Antisemitismus entgegentreten

Zum antisemitischen Angriff auf den Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, erklären Claudia Roth und Cem Özdemir, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Was für ein geistiges Klima herrscht bei uns eigentlich, wenn das Mitführen eines jüdischen Gebetsbuches Anlass für Pöbeleien und Bedrohungen wird? Nur vier Wochen nach der brutalen Attacke auf einen Rabbiner wurde nun der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer - zusammen mit seinen Kindern und einer zufällig anwesenden Frau türkischer Herkunft - vor einer Synagoge angegriffen. Ein unerträglicher Angriff, der sich in eine ganze Reihe von rassistischen und antisemitischen Vorfällen steht, von denen viele öffentlich nicht wahrgenommen werden.

Stephan Kramer ist einer der engagiertesten und mutigsten Streiter gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus in diesem Land. Menschen wie er müssen in Frieden und Sicherheit hier leben können, und nicht in ständiger Angst um Leben und Gesundheit. Das zu gewährleisten ist Aufgabe der Sicherheitsbehörden, aber auch der Zivilgesellschaft, die zeigen muss, dass Rassisten und Antisemiten bei uns keine Chance haben.“

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Rechtsextremismus

Wir treten ein gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Das Engagement gegen Rechts ist für uns kein Konjunkturthema, sondern kontinuierlicher grundlegender Bestandteil unserer politischen Arbeit.

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Niemals wegsehen!

Heute vor 20 Jahren kam es zu den schrecklichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen die Erinnerung wach halten und fordern entschiedene Maßnahmen im Kampf gegen Rechts.

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Anwältin der Bürgerrechte

Rechtsstaat verteidigen, Integration fördern

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Wir dürfen nie vergessen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gedenken der Opfer.

Der Extremismusbegriff

Beim Kampf gegen Rechts kann es vorkommen, dass Kritiker eures Engagements Rechtsextremismus mit linker Gewalt und Islamismus in einen Topf werfen. Im folgenden findet ihr eine Erklärung, warum diese Gleichsetzung problematisch ist.