AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus erklären Claudia Roth und Cem Özdemir, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Der Mauerbau vor 50 Jahren war ein fatales Datum der deutschen und europäischen Teilung. Er hat großes Leid über unzählige Menschen gebracht, Familien auseinander gerissen, Begegnungen erschwert und unmöglich gemacht, viele Gegensätze verschärft und zugespitzt. Nicht zuletzt haben Menschen den Versuch, die Mauer zu überwinden, mit dem Leben bezahlen müssen. Die Erinnerung an das mit der Mauer verbundene Leid und Unrecht muss lebendig bleiben und darf nicht durch wohlfeile Beschönigungsversuche umgedeutet werden. Der Fall der Mauer nach 28 Jahren war und ist ein Anlass für große Freude und ein Datum, das für das Ende der Spaltung ganz Europas steht.
Die Erinnerung an den Bau der Mauer und ihre Geschichte beinhaltet auch einen wichtigen Auftrag an die Gegenwart. Die Einheit des Landes ist nicht vollendet, viele Gegensätze bestehen fort. Es bedarf weiterer Anstrengungen von allen Seiten, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in das gemeinsame demokratische Gemeinwesen unseres Landes weiter zu festigen.
Aus der Erfahrung der Mauer und der deutschen wie europäischen Teilung erwachsen zudem besondere Verpflichtungen in und für Europa. Das Eintreten für das hohe Gut und die Chancen eines gemeinsamen Europas und damit gegen jegliche Spaltungstendenzen ist täglicher Auftrag. Dazu passt weder die Wiedererrichtung von Schlagbäumen im Innern noch der Aufbau einer Flüchtlingsabwehr-Festung Europa mit einem militarisierten Grenzregime nach außen. Dazu gehört vielmehr, Krisen in Europa wirklich in gemeinsamer solidarischer Verantwortung zu meistern.“