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Gewalt gegen Frauen muss wirkungsvoller bekämpft werden

Anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied des Bundesvorstandes:

„Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter und ist leider immer noch alltäglich. Sie reicht von häuslicher Gewalt über Genitalverstümmelung, Zwangsheirat, Gewalt im Namen der ,Ehre’ bis hin zu Frauenhandel und Zwangsprostitution. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, endlich aktiv zu werden und diese Frauen nicht länger alleine zu lassen.

Dazu gehört auch, die Neuregelungen zum Ehegattennachzug unverzüglich zurückzunehmen. Frauen, die per Ehegattennachzug nach Deutschland gekommen sind, erhalten demnach im Fall einer Trennung erst nach einer dreijährigen Bestandszeit der Ehe ein vom Ehegatten unabhängiges Aufenthaltsrecht. Betroffene Frauen werden dadurch gezwungen, noch länger in einer Gewaltbeziehung auszuharren. Wir fordern für diese Frauen ein eigenständiges Aufenthaltsrecht, damit sie sich aus der Gewaltsituation möglichst schnell befreien können.

Auch Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind, brauchen ein gesichertes Aufenthaltsrecht und effektive Zeugenschutzprogramme – nur dann wird es gelingen, mit Hilfe ihrer Aussagen auch die Strukturen des Menschenhandels zu zerschlagen.

Momentan gibt es jedoch nicht annähernd genügend Betreuungs- und Beratungsleistungen für alle Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Hinzu kommt: die Leistungen sind in jedem Bundesland unterschiedlich. Hier ist die Bundesregierung, allen voran Bundesministerin Schröder in der Pflicht, Frauenhäuser als wichtige Zufluchtsstätten sowie Frauenberatungsstellen dauerhaft und ausreichend zu finanzieren und diese endlich als staatliche Pflichtaufgabe festzuschreiben.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden sich auch in diesem Jahr an der Aktion „Frei leben ohne Gewalt“ von Terre des Femmes beteiligen und ihre Solidarität mit allen Frauen, die von Gewalt betroffen sind, deutlich machen.“

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Frei leben ohne Gewalt

Am "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" zeigen wir Flagge und fordern, für Frauen da zu sein, die Opfer von Gewalt geworden sind.

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Leben ohne Angst

Es braucht mehr als nur Notrufnummern für Frauen. Die Bundesregierung hat das leider noch nicht verstanden, sagt Astrid Rothe-Beinlich

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Was zu tun bleibt

Auch wenn die Frauenbewegung viel erreicht hat ist sie noch lange nicht am Ziel.

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Der Green New Deal: Ein guter Deal für Frauen!

Die grüne Bundesfrauenkonferenz am 17. und 18. April in Bonn unter dem Motto: Der Green New Deal – ein guter Deal für Frauen!

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Frauenrechte sind Menschenrechte

Bereits 30 Jahre existiert die UN-Konvention zur Stärkung der Frauenrechte.

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