Wer steht zur Wahl?

Hier findet Ihr die Bewerbungen der Kandidatinnen und Kandidaten für das grüne Spitzenduo, Kurzporträts und die Videos der Urwahl-Foren.

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Thomas Austermann | Katrin Göring-Eckhardt | Patrick Held | Nico Hybbeneth | Roger Kuchenreuther | Renate Künast | Alfred Mayer | Markus Meister | Friedrich Wilhelm Merck | Claudia Roth | Hans-Jörg Schaller | Franz Spitzenberger | Jürgen Trittin | Werner Winkler | Peter Zimmer


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Urwahl-Foren


Porträt Thomas Austermann, Foto: © privat
Thomas Austermann Foto: © privat

Thomas Austermann

Der 46-jährige geborene Münsteraner Thomas Austermann lebt heute in Essen. Ins Ruhrgebiet verschlug es ihn nach dem Abitur. In Bochum und Essen studierte Austermann Medizin, beendete das Studium jedoch nach dem ersten Staatsexamen, um in der ambulanten Altenpflege zu arbeiten. Zwischen 2001 und 2004 machte er eine Ausbildung zum Altenpfleger. Er ist seitdem nicht berufstätig, weil er vermindert erwerbsfähig ist. Der aktive Christ engagierte sich seit den 1990er Jahren bei den Grünen. Die Beteiligung der Bundeswehr am Nato-Einsatz im Kosovo wollte er nicht unterstützen und verließ deshalb 1999 die Partei. Als er von der Urwahl hörte, fühlte er sich jedoch sofort angesprochen. Er trat in diesem Jahr den Grünen wie der bei, um sich jetzt zur Wahl zu stellen.

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Porträt Katrin-Göring Eckardt, Foto: © privat
Katrin-Göring Eckardt Foto: © privat

Katrin Göring-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt, 1966 im thüringischen Friedrichroda geboren, studierte Theologie und engagierte sich in der Kirchenbewegung der DDR. 1989 war sie Mitbegründerin von BÜNDNIS 90, dessen Zusammenschluss mit den westdeutschen Grünen sie mit verhandelte. In der Thüringer Landtagsfraktion arbeitete Göring-Eckardt bis 1994 Referentin für Frauenpolitik, anschließend war sie Landesvorsitzende in Thüringen (1995-1998 sowie 2002-2007) und Beisitzerin im Grünen-Bundesvorstand (1996-1998). Seitdem gehört sie der grünen Bundestagsfraktion an, deren Vorsitzende sie von 2002 bis 2005 war. Außerdem ist Katrin Göring-Eckardt seit sieben Jahren Vizepräsidentin des Bundestags. Neben ihrer politischen Arbeit ist Göring-Eckardt weiterhin in der Kirche aktiv und seit 2009 Vorsitzende der Synode der Evangelischen Kirche Deutschland.

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Porträt Patrick Held, Foto: Patrick Held (CC BY 2.0)
Patrick Held Foto: Patrick Held (CC BY 2.0)

Patrick Held

Als Student des Studiengangs „Philosophy & Economics“ der Uni Bayreuth hat der 24-jährige Patrick Held gelernt, schwierige Entscheidungsprobleme mit analytischer Grundsätzlichkeit anzugehen. In Essen-Werden geboren legte er dort 2008 das Abitur ab und machte vor seinem Studium ein Praktikum in der Abteilung „Human Ressource Strategien" im Bundesarbeitsministerium, bei dem er sich mit der Zukunft der Arbeitswelt und dem demografischen Wandel beschäftigte. 2007 trat Held den Grünen bei, weil die Idee der Nachhaltigkeit für ihn hohe Priorität hat. Neben der Parteiarbeit engagiert sich Held für Flüchtlinge. Als Vorstandsmitglied des Vereins „Bunt statt braun – gemeinsam stark für Flüchtlinge“ erteilt er Kindern in Bayreuth Computer-Unterricht und unterstützt sie bei ihrer Integration in die Gesellschaft.

