Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Zu den Mehrkosten für „Stuttgart 21“ erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Jetzt ist es amtlich: Die Kosten für S21 wurden von Seiten der Deutschen Bahn und der ehemaligen CDU-Landesregierung bewusst geschönt und die Öffentlichkeit getäuscht. Mit Mehrkosten von 1,1 Milliarden Euro und dem neuen Risikopuffer liegen die Gesamtkosten in Wahrheit mindestens zwei Milliarden Euro höher. Die Bahn und die Bundesregierung als Mehrheitsaktionär müssen nun erklären, wie die Zukunft von S21 aussehen soll, denn die Frage der Wirtschaftlichkeit des Projekts stellt sich mehr denn je.
Wer nun behauptet, dass diese Kostenexplosion sich aus der Planungskonkretisierung des Projekts und Bauverzögerungen ergäbe, der lügt weiter. Zudem kann auch die Bahn zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös sagen, wie hoch die Kosten eines unterirdischen Bahnhofs am Ende wirklich sein würden, denn die schwierigen Grabungsarbeiten haben noch gar nicht begonnen. Daran ändert auch der neue Risikopuffer nichts.
Der Ball liegt nun im Feld der Deutschen Bahn und der S21-Befürworterin und Bundeskanzlerin Merkel. Beide müssen erklären, was die Übernahme der Mehrkosten durch das Unternehmen für andere Schienenprojekte und den Bundeshaushalt bedeuten würde. Sowohl die Landesregierung Baden-Württemberg als auch der Gemeinderat der Stadt Stuttgart haben zu Recht wiederholt deutlich gemacht, dass der vereinbarte Kostendeckel gilt. Die Bahn als Bauherrin und die Bundesregierung als Mehrheitsaktionär sind daher auch für das wirtschaftliche Risiko und den Erfolg des Projekts alleine verantwortlich."