AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Zur Diskussion um eine erneute Stützung der Großbanken in Europa mit Staatsgeldern und den Äußerungen von Angela Merkel erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Es ist bemerkenswert, wie schnell Bundeskanzlerin Merkel bereit ist, Banken mit Steuergeldern zu retten und wie lange sie gezögert und gezaudert hat, als es um ein europäisches Partnerland ging. Dass die Finanzmärkte und Banken in Europa gegenwärtig erneut in eine Krise schlittern, daran tragen Angela Merkel und ihre schwarz-gelbe Bundesregierung eine erhebliche Mitverantwortung. Denn Union und FDP haben in den letzten Jahren kräftig bei den notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Brände gebremst und wundern sich jetzt, wenn erneut Feuer ausbricht.
Die Bundesregierung muss endlich Maßnahmen für eine wirksame Regulierung der Finanzmärkte und des Bankensektors ergreifen und sich dafür auch auf europäischer Ebene glaubhaft einsetzen. Denn wir brauchen eine europäische Lösung. Schon lange fordern wir Grüne einen europäischen Bankenrettungsfonds, der durch ein kohärentes, europäisches System von Bankenabgaben finanziert wird. Aber der Widerstand der schwarz-gelben Bundesregierung hat ein gemeinsames System von Bankenabgaben verhindert. Jetzt zeigen sich auch die fatalen Konsequenzen, dass die Bundesregierung kräftig gebremst hat bei den EU-Vorschlägen zu einer starken Kapitalisierung von Banken mit einer ausreichenden Eigenkapitalquote und eines wirklich robusten Europäischen Stresstests. Bonus-Zahlungen an Manager fehlt jede Grundlage, wenn Banken auf wackligen Füßen stehen, vielmehr müssen die Mittel verbindlich zur Stärkung des Eigenkapitels verwendet werden.
Während Merkel sofort bereit ist, den Banken mit Staatsgeldern auszuhelfen, sperren sich die Unions- und FDP-Fraktion weiter gegen die Einführung einer Finanztransaktionssteuer innerhalb der Eurozone und verstecken sich in dieser Frage wohlfeil hinter Großbritannien. Die Finanztransaktionssteuer muss jetzt schleunigst eingeführt werden.“