Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Zum Equal Pay Day am 23. März erklären Claudia Roth, Bundesvorsitzende und Astrid Rothe-Beinlich, Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied im Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Immer noch verdienen Frauen rund 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Sie bekommen seltener Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder Gewinnbeteiligungen und werden seltener befördert. Viele Frauen arbeiten in prekären und schlecht bezahlten Arbeitsverhältnissen. Schwarz-gelb versucht, mit seinem Betreuungsgeld und der Verteidigung des Ehegattensplittings am völlig veralteten Modell des Alleinernährers festzuhalten. Darüber hinaus machen es die immer noch fehlenden Angebote zur Kinderbetreuung Frauen unnötig schwer, Familie und Karriere zu verbinden.
Die ungleiche Bezahlung von Männer und Frauen lässt sich aber nicht alleine dadurch erklären, dass Frauen öfter ihre Karriere für Familie unterbrechen oder freiwillig schlechter bezahlte Berufe wählen würden. Oft werden Frauen schlicht deswegen schlechter bezahlt, weil sie Frauen sind und auch im Jahr 2012 noch immer gegen strukturelle Diskriminierung ankämpfen müssen.
Die für die Gleichstellung zuständige Ministerin Schröder verhindert weiter wichtige Reformen zur Frauenförderung und unternimmt nichts, um etwas an dieser Lohnungleichheit zu ändern. Damit ist und bleibt sie eine Fehlbesetzung für ihr Ministerium.
Wir fordern Ministerin Schröder auf, endlich gegen diese skandalöse Ungerechtigkeit aktiv zu werden. Freiwillige Verpflichtungen zeigen keine Wirkung. Wir wollen ein Gesetz zur Lohngleichheit, das Unternehmen verpflichtet, Diskriminierung zu bekämpfen und die Möglichkeit bietet, wirkungsvolle Sanktionen zu erlassen. Wir fordern, dass Gewerkschaften und Unternehmen Benachteiligung von Frauen bereits in den Tarifverträgen ausschließen. Außerdem brauchen wir ein Klagerecht für Antidiskriminierungsverbände, Gewerkschaften, Mitarbeitervertretungen, Betriebs- und Personalräte sowie einen gesetzlichen Mindestlohn. Das Prinzip ‚Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit‘ muss endlich zur Realität gemacht werden."