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Porträt Nico Hybbeneth, Foto: © privat
Nico Hybbeneth Foto: © privat

Nico Hybbeneth

Auslöser für das politische Engagement Nico Hybbeneths war Roland Koch: Aus Protest gegen dessen Bildungspolitik in Hessen trat der heute 22-Jährige 2007 der Grünen Jugend und ein halbes Jahr später den Grünen bei. Der Wiesbadener hat nach seinem Abitur 2010 auf einer Weltreise innerhalb von 13 Monaten 13 Länder bereist und in dieser Zeit auch einige Monate in Neuseeland auf Bauernhöfen und bei ökologischen Projekten gearbeitet. Derzeit studiert Hybbeneth in Marburg im dritten Semester die beiden Studiengänge Politik- und Sozialwissenschaften und ist neben seiner Tätigkeit im Arbeitskreis Umwelt Mitglied des Fachschaftsrats. In der Vergangenheit engagierte sich Nico Hybbeneth gegen ein geplantes Kohlekraftwerk und im Bündnis gegen Rechts. Von 2008 bis 2010 war er Sprecher der Grünen Jugend Wiesbaden.

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Porträt Roger Kuchenreuther, Foto: © privat
Roger Kuchenreuther Foto: © privat

Roger Kuchenreuther

Holz ist der Werkstoff mit dem Roger Kuchenreuther seit mehr als 30 Jahren arbeitet. Der 53-jährige Zimmermeister hat am Rand der Fränkischen Schweiz einen eigenen Betrieb, der sich der Zimmerei, Altbausanierung und Denkmalpflege widmet – selbstverständlich ökologisch ausgerichtet. In Erlangen geboren lernte Kuchenreuther nach dem Abitur zunächst Bau- und Kunstschlosser und entschied sich Anfang der 80er Jahre, Zimmerer zu werden. Sein Interesse für Fachwerkhäuser und andere Altbauten ließ ihn anschließend eine Fortbildung zum Restaurator machen. Nach mehreren Zwischenstationen an unterschiedlichen Orten kam er nach Scheßlitz bei Bamberg (Welterbe). Er ist langjähriger Sympathisant der Grünen und seit diesem Jahr Mitglied der Partei, weil er denkt, dass die Grünen unbedingt wieder an die Regierung müssen.

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Porträt Renate Künast, Foto: © privat
Renate Künast Foto: © privat

Renate Künast

Als frisch diplomierte Sozialarbeiterin kam Renate Künast 1977 nach Berlin, um in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel zu arbeiten. Später studierte sie Jura und wurde Rechtsanwältin. In Berlin begann auch die politische Karriere der 56-Jährigen, die in Recklinghausen geboren ist: Sie trat 1979 in die Westberliner Alternativen Liste ein und gehörte von 1985 bis 1987 sowie von 1989 bis 2000 dem Abgeordnetenhaus an, mehrere Jahre davon als Fraktionschefin. Ein Jahr lang war Künast Bundesvorsitzende der Grünen, bevor sie 2001 Ministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft wurde, die Agrarwende durchsetzte und den Verbraucherschutz in der Mitte der politischen Agenda verankerte. Seit 2002 ist sie Bundestagsabgeordnete und seit 2005 Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion.

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Porträt von Alfred Mayer, Foto: © privat
Alfred Mayer Foto: © privat

Alfred Mayer

Alfred Mayer ist seit der Gründung der Grünen mit Unterbrechungen Mitglied. Parteipolitik reicht dem 75-jährigen Münchner aber nicht aus. Er gründete 2010 die Initiative „Demokratie von unten“, die Menschen ermutigt, ihre Bürgerrechte stärker zu nutzen und somit den Einfluss des Einzelnen zu erhöhen. Durch massenhafte Eintritte in Parteien soll mit neuen Köpfen für eine andere Politik gesorgt werden. Er praktiziert selbst das Motto „Demokratie von unten“ durch reges Bloggen und das Einbringen von zahlreichen Anträgen bei der grünen Stadtratsfraktion München. Die Bewahrung der Schöpfung, die für ihn einen kompromisslosen Einsatz für den Umweltschutz bedeutet, ist für Mayer ein Kernanliegen. Vor seiner Pensionierung arbeite der studierte Jurist zunächst zehn Jahre als Rechtspfleger und dann 30 Jahre als Amtsanwalt.

