Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Zur Präsidentschaftswahl in Russland am kommenden Sonntag erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Wladimir Putin und seine Herrschaftsclique klammern sich in Russland verzweifelt an die Macht und glauben, sie könnten einfach weiter machen wie bisher: Möglichst viel Demokratie simulieren und möglichst wenig Demokratie zulassen, und dann ungehindert nach Gutdünken schalten und walten. Unliebsame Kandidaten wie der Liberale Gregorij Jawlinski wurden überhaupt nicht zur Wahl zugelassen, die in weiten Teilen vom Kreml direkt oder indirekt kontrollierten Medien veranstalten tagtäglich Putin-Festspiele und höchst fraglich ist, inwieweit die Wahlen am Sonntag überhaupt korrekt durchgeführt und ausgezählt werden. Denn noch immer sind keine wirklichen Konsequenzen aus den offenkundigen und vielfach belegten Manipulationen bei den Parlamentswahlen im Dezember gezogen worden.
Allerdings wollen immer größere Teile der russischen Zivilgesellschaft, insbesondere die zunehmend selbstbewusste Mittelschicht und die gut ausgebildete russische Jugend, echte demokratische Beteiligung. Sie gehen zu Tausenden auf die Straße und protestieren auch mit vielen kreativen Aktionen im Alltag gegen die Sonderprivilegien der Staatsfunktionäre sowie die Willkür der Staatsgewalten. Wladimir Putin wird längst nicht mehr geglaubt, wenn er wieder eine Modernisierung des Landes verspricht. Allerdings kämpfen nicht alle Kräfte der russischen Opposition für den demokratischen Wandel. Übersteigerter Nationalismus bis hin zu rechtsextremen Tendenzen dürfen keine Antwort auf die Ära Putin sein.
Gute Beziehungen zu Russland sind ein wichtiges Element deutscher Außenpolitik. Deshalb darf die Bundesregierung aber nicht auf deutliche Kritik gegenüber dem System Putin verzichten. Vielmehr muss die Bundesregierung nun auch aktiv auf die demokratischen Kräfte in der russischen Zivilgesellschaft zugehen und diese unterstützen.“