"Wir müssen sofort beginnen!"

Wenigen Wochen vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen haben sich die Bundesdelegierten auf den Kampf für den Klimaschutz eingeschworen. Schwarz-Gelb muss sich warm anziehen.

  • 09.12.2012
    , Foto: INGO KUZIA
    Die Fraktionsvorsitzende der Europäischen Grünen Rebecca Harms eröffnete die klimapolitische Debatte auf dem Rostocker Parteitag:
    "Wir haben einen langen Weg hinter uns von Kyoto bis nach Kopenhagen. Das neue Denken datiere ich auf das Jahr 2007. Damals wurde der Bericht von Nicholas Stern veröffentlicht und Al Gore bekam den Nobelpreis." Sie forderte, dass mit der Wirtschaftskrise auch ein Umdenken beim Klimaschutz beginnen müsse.
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  • 09.12.2012
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    Hamburgs Umweltsenatorin Anja Hajduk sagte, dass bei der Klimapolitik Handeln wichtiger als Reden sei. Die schwarz-gelbe Koalition kritisierte sie scharf: "Die Klimaziele können mit diesem Koalitionsvertrag nicht erreicht werden. Diese Unglaubwürdigkeit werden wir aufdecken."
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  • 09.12.2012
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    Der Leiter des Berliner Büros des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie Hermann Ott, MDB, befürchtet, dass es mit dem Klimaschutz unter Schwarz-Gelb bergab geht: "Das ist finsterstes 20. Jahrhundert was wir im Koalitionsvertrag lesen. Wir werden deshalb im Bundestag, auf der Straße und in Kopenhagen dafür kämpfen, dass der Klimaschutz eine Chance erhält."
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  • 09.12.2012
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    Prof. Dr. Dirk Messner, Leiter des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, forderte eine klimapolitische Ausrichtung der Weltwirtschaft als nötigen Zivilisationsschub: „Mit der Reduzierung der Treibhausemissionen müssen wir sofort beginnen, wenn wir das 2 Grad- Ziel überhaupt noch erreichen wollen. Das globale Treibhausbudget muss gleichmäßig auf die Länder der Welt verteilt werden, so dass es gleiche Emissionsrechte für alle gibt. Bis zum Jahr 2050 brauchen wir 90 Prozent Erneuerbare Energien."
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  • 09.12.2012
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    Bremens Umweltsenator Reinhard Loske:
    "Europa ist erst dann perfekt, wenn wir das Ziel eines Kontinents der Nachhaltigkeit erreicht haben. Dabei geht es sowohl um neue Energie, aber auch um neue Lebensstile. Es ist falsch, alles nur auf die Wachstumskarte zu setzen."
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  • 09.12.2012
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    Gesine Agena, Sprecherin der Grünen Jugend, kündigte bunten Protest in Kopenhagen an: "Der bunteste Protest ist die friedliche Blockade. Das muss auch in Kopenhagen möglich sein. In Kopenhagen wird über unsere Zukunft entschieden, allerdings ohne uns. Das lassen wir uns nicht gefallen."
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  • Hier ist der Beschluss "Klimaschutz braucht Klimagerechtigkeit". (pdf)

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