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Text: "Zweitstimme Grün am 24.9.: Für Umwelt und Gerechtigkeit." Daneben ein Kreis mit einem blauen Kreuz drin.

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Journalistinnen und Journalisten weltweit schützen

Zum Tag der Pressefreiheit erklären Simone Peter, Bundesvorsitzende, und Cem Özdemir, Spitzenkandidat und Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Die Situation von Journalistinnen und Journalisten hat sich weltweit verschlechtert. Demokrat zu sein, bedeutet auch, für die Pressefreiheit einzustehen und sie einzufordern, ob in Deutschland oder anderswo auf der Welt.

Wenn die Pressefreiheit unter Druck gerät, dann steht auch die Demokratie auf wackeligen Beinen. Eine unabhängige und vielfältige Presse ist unverzichtbarer Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie. Demokratie braucht Journalistinnen und Journalisten, die kritisch und faktenbasiert gerade über Politik und Wirtschaft berichten, den Verantwortlichen auf die Finger schauen und Entscheidungen und Entwicklungen hinterfragen – die hinschauen, wo sonst niemand hinschaut.

Die Einschränkungen der Pressefreiheit reichen von staatlichen Schikanen, Drohungen, Gewalt bis sogar Mord. In vielen Ländern, von China über Saudi-Arabien, Ägypten bis zu den Philippinen, sind Journalisten von Verhaftungen, Gewalt und Tod bedroht.

In der Türkei sind mittlerweile mehr Journalisten inhaftiert als in jedem anderen Land, darunter 'Welt'-Korrespondent Deniz Yücel, aber auch dutzende seiner türkischen Kollegen.

In den USA diffamiert Präsident Trump Fernsehsender und Zeitungen als „Fake-News-Medien“ und Feinde des Volkes. Auch in Deutschland werden Medien vor allem von Rechtspopulisten und Rechtsextremisten als Lügenpresse diffamiert und bei der Ausübung ihrer Arbeit bedroht und angegriffen.

Journalistinnen und Journalisten sollten nirgendwo Angst haben, kritisch zu berichten. Alle demokratischen Kräfte sollten gemeinsam für eine vielfältige und unabhängige Medienlandschaft kämpfen. Das Einstehen für die Pressefreiheit ist für uns ein wichtiger Bestandteil deutscher Außen- wie Innenpolitik."