Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
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Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai 2012 erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied im Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Die Arbeit der Hebammen ist der tragende Pfeiler für eine selbstbestimmte Geburtshilfe. Dennoch wird ihre berufliche Situation immer prekärer. Viele Hebammen sind durch schlechte Bezahlung und hohe Versicherungsbeiträge dazu gezwungen, ihren Beruf aufzugeben. Es ist höchste Zeit, dass ihre Arbeit entsprechend ihrer Verantwortung anerkannt und entlohnt wird.
Dass sich die Bundesregierung nicht vehement für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Hebammen einsetzt, sondern in Stillschweigen und Nichtstun verharrt, ist verantwortungslos. Die Leistungen bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sind immer noch durch die Reichsversicherungsverordnung von 1911 geregelt. Das vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene und heute vorgestellte Gutachten stellt jetzt klar: Es ist höchste Zeit, sie endlich in das Sozialgesetzbuch zu überführen und zeitgemäß auszugestalten. Dass die Fraktionen von CDU und FDP dieses Anliegen, das durch einen Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in den Bundestag eingebracht wurde, erst vor kurzem abgelehnt haben, zeugt von einer Ignoranz und Gleichgültigkeit gegenüber längst bekannter Problemlagen, die ihresgleichen sucht.
Aber auch die Steigerung der Haftpflichtprämie für die freiberufliche Geburtshilfe bedroht diesen Berufsstand. Ein Anstieg um 15 % zum 1. Juli bei gleichbleibend niedrigem Lohnniveau ist von den Hebammen nicht zu leisten und politisch nicht zu verantworten. Bereits heute fällt es Schwangeren immer schwerer, eine Hebamme zu finden, die sie in der Schwangerschaft und bei der Geburt begleitet. Vor allem bei der außerklinischen Geburtshilfe und der wichtigen Betreuung von Frauen im Wochenbett, übersteigt laut der Studie des Gesundheitsministeriums die Nachfrage das Angebot. Hebammen müssen auch in Zukunft, ihre qualifiziert hochwertige Arbeit ausführen können, um die Begleitung und Unterstützung von Schwangeren, Entbindenden sowie jungen Eltern und deren Neugeborenen sicher zu stellen.
Wir unterstützen daher die vielfältigen Hebammen-Proteste in diesem Jahr und fordern die Bundesregierung auf, endlich aktiv zu werden.“