AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zum 10. Jahrestag der Einrichtung von Guantánamo als Militärgefängnis erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Guantánamo steht für die Kapitulation des Rechtsstaates vor dem Terror. Es ist ein Symbol für das Scheitern einer Bush-Administration, die den systematischen Bruch von Menschenrechten bis hin zur Folter mit dem Schutz von Freiheit und Demokratie rechtfertigen wollte. Dass Präsident Obama sein Versprechen aus dem Wahlkampf 2008, Guantánamo zu schließen, noch immer nicht eingehalten hat, wirft einen großen Schatten über seine Präsidentschaft. Obama enttäuscht damit nicht nur seine Anhänger in den USA, sondern Menschen auf der ganzen Welt.
Faktisch hat das Militärgefängnis den Terror nicht zurückgedrängt, sondern Terroristen und Menschenrechtsverletzern weitere Vorwände für Gewalttaten und das Schüren eines Kampfes der Kulturen geliefert. Es wäre der Bankrott der amerikanischen Anti-Terrorpolitik, wenn die USA Guantánamo nicht aus eigenem Antrieb schließen würden, sondern es ausgerechnet die Taliban wären, die in den laufenden Direktgesprächen mit den USA das faktische Ende von Guantánamo durchsetzten. Guantánamo muss umgehend geschlossen werden – und zwar aus Respekt vor dem Rechtsstaat und den Menschenrechten, und nicht als Teil einer Verhandlungsmasse in Gesprächen mit den Taliban.
Die vollkommene Unverhältnismäßigkeit, mit der in Guantánamo vorgegangen wurde, zeigt sich auch daran, dass bisher nur sechs der knapp 800 bisherigen Gefangenen rechtskräftig verurteilt worden sind. Die Schließung des Lagers von Guantánamo ist mehr als überfällig. Die noch immer Inhaftierten müssen freigelassen werden oder rechtstaatliche Verfahren erhalten.“