AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zum Tag der Deutschen Einheit erklären Claudia Roth und Cem Özdemir, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Dass vor 21 Jahren die deutsche Teilung überwunden wurde, ist den Bürgerinnen und Bürgern der damaligen DDR zu verdanken, die gegen die SED-Herrschaft auf die Straße gegangen sind und so ihr Ende herbeigeführt haben. Sie wurden damit auch weltweit ein Beispiel dafür, wie gewaltloser Protest ein Unrechtsregime stürzen kann. Den Geist dieser friedlichen Revolution sehen wir auch in den Massenprotesten und Demokratiebewegungen des Arabischen Frühlings, der in den vergangen Monaten Diktaturen zu Fall brachte.
Doch gerade in diesen Tagen dürfen wir nicht vergessen: Die deutsche Wiedervereinigung ist untrennbar verknüpft mit der europäischen Integration. Mit der Mauer fiel auch der Eiserne Vorhang, der Europa jahrzehntelang getrennt hatte. Nur so wurde der Weg frei für eine europäische Einigung, die ihren Namen verdiente. Gleichzeitig war die Vereinigung beider deutscher Staaten nur möglich, weil sich das vereinte Deutschland von Anfang an klar und bedingungslos zu Europa und der Idee der europäischen Integration bekannt und als Motor entscheidend vorangetrieben hat.
Wenn diese europäische Idee jetzt gerade von denjenigen in Frage gestellt wird, die als Mitglieder der Bundesregierung ihre größten Verfechter sein sollten, dann missachten sie auch die Grundprinzipien der deutschen Einheit und der eigenen Geschichte. Europa war das Versprechen der Wiedervereinigung, das wir unseren Nachbarn 1990 aufrichtig und überzeugt gegeben haben. Wir dürfen es jetzt nicht brechen."