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Am 8. Oktober werden die Briefwahlunterlagen für die Urwahl an rund 60.000 grüne Parteimitglieder verschickt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik entscheiden somit die Mitglieder einer Partei über ihre Spitzenkandidatinnen und -kandidaten für den Bundestagswahlkampf.

Steffi Lemke mit Briefwahlunterlagen vor grünem Hintergrund., Foto: Ingo Kuzia
Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, präsentiert die Briefwahlunterlagen für die Urwahl. Foto: Ingo Kuzia

Bei grünen Parteimitgliedern klappert in der kommenden Woche der Briefkasten und sie bekommen ihre Briefwahlunterlagen für die grüne Urwahl. Bis zum 30. Oktober haben die Mitglieder dann Zeit, über die Zusammensetzung des grünen Spitzenduos für den Bundestagswahlkampf 2013 zu entscheiden. Somit liegt es in den Händen der Parteibasis, (Grüne) Geschichte zu schreiben. Denn noch nie durften in Deutschland die Mitglieder einer Partei selbst ihre SpitzenkandidatInnen verbindlich bestimmen.

Unentschlossene können sich hier ein näheres Bild von den Spitzenkandidatinnen und -kandidaten machen – mit Videos von einigen Urwahlforen, allen Bewerbungen und natürlich den Antworten der Kandidierenden auf die 25 brennendsten Fragen, die per Internet an sie gestellt wurden.

Blauer Wahlschein mit Liste aller Bewerberinnen und Bewerber für das grüne Spitzenduo zum Ankreuzen, grüner und blauer Umschlag und grüner Briefbogen mit Eidesstattlicher Erklärung., Foto: Ingo Kuzia
Bis spätestens 30. Oktober müssen die Briefwahlunterlagen zurück an die Bundesgeschäftsstelle geschickt werden. Foto: Ingo Kuzia

Damit jede Stimme zählt und gültig ist, achtet bitte darauf, die blauen Umschläge für die Stimmzettel zu verschliessen, die Eidesstattliche Erklärung zu unterschreiben und mitzuschicken und die Rücksendeumschläge ausreichend zu frankieren und rechtzeitig los zu schicken. Einsendeschluss ist der 30. Oktober 2012, der Poststempel zählt.

Beachtet außerdem, keine Person zweimal oder zwei männliche Bewerber zu wählen. Demnach gibt es folgende Wahlmöglichkeiten.

Ihr könnt:

eine Stimme vergeben - an eine weibliche Bewerberin oder einen  männlichen Bewerber

oder

zwei Stimmen vergeben:
a. an eine weibliche Bewerberin und einen männlichen Bewerber oder
b. an zwei weibliche Bewerberinnen

oder

insgesamt mit ENTHALTUNG stimmen

oder

insgesamt mit NEIN stimmen

Sollten Unterlagen unvollständig bei Euch ankommen oder Fragen aufkommen, so beantworten wir alle Fragen unter urwahl@gruene.de oder 030 - 2 84 42 – 166.

Macht mit und stimmt ab!

Klicke auf die Buttons, um das jeweilige Netzwerk zu aktivieren. Beachte, dass dadurch persönliche Daten an Facebook, Twitter oder Google übertragen werden.

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Fragen und Antworten zur Urwahl

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Ablauf der Urwahl.

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Die Urwahl in Zahlen

Wie viele Briefe wurden verschickt oder wer hat die Urwahl-Unterlagen bereits nach Berlin zurückgeschickt? Wir zeigen Euch die Zahlen.

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Zeitplan & Termine der Urwahl

Wