Die Opfer von Mölln mahnen

Zum 20. Jahrestag des Brandanschlags in Mölln erklären Claudia Roth und Cem Özdemir, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Wir gedenken der Opfer und ihrer Angehörigen des Brandanschlags von Mölln. Der feige Mord an drei Frauen einer in Mölln lebenden türkischstämmigen Familie am 23. November 1992 mahnt uns auch nach 20 Jahren, mit vollem Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenhass einzutreten und alten und neuen Nazis keinen Fußbreit Boden in unserer Gesellschaft zu überlassen. Nie wieder dürfen sich die Ereignisse von Mölln wiederholen.

Die Verbrechen in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen stehen in einer Reihe von Schreckenstaten seit der Wiedervereinigung, die im Rechtsterrorismus des NSU kulminierten. Die deutschen Sicherheitsbehörden waren viel zu lange auf dem rechten Auge blind, haben die Opfer in aller Regel alleine gelassen und manchmal gar stigmatisiert. Wir brauchen nun tiefgreifende Reformen bei der inneren Sicherheit, mehr Transparenz und demokratische Kontrolle. Die Demokratie darf sich hier keine blinden Flecken leisten!“

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Entschieden gegen Rechts

Der Kampf gegen Rechtsextremismus muss wieder zu einer zentralen Aufgabe aller demokratischen Kräfte werden.

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Niemals wegsehen!

Heute vor 20 Jahren kam es zu den schrecklichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen die Erinnerung wach halten und fordern entschiedene Maßnahmen im Kampf gegen Rechts.

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30 grüne Jahre (16): Asylkompromiss

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stimmten 1993 gegen den Asylkompromiss. Konrad Weiß erinnert sich. Teil 16 der "Grünen Geschichte(n)".

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Kümmerer gesucht

Neben einem NPD-Verbot braucht es vor allem professionelle Jugendarbeit beim Kampf gegen Rechts.

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Wir dürfen nie vergessen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gedenken der Opfer.