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Porträt Markus Meister, Foto: © privat
Markus Meister Foto: © privat

Markus Meister

Bei Borussia Mönchengladbach arbeitet Markus Meister – doch mit Fußball hat der 34-Jährige nichts zu tun. Als Hotelbetriebswirt ist er für die Abrechnungen im gastronomischen Bereich zuständig. Der gebürtige Kasseler lernte zunächst Hotelfachmann. Danach arbeitete er in Kassel, Bad Wildungen, Köln, Stromberg, Wales und Kamerun. 2010 ging er nach Berlin, um sich an der Hotelwirtschaftsfachschule fortzubilden. Zwei Jahre später legte er dort sein Diplom ab – und schloss sich den Grünen an, weil sie seiner Auffassung nach die einzige wirklich sozialliberale Partei in Deutschland sind. Beim Wahlkampf fürs Berliner Abgeordnetenhaus 2011 engagierte er sich als ehrenamtlicher Helfer. Inzwischen ist er zum Kreisverband Kassel gewechselt. Zwar arbeitet Meister am Niederrhein, doch am Wochenende zieht es ihn in die Heimat.

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Porträt Friedrich Wilhelm Merck, Foto: © privat
Friedrich Wilhelm Merck Foto: © privat

Friedrich Wilhelm Merck

Die europäische Integration ist eine Herzensangelegenheit für Friedrich Wilhelm Merck: Er war zunächst Mitglied der Europäischen Föderalistischen Partei und leitete lange deren Verfassungskommission, die sich für ein vereinigtes Europa in Frieden und Freiheit einsetzte. Bei der Gründung der Grünen in Hamburg auf Landesebene und der Gebietsverbände war Merck beteiligt, bevor er 1980 als Landesvorsitzender der Grünen bei der Bundestagswahl antrat. Der 67-Jährige hat Physik studiert und im Grenzbereich von Quantenphysik und Informatik geforscht. Darüber hinaus hat er Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Stromgewinnung aus Wasserkraft und Windenergie in der Türkei und im Iran umgesetzt. Er engagiert sich für die Stärkung der Ökologie. Momentan ist er Geschäftsführer eines Unternehmens in der Logistikbranche.

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Porträt Claudia Roth, Foto: © privat
Claudia Roth Foto: © privat

Claudia Roth

Claudia Roth, 1955 in Ulm geboren und in Bayern aufgewachsen, studierte nach ihrem Abitur zwei Semester Theaterwissenschaften in München und arbeitete dann als Dramaturgie-Assistentin an Theatern in Unna und Dortmund. 1982 wurde sie Managerin der Rockband „Ton Steine Scherben“ und drei Jahre später Pressesprecherin der grünen Bundestagsfraktion. Als Europaabgeordnete (1989-1998) machte sich Roth, die seit 1987 Parteimitglied ist, einen Namen als Menschenrechtsexpertin und als Verfasserin eines Berichts zur Gleichberechtigung Homosexueller, der Grundlage für die EU-Politik zur Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen wurde. Roth, die seit 1998 Bundestagsabgeordnete ist, war von 2002 bis 2005 Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung. Von 2001 bis 2002 und seit 2004 ist sie Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

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Porträt Hans-Jörg Schaller, Foto: © privat
Hans-Jörg Schaller Foto: © privat

Hans-Jörg Schaller

In den 1980ern, den Geburtsjahren der Grünen, begann das politische Engagement von Hans-Jörg Schaller. Damals demonstrierte er gegen den NATO-Doppelbeschluss und die Stationierung von Pershing II-Raketen in der Mutlanger Heide, nicht unweit seiner Heimat Vaihingen. Nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl trat Schaller 1992 den Grünen bei und kandidierte 1992, 1996 und 2001 im Wahlkreis Vaihingen für den Landtag Baden-Württemberg. Um die grüne Spitzenkandidatur bewirbt sich der 52-Jährige, der inzwischen in Köln lebt, „weil ich die Dinge – beispielsweise den Atomausstieg und die Energiewende – handwerklich besser machen will“. Außerdem sei die Direktwahl eine echte Möglichkeit, „alte Verkrustungen aufzubrechen“. Schaller ist Ingenieur und Mitinhaber einer Bierbrauerei.

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Porträt Franz Spitzenberger, Foto: © privat
Franz Spitzenberger Foto: © privat

Franz Spitzenberger

Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima im Frühjahr 2011 trat Franz Spitzenberger bei den Grünen ein. Im bayerischen Sonthofen ist der 63-Jährige derzeit Sprecher des Grünen Ortsverbands. Spitzenberger, der im österreichischen Linz geboren wurde, begann nach seinem Volksschulabschluss im Alter von 14 Jahren bei der Post in Sonthofen zu arbeiten. Seit 1971 ist er bei unterschiedlichen Speditionen im kaufmännischen Bereich tätig, momentan als Prokurist. Von 1980 bis 1982 absolvierte ein Betriebswirtschaftsstudium mit der Fachrichtung Verkehr. Während seiner Berufslaufbahn hat Spitzenberger mehrere Jahre in Frankreich, England und zuletzt Brasilien verbracht. Mit seiner Kandidatur möchte Spitzenberger der Basis eine Stimme geben und dafür sorgen, dass die Grünen bei der Bundestagswahl mit neuen Gesichtern antreten.

