Zeitplan & Termine der Urwahl

Eine alte Uhr auf rotem Hintergrund., Foto: rosmary/flickr.com (CC BY 2.0)
Voraussichtlich am 10. November wird das Ergebnis der Urwahl verkündet. Foto: rosmary/flickr.com (CC BY 2.0)

Zeitplan

Bis 9. September 2012 wird die Mitgliederbasis über die Kreis- und Ortsverbände zur Einleitung der Urwahl und über den Zeitplan informiert.

Vom 10. bis 16. September 2012 können Bewerbungen für das Spitzen-Duo eingereicht werden. Die eingegangenen Bewerbungen werden bis zum 17. September auf gruene.de veröffentlicht.

Für die Ermittlung der stimmberechtigten Mitglieder gilt der 10. September als Stichtag. Bei Neueintritten muss sichergestellt werden, dass die Mitgliedsdaten bis 24. September in die Mitgliederverwaltung eingepflegt worden sind, da dies der Stichtag für die Selektion der Daten ist.

Ab 18. September werden sich die Bewerberinnen und Bewerber soweit es möglich ist, auf Veranstaltungen vor Ort in den Ländern vorstellen. Sämtliche Termine werden auf gruene.de veröffentlicht, sobald sie feststehen. Einzelne Veranstaltungen werden per Livestream auf gruene.de zu verfolgen sein. Alle BewerberInnen werden sich auf gruene.de vorstellen.

Ab 8. Oktober werden die Urwahl-Unterlagen an alle stimmberechtigten Mitglieder verschickt. Die Frage der Urwahl lautet: "Welche zwei Personen aus der folgenden Liste sollen SpitzenkandidatInnen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Bundestagswahl 2013 sein?" Die eingegangenen Bewerbungen werden dabei nach Geschlecht geordnet und in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

Bis 30. Oktober müssen die Unterlagen dann wieder zurück gesendet werden. Es gilt das Datum des Poststempels.

Vom 4. bis spätestens 9. November werden anschließend die Urwahl-Unterlagen ausgezählt. Die Auszählung ist mitgliederöffentlich. Wer unter den grünen Mitgliedern will, kann also beim Auszählen über die Schultern schauen. Wer nicht nach Berlin kommt, erfährt das Ergebnis umgehend auf gruene.de, wenn die Auszählung abgeschlossen ist.



In Urwahlforen in den einzelnen Bundesländern stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten den Fragen der grünen Mitglieder.

Termine Urwahlforen

  • 21. September - Niedersachsen, Bremen - Hannover, Apostelhalle (Pelikanplatz 2/4), 18.30 - 21.00 Uhr - Übertragung per Livestream - Weitere Infos
  • 23. September - Brandenburg, Berlin - Berlin, Kalkscheune (Johannisstr. 2), 16.30 - 19.00 Uhr - Übertragung per Livestream - Weitere Infos
  • 29. September - Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen - Leipzig, Leipziger KUBUS (Permoserstraße 15), 16.00 - 18.30 Uhr - Weitere Infos
  • 30. September - Nordrhein-Westfalen - Bochum, Jahrhunderthaus (Alleestrasse 80), 14.00 - 16.30 Uhr - Übertragung per Livestream - Weitere Infos
  • 1. Oktober - Hessen - Frankfurt am Main, Kasino der Stadtwerke (Kurt-Schumacher-Str. 10), ab 19.30 Uhr - Weitere Infos
  • 3. Oktober - Bayern - München, Freiheizhalle (Rainer-Werner-Fassbinder-Platz 1, direkt an der S-Bahn Donnersbergerbrücke), ab 19 Uhr - Übertragung per Livestream - Weitere Infos
  • 12. Oktober - Saarland - Saarbrücken, VHS-Zentrum (Schlossplatz), ab 19 Uhr
  • 17. Oktober - Hamburg, Schleswig-Holstein - Bürgerhaus Wilhelmsburg (Mengestr. 20), ab 18 Uhr
  • 19. Oktober - Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz - Ludwigshafen, Pfalzbau (Berliner Straße 30), 19.00 - 22.00 Uhr - Weitere Infos
  • 24. Oktober - Mecklenburg-Vorpommern - Rostock, Stadtpalast (Vögenteich 19), ab 20.00 Uhr
  • 26. Oktober - Grüne Jugend - Gelsenkirchen

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Fragen und Antworten zur Urwahl

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Ablauf der Urwahl.

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Sie haben Post

Am 8. Oktober werden die Briefwahlunterlagen für die Urwahl verschickt. Rund 60.000 grüne Parteimitglieder entscheiden dann über das Spitzenduo für die Bundestagswahl 2013.

