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Hochriskante Ölbohrungen stoppen

Zur geplanten Ölförderung in der Arktis erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Dass der Klimawandel das arktische Eis zum Schmelzen bringt, ist eine Katastrophe für das Ökosystem der Erde – und für Ölkonzerne wie Exxon und Rosneft offensichtlich ein Grund zum Feiern. Denn von den neuen Ölfeldern, die so freigelegt werden, versprechen sie sich weitere Jahrzehnte mit steigendem Profit. Sie wollen offenbar den letzten Tropfen Öl aus dem Planeten quetschen, selbst unter Hochrisikobedingungen in ökologisch äußerst sensiblen arktischen Räumen, wo es im Fall einer Ölkatastrophe kaum mehr Chancen gibt für eine Regeneration.

Der Teufelskreis des Klimawandels schraubt sich im zynischen Kalkül dieser Konzerne zu einer diabolischen Spirale auf. Denn es war gerade auch der Ölverbrauch der letzten Jahrzehnte, der aus der Erdatmosphäre eine gigantische CO2-Müllkippe gemacht hat. Und wenn die dramatische Folge dieser Entwicklung, der Klimawandel, nun den Weg freilegen soll zu noch mehr Öl, dann ist das Aberwitz.

Wir dürfen nicht zulassen, dass das Kalkül der Ölkonzerne und der mitverdienenden Staaten aufgeht. Wir brauchen internationale Vereinbarungen zum Stopp von Bohrungen unter Hochrisikobedingungen. Wir brauchen eine konsequente Politik weg vom Öl und hin zu den Erneuerbaren Energien, ein international verbindliches Abkommen zur Verminderung von CO2-Ausstoß auch nach dem Auslaufen von Kyoto und eine international abgestimmte Strategie zur Schonung der weltweiten Ressourcen und zum Schutz der natürlichen Lebensräume.“

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Hände weg vom Mittelmeer!

Kaum hat der Konzern den Golf von Mexiko verseucht und das Bohrloch notdürftig abgedichtet, strebt BP zu neuen Ufern und knöpft sich das Mittelmeer vor. Grüne fordern ein grundsätzliches Verbot von Ölbohrungen in der Tiefsee.

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Über Ölkatastrophen wächst kein Gras

Vor einem Jahr explodierte die Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Noch sind die Folgen der Katastrophe nicht abzuschätzen.

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Frauen in die Politik!

Am Mädchen-Aktionstag, dem Girls´ Day, können Mädchen der Klassen 5 bis 12 in ganz Deutschland ins Berufsleben reinschnuppern. Einige besuchten auch die Bundesgeschäftsstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die Grüne Jugend.

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Die Zukunft ist erneuerbar

Bis 2050 können wir unsere Energieversorgung komplett von Kohle, Öl und Gas unabhängig machen. Wie das geht, zeigt dieses Video der Bundestagsfraktion über das grüne Energiekonzept.

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Im Zweifel ohne die USA

Als Lehre aus den Klimagipfeln von Kopenhagen und Cancún fordert der grüne Klimaexperte Hermann Ott eine "Klimapolitik der unterschiedlichen Geschwindigkeiten".

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