und Transsexuellen, wird immer noch der Zugang zu Präventionsmöglichkeiten und Medikamenten verwehrt. Dies beobachten wir besonders in den Staaten, die Homosexualität unter Strafe stellen. Wir fordern daher die Bundesregierung auf, sich für die Abschaffung dieser menschenverachtenden Straftatbestände auf internationaler und bilateraler Ebene einzusetzen.
Wir begrüßen die Entscheidung unseres Entwicklungsministers Niebel, der in letzter Minute seine Blockadehaltung gegenüber dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Malaria und Tuberkulose beendet hat und die Auszahlung der ausstehenden 100 Millionen Euro für das Jahr 2011 bewilligt hat. Konsequent wäre es nun, die Zahlungen für das Jahr 2012 bereits fest zuzusagen, um dem Fonds eine Planungssicherheit für eine effektive Arbeit zu geben.“