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Bundesdelegiertenkonferenz in Freiburg

Die nächste BDK findet vom 19. bis 21. November 2010 in Freiburg statt.

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Der Widerstand geht weiter

Bei fast 30 Schwabenstreichen gingen am 1. Oktober bundesweit tausende Menschen auf die Straße, um gegen Stuttgart 21 zu protestieren. Melde Dich jetzt zum bundesweiten Aktionstag am 9. Oktober an!

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Beteiligung ist hoch - Entscheidung rückt näher

61,64 Prozent der grünen Mitglieder haben an der Urwahl teilgenommen. In wenigen Tagen steht das grüne Spitzenduo fest.

Kommentare

Alfredmayer
10-12-12 21:32
Die hohe Stimmenzahl weit über die absolute Mehrheit hinaus, sagt nicht, dass die von Vielen geforderte Stichwahl unnötig war. Denn weil es keine Stichwahl geben sollte, war vonvorneherein klar, dass nur die Promis eine Chance hatten. Dann wollten die Meisten Mitglieder wenigstens unter den Promis mit entscheiden.dueea
Tom F.N.
10-11-12 01:42
Grundsätzlich finde ich es begrüßenswert, dass es eine Urwahl gibt. Schließlich wird von immer mehr Bürgern erwartet, dass sie beteiligt werden an demokratischen Entscheidungen. So ist es doch konsequent wenn wir Grünen das auch intern machen - die Basis befragen. Was mir aber überhaupt nicht gefällt ist, dass mindestens eine Frau gewählt werden muss. Was soll das ? Schließlich sind wir doch im 21.Jahrhundert angekommen, warum wird da von den Grünen ermöglicht, dass es 2 Frauen werden können, aber nicht auch 2 Männer ? Möge der oder die Beste gewinnen, eine "absurde Quote" finde ich wirklich nicht nachvollziehbar und würde mich freuen wenn der Quatsch in Zukunft bitte nicht mehr vorkommt.
Stephan Pflaum, München
07-11-12 17:13
Ich finde das Verfahren prima! Zumal es zeigt, dass wir Basisdemokratie genauso können wie die Piraten, nur eben besser, weil mit Plan und Ziel! Ich bin dafür, dass dieses Verfahren zur Institution wird. Und das manche Beiträge der "Unbekannten" manchmal zum Fremdschämen waren, ... mei, so isses halt. Im Vergleich zum allgemeinen Niveau des "reality" Fernsehprogramms haben sich auch die gut geschlagen ;-) Zu guter Letzt: auch die hohe Wahlbeteiligung spricht Bände über den hohen Stellenwert, den die Urwahl bei uns Grünen hat.
Robert Enderle
02-11-12 13:31
Wir warten gespannt auf das Ergebnis der Urwahl. Obwohl was mich sehr verwundert hat, dass sich nicht einmal Landtagsabgeordnete als Gegenkandidaten gemeldet haben und die "unbekannten" Kandidaten z.T. aufgefordert wurden zugunsten der "bekannten" aufzugeben. Die Grünen sind anscheinend eine Partei der coolen Rechner geworden, die unter allen Umständen auf die Regierungsbank wollen. Einfache Mitglieder haben hier kaum Chancen, man braucht sich da nichts vorzumachen. Allerdings auch ich wähle niemand der vor einem Jahr Parteimitglied geworden ist.
Alfred Mayer
21-10-12 22:31
Der schnelle Weg zur absoluten Mehrheit
Wir brauchen die absolute Mehrheit und nicht die CSU, wie Seehofer meint, weil nur wir  damit etwas Vernünftiges anfangen können.
Wir können die Mehrheit erreichen, wenn wir die WählerInnen  überzeugen können, dass es nur mit unserer Politik ein Überleben über die nächsten  2,3 oder 4 Generationen hinaus geben kann.
Um zu überzeugen,  müssen wir einen auf der Hand liegenden, kostenlosen, aber um so wirksameren Zugang zu allen Wahlberechtigten nutzen.

Die Grünen haben noch ein Jahr Zeit,  um das ganze Potential zu zeigen.
Und zwar genau dort,  wohin sie wollen und jetzt schon sind - in den Parlamenten.

Ich wünsche mir in allen Parlamenten in Bund, Land und Kommunen vor den nächsten Wahlen nach und nach  jeweils mindestens 20 Anträge, die so tun, als hätten  die Grünen  die absolute Mehrheit.  Es müssen unabweisbare Forderungen sein, die Allen einleuchten, weil die Lebensgrundlagen nicht anders zu sichern sind. Entsprechende Entwürfe müssen ohnehin schon in den Schubladen liegen, wenn unsere Abgeordneten und ihre Mitarbeiter ihr Geld Wert sein wollen.

Wir Grünen müssen endlich wieder ein permanentes Rauschen im Blätterwald auslösen,  das den herkömmlichen Wahlkampf für die Grünen nahezu entbehrlich machen könnte. Wir müssen endlich wieder die schockierende Wahrheit über den Zustand unseres Planeten und die unabweisbaren Konsequenzen in die Parlamente und damit auch in die Öffentlichkeit tragen und damit auch einen Weg aus der Hoffnunglosigkeit aufzeigen, die gerade viele Nachdenkliche, die potentiellen Wähler der Grünen, ergriffen hat. Holt sie wieder zur Wahlurne.

Dieses eine Jahr Bundestag bietet die Möglichkeit, in grösstmöglicher Öffentlichkeit das ganze Potential grüner Programmatik zu zeigen. Das ist der ideale Weg, die sich verweigernden Altparteien bloß zu stellen, ja ihre Unwählbarkeit vorzuführen.
Was hätten wir Urgrünen drum gegeben, so eine Bühne zu haben.

Bitte schöpft alle demokratischen Möglichkeiten aus. Ihr benötigt dafür nicht die Genehmigung möglicher Koalitionspartner. Bitte rafft Euch auf und beweist, daß gerade Ihr ganz persönlich wieder als Kandidaten aufgestellt werden müßt.

Viel Zeit, Mühe, Geld, Stress und Verdruß werden jetzt in Wahlprogramme gesteckt werden. Liebe MandatsträgerInnen: Gestaltet bitte darüber hinaus ein lebendiges Programm in Form von provokanten Anträgen, die von selbst ihren Weg in die Medien und zu den Wählerinnen finden.
Eine konsequente Umweltpolitik kann empfindliche Einschnitte bei dem gewohnten Komfort bringen. Es ist aber möglich, den Wählerinnen von der „Plattform Parlament“ aus bewußt zu machen, daß die Folgen des "Weiter so" schrecklich wären.
Wenn die Redebeiträge bei der Urwahl zur Umsetzung solcher Gedanken führen würde, wäre sie in meinen Aufen ein entscheidender Erfolg
Tim Meyer
15-10-12 12:14
@Alfred Mayer: Was meinst Du damit, dass "dieser Kommentar keine Gnade finden wird"? Wir veröffentlichen alles, wenn nicht gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen wurde.

Schöner Gruß,
Tim Meyer
Online-Redaktion
www.gruene.de
Alfred Mayer
14-10-12 23:13
Die Urwahl kam zu früh.

Sie hätte erst nach Aufstellung der Länderwahllisten erfolgen sollen.
Dann hätten die SpitzenkandidatInnen der Länder den Mut gehabt, gegeneinander anzutreten.

Aber immerhin haben sich mindestens zwei Begabungen gezeigt, die es beim "Gang durch die Institutionen" kaum geschafft hätten, auf sich aufmerksam zu machen.
Das könnte die Basis stärken.

An die Redaktion:
Erstaunlich, daß trotz der geringen Zahl von Kommentaren, voraussichtlich auch dieser Kommentar keine Gnade finden wird.
Andreas Wiersma
11-10-12 12:39
Ich hätte mir grundsätzlich eine andere Form zur Ermittelung unserer Spitzenkandidaten gewünscht. Allein die Außenwirkung dieses Procederes ist eine Katastrophe. Das es dann auch noch zu keiner Stichwahl kommen kann wird dazu führen, dass keine neuen Impulse durch andere/neue Kandidaten eine wirkliche Chance haben.
David Chopin
30-09-12 12:18
Die Formulierung im Wahltext, die vorschreibt, es müsse mindestens 1 Frau unter den beiden Kandidaten sein, ist männerfeindlich, denn diese Vorschrift ermöglicht, dass beide weiblich sind. Wie wäre es mit der laut Grundgesetz vorgeschriebenen Gleichberechtigung? Aber unter Grünenpolitikerinnen wählten ja auch bei der letzten Bundestagswahl viele Merkel, weil ihnen schließlich die Geschlechtszugehörigkeit am Wichtigsten ist!
Moritz
23-09-12 22:38
Die Erfahrung der SPD mit der Urwahl, als es um Rudolf Scharping, Gerhard Schröder und Heidemarie Wieczorek-Zeul ging, zeigt, dass eine Stichwahl zwingend erforderlich wäre. Voraussichtlich werden die Stimmen zu gleichen Teilen an die Frauen gehen. Die Siegerin wird mit 34 zu 33 zu 32 Prozent kein klares Votum erhalten. Stets werden die anderen von Zufall oder Tagesform sprechen.
Kommentar

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