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Porträt Jürgen Trittin, Foto: © privat
Jürgen Trittin Foto: © privat

Jürgen Trittin

Sein politisches Engagement begann der gebürtige Bremer Jürgen Trittin in der Schülerbewegung der 60er. An der Uni Göttingen studierte er Sozialwissenschaften und war im AStA und als Hausbesetzer tätig. Seit 1980 Mitglied der Grünen machte er in Göttingen Kommunalpolitik, bevor er 1984 in die niedersächsische Landespolitik ging, zunächst als Pressesprecher der Landtagsfraktion, dann als Fraktionsvorsitzender. Von 1990 bis 1994 war Trittin Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten in Niedersachsen und von 1994 bis 1998 Bundessprecher der Grünen. Als Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit der rot-grünen Bundesregierung brachte Trittin den Atomausstieg und das Erneuerbare Energien Gesetz auf den Weg. Seit 2009 steht der 58-Jährige an der Spitze der grünen Bundestagsfraktion.

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Porträt Werner Winkler, Foto: © privat
Werner Winkler Foto: © privat

Werner Winkler

Zu den Grünen stieß der Stuttgarter Werner Winkler 2011 – nachdem die damalige CDU-FDP-Landesregierung die friedlichen Proteste gegen Stuttgart21, an denen auch er teilgenommen hatte, gewaltsam auflösen ließ. Der 48-Jährige engagierte sich im baden-württembergischen Landtagswahlkampf und half im Anschluss, das Büro des Kreisverbandes Rems-Murr aufzubauen. Seit Januar 2011 ist er Vorsitzender des Ortsverbandes Waiblingen. Der ausgebildete Werbetechniker war als Dekorateur, Kunden- und Verkaufsberater im Grafikbereich tätig sowie als selbstständiger Kalligraf und führte ein Schreibwarengeschäft. Seit 1996 arbeitet er freiberuflich als Coach, Autor, Dozent und Kalligrafielehrer. Für die Spitzenkandidatur bei den Grünen hat sich Winkler bereits im Frühjahr 2012 beworben – und damit die Debatte um die Urwahl belebt.

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Porträt Peter Zimmer, Foto: © privat
Peter Zimmer Foto: © privat

Peter Zimmer

Aufgewachsen zwischen dem Urwald des Choctawhatchees (Florida) und dem bayerischen Voralpenland, hat Peter Zimmer, 1968 als Sohn deutscher Wissenschaftler in Washington geboren, schon früh sein Herz für die Natur entdeckt und sich dafür politisch engagiert. Seit seinem Studium der Tiermedizin in München Ende der 80er ist er für die Grünen aktiv und inzwischen Mitglied im KV Rottal-Inn. Mit seiner Familie lebt er auf dem großelterlichen Hof im niederbayerischen Tann, wo er eine Kleintierpraxis betreibt und als Öko-Landwirt Heilkräuter anbaut. Mit dem Schwerpunkt Bio-Diversität will Zimmer durch seine Teilnahme an der Urwahl den neuen basisdemokratischen Ansatz der Grünen aufgreifen – denn eine Wahl sei nur dann eine echte Wahl, wenn sich jeder Einzelne gleichberechtigt einbringen könne und dies auch tue.

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Übersicht mit allen Bewerbungen (PDF)

 

Erstes Urwahl-Forum am 21. September 2012 in Hannover:

 

Urwahl-Forum am 23. September in Berlin

Leider ist aufgrund eines Software-Fehlers der Anfang nicht vorhanden, dafür entschuldigen wir uns.

 

Urwahl-Forum am 30. September 2012 in Bochum:

 

Urwahl-Forum am 3. Oktober 2012 in München:

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

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Wer steht zur Wahl?

Übersicht der Kandidatinnen und Kandidaten für das grüne Spitzenduo.

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Zeitplan & Termine der Urwahl

Wann passiert was bei der Urwahl?

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Fragen und Antworten zur Urwahl

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Ablauf der Urwahl.

