• .Atomkraft

    AKW-Ausbau in Temelin stoppen

    Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR

  • .Klimawandel

    Apocalypse now?

    Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR

  • .Energiewende

    Solarkürzung im Bundesrat gestoppt

    Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR

  • Der Klimawandel bringt immer dramatischere Naturkatastrophen mit sich. Foto: gumtau/flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)
    .Klimagipfel

    Es muss was passieren

    20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR

  • Solarzelle und Windräder. Foto: bby/Flickr.com (CC BY-NC 2.0)
    .Energiewende

    Viel reden, nichts tun

    Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR

Ahmadinedschad ist nicht der legitime Präsident Irans

PM 237/09 vom 24.09.2009 - Zur gestrigen Rede von Mahmud Ahmadinedschad vor der UN-Vollversammlung und den anhaltenden Menschenrechtsverletzungen durch seine Regierung in Iran erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Ein weiteres Mal hat Ahmadinedschad die UN-Vollversammlung für die Verbreitung seiner antisemitischen Ansichten und kruden Verschwörungstheorien missbraucht. Es war eine richtige, wenn auch zu späte Entscheidung der Vertreter von Bundesregierung und EU-Staaten, den Saal nach Ahmadinedschads Angriffen auf Israel zu verlassen. Besser wäre gewesen, die EU-Staaten hätten den Saal sofort bei Ahmadinedschads Tritt ans Rednerpult verlassen. Denn nicht nur seine antisemitischen Äußerungen sind inakzeptabel: Ahmedinedschad bleibt ein Wahlbetrüger, der systematisch die Menschenrechte im Land verletzt.

Die EU hätte ein klares Zeichen setzen müssen, dass Ahmadinedschad nicht der legitime Präsident Irans ist. Das wäre auch ein Zeichen der Solidarität mit den vielen Iranerinnen und Iranern gewesen, die bei jeder Gelegenheit gegen sein verbrecherisches Regime demonstrieren, wie zuletzt – trotz aller Gefahren für Leib und Leben – im Rahmen der staatlich organisierten Jerusalem-Tag-Kundgebung.

Ahmadinedschads Regierung und seine Sicherheitskräfte gehen mit brutaler und entfesselter Gewalt gegen Protestierende vor. Die Bilanz der Unterdrückung und Niederschlagung der Proteste ist verheerend. Der Versuch von Ahmadinedschad, mit Angriffen auf Israel und die westlichen Mächte innenpolitisches Kapital zu schlagen und alte Feindbilder zu pflegen ist fadenscheinig und perfide. Obamas Iranpolitik hat Ahmadinedschad und dem Staatsoberhaupt Ayatollah Khamenei den Wind aus den Segeln genommen. Nur mit glaubwürdigen diplomatischen Bemühungen in der Region und einem konsequenten Eintreten für Menschenrechte ist es möglich, die große Mehrheit der iranischen Bevölkerung in ihrem Bestreben nach Demokratie zu stärken."

 

 

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/nouripour_omid_225.jpg

Niemand ist mehr sicher

Das Regime in seinem Geburtsland ist hilflos und zerstritten – und deshalb so gefährlich. Der Abgeordnete Omid Nouripour im Interview.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/bahman_nirumand_225.jpg

"Endlich Freiheit"

Für den Iranexperten Bahman Nirumand repräsentieren die iranischen Protestierenden die Überzahl der Gesellschaft. Er rät dem Westen allerdings davon ab, jetzt aktiv einzugreifen

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/cem_oezdemir_israel-225.jpg

Chance auf Frieden?

Cem Özdemir im Interview über seine Reise durch Israel und die Palästinensischen Gebiete

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/ClaudiaRoth_Pressefoto_2011_225_08.jpg

Putins inszenierte Demokratie

Grüne Woche mit Claudia Roth: Über die Wahlen im Iran und in Russland, die Ratifizierung des Fiskalpaktes und die zerstrittene Koalition.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Atompilz_gemalt_Fotovon_groovelock_Flickr_225.jpg

Atomarer Lackmustest

Im November will die NATO in Lissabon ihr neues Strategisches Konzept verabschieden. Sie sollte dort auch den Abzug der noch rund 240 in Europa gelagerten US-Atomwaffen beschließen, fordern Annalena Baerbock und Agnieszka Malczak.

Kommentare

Kommentar

Wir freuen uns auf Meinungen zu diesem Artikel. Bitte beachtet unsere Nutzungsbedingungen.
Die Kommentarfunktion dient nicht dazu, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen oder Fragen zu stellen. Dafür haben wir ein Kontaktformular.



CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.