AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Zulässigkeit der Fünf-Prozent-Klausel bei Wahlen zum Europäischen Parlament erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts bietet die Chance zur umfassenden Reform des Wahlrechts in der Europäischen Union. Anstatt weiter in nationalen Abgeordneten-Kontingenten zu denken, liegt die Antwort in einer Europäisierung des Wahlrechts. Das Europäische Parlament ist die einzige direkt von der Bevölkerung gewählte Institution der Europäischen Union. Wirklich europäische Wahlen würden dem Auftrag als Volksvertretung gerecht werden und europäische Mehrheitsverhältnisse widerspiegeln.
Dazu bedarf es auch der Einführung von transnationalen Listen für die Wahlen zum Europäischen Parlament. Wir Grüne setzen uns schon lange für diesen europäischen Ansatz in der Parteipolitik ein. Jetzt ist die Gelegenheit, diesen Schritt endlich zu gehen. Die Debatte und Ausgestaltung eines europäischen Wahlrechts darf aber nicht zwischen den Regierungen ausgeklüngelt werden, sondern muss Teil eines neuen EU-Konvents werden, der angesichts der nötigen Vertragsänderungen im Hinblick auf die europäische Finanzkrise ohnehin überfällig ist."