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Die Mitglieder entscheiden

Auf dem Länderrat am 2. September in Berlin wurde die Urwahl eines Spitzen-Duos für den Bundestagswahlkampf 2013 beschlossen.

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Alternative in Form und Inhalt

Unter dem Motto "Aufbruch 2013 - Richtungswechsel jetzt!" rüsten sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für das kommende Wahljahr.

Kommentare

Werner Paul
08-10-12 16:11
bitte wählt nicht die alten realitätsfremden Amtsinhaber mehr, die mit Schröder die Arbeiter verraten haben.
Neuen Wind braucht die Partei.
Alfred Mayer
08-10-12 14:14
Diese Urwahl leidet in der Tat am Fehlen der vielen guten Leute aus der ersten und zweiten Reihe. Aber warum ist es so?
Es liegt am Fehlen einer Stichwahl. Fast alle Mitglieder werden daran interessiert sein, zwischen den vier Prominenten mitentscheiden zu können, sodaß für die neuen Leute kaum Stimmen übrig bleiben werden. Wer von denen, die auch so einen guten Platz auf den Landeslisten bekommen können, tut sich das an ?

Aus den Erfahrungen mit Rotgrün unter Schröder und der Zustimmung der Grünen zu ESM und Fiskalpakt unter der Bedingung weiterer W a c h s t u m s i m p u l s e wünsche ich mir ein nicht vorbelastetes Spitzenduo, das die Zukunftsfragen konsequent anzugehen verspricht.
Deshalb begrüße ich , daß sich Menschen aus der Basis eingemischt haben, um wenigstens ein Zeichen zu setzen.
Als sich der Hirtenjunge David bereit erklärt hatte, gegen den Riesen anzukämpfen, war der Spott sicher nicht gering. Da geht es uns schon besser. Wir stossen bei vielen Mitgliedern auf Verständnis, auch wenn sie ihre Stimmen nicht an uns "verschwenden "werden, um ihrerseits ein Zeichen zu setzen.
Monika
08-10-12 10:02
Nico ist super und hat mit Abstand die beste Presse bekommen <3
Werner Winkler
08-10-12 08:36
Ich möchte alle jene, die sich über die Eignung der "Bewerber der Basis" auslassen, an die einzige offizielle Stellenbeschreibung erinnern:

Der Länderrat hat beschlossen: "Die SpitzenkandidatInnen vertreten die Partei im Wahlkampf in herausgehobener Position und verantworten die Wahlkampfstrategie und die Wahlkampagne gemeinsam mit dem Bundesvorstand. Sie stehen in besonderem Maße für die Außendarstellung unserer grünen Inhalte und für unser Ziel, bei der Bundestagswahl 2013 die aktuelle schwarz-gelbe Regierung abzulösen."

Es geht also nicht darum, wer schon seit Urzeiten in der Partei ist, wer ministrabel ist oder als Vizekanzler/in taugt, wer das Parteiprogramm auswendig kennt oder am bekanntesten ist - sondern um das, was oben beschrieben ist. Das zu beurteilen, traue ich jedem Mitglied zu, dazu gibt es die Bewerbungsschreiben, die Urwahlforen, die Antworten auf die 25 gevoteten Fragen (kommt wohl die nächsten Tage, meine sind schon auf www.wernerwinkler.de/politik2.htm veröffentlicht) oder die vielen anderen bei der Grünen Jugend, bei Gewerkschaftsgrün, den BAGen, bei den Grünen Linken.

Dass meine Bewerbung im Frühjahr vor allem das Ziel hatte, uns allen die Urwahl zu ermöglichen, dürfte inzwischen bekannt sein - und dass die Aufrechterhaltung meiner Bewerbung das Angebot beinhaltet, ein Spitzen-Duo aus politisch interessiertem Amateur (Basis-Grünem) und Politik-Profi aufzustellen, ist genau das: ein Angebot. Klar ist aber, dass wenn die schon sehr bekannte BewerberInnen mit 99% gewählt werden, dies ein anderes Licht auf unsere Partei wirft als wenn die Bewerber von der Basis z.B. zusammen 20-30% bekommen oder sogar einer davon mehr Stimmen als Jürgen Trittin (der ja schon Spitze ist und auch schon Kandidat ...).
Max
07-10-12 23:06
Ich finde in diesem Fall die Frauenquote unangebracht. Es hat sich leider außer der Politprominenz keine einzige weibliche Person für das Spitzenduo beworben (was vielleicht auch ein Zeichen von Intelligenz ist ?). Auf jeden Fall wäre es bei dieser Sachlage angebracht, wenn zwei Männer, beispielsweise Jürgen Trittin und Franz Spitzenberger, zusammen das Duo bilden dürften. Trittin ist so gut wie gesetzt, im Grunde könnten die anderen Basisleute sonst nach Hause gehen.
Willy aus Backnang
05-10-12 11:17
Schön das es zu Urwahl kommt!
Für die Partei die Basisdemokratie an die erste Stelle setzt ist das ein super Zeichen.
Bei der Wahl bitte darauf achten das es keine Spasswahl ist und die gewählt werden sollten sich schon über einen längeren Zeitraum für die Grünen einnsetzen.
Gesichter und Namen sind in der Politik genauso wichtig wie Inhalte!
Willy
Roger Kanidatenkanidat
04-10-12 11:42
Liebe Freunde/innen
Wir bemühen uns wirklich aufrichtig alle Spektren unserer (leider?) bunten Grünen Partei auf einmal zu zeigen. Leider ist es auch bei uns so, daß bestimmte Gruppen eben erfolgreicher in der Selbstdarstellung sind als andere. Die wirklich Benachteiligten können sich eben nicht selber verteidigen/darstellen. Wir müssen noch aufrichtiger für unsere Umwelt, unsere animalischen Freunde und unsere Nachkommen kämpfen, uns noch mehr um Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit kümmern. Die Politik wird bestimmt von Interessenverbänden denen es nur um Profit und Macht für noch mehr Profit geht, sie bestechen, betrügen und manipulieren unsere Parteien, den Staat und ganz Europa. Sie verteilen Almosen an die Masse und Reichtümer an Einzelne, verwirren die Menschen und vernebeln den Blick auf unsere wahren Bedürfnisse.
An der Schuldenpolitik sehen wir um was es letztlich geht, das Geld ist die Peitsche zur Knechtung der Welt. Neben Waffen und Drogen die zusätzlich eingesetzt werden um Eigenverantwortung, Selbstentfaltung und Gleichheit zu verhindern. Auch in unserer Partei werden trickreich die verschiedenen, durchaus legitimen Interessen einzelner Gruppen gegeneinander ausgespielt und so die gesamte Partei in ein Anpassungskoma gelegt. So wird Reformpotential gesammelt und gleichzeitig neutralisiert. Denkt drüber nach Euer Roger
jenni
01-10-12 14:40
Ich frage mich, ob es den Grünen eigentlich gar nicht peinlich ist Leute als Kandidaten in Betracht zu ziehen, die sich noch nicht einmal richtig artikulieren können, geschweige denn kompetent genug sind auch nur annähernd inhaltliche Fragen zu beantworten. Gibt es denn in der ganzen Partei keine einigermaßen geeigneten politisch interessierten und engagierten Menschen, die sich nicht lächerlich machen würden? Dann würde der eigentlich gute Ansatz von einem gemischten Duo aus Erfahrung und neuem jungen Wind auch eine realistische Chance haben. Die Überzeugungen sind doch echt erstrebenswert, aber für dafür was hier geboten wird muss man sich leider nur fremdschämen.
analena
01-10-12 02:56
Ich frage mich die ganze Zeit, ob die Grünen, für den Fall sie kämen an die Regierung, auch schon einen Plan für die sogenannte €-Rettung haben. Bisher wurde allen "Schirmen" zugestimmt. Irgendwie läßts vermuten, dass dann alles so weiter geht wie bisher.
Christian Winkler
29-09-12 18:58
Hallo,
ein paar Gedanken zur Urwahl:
1. Basisbeteiligung steht uns Grünen gut.
2. Wir Grünen werden wohl (hoffentlich) alle auch Grün wählen.
3. Es geht also weniger darum, wen wir selbst toll oder nicht toll finden. Es geht darum wen Nicht-Mitglieder toll finden. Dafür ist m.E. Bekanntheit Voraussetzung.
4. Bleiben also noch 4 Kandidaten. Davon sollten die Beiden, die am besten Grüne Inhalte an Nicht-Mitglieder vermitteln können auch möglichst viele Stimmen auf sich vereinen um mit Rückendeckung der Basis in den Wahlkampf ziehen zu können.

Alle anderen Ergebnisse dürften der Umsetzung Grüner Inhalte eher hinderlich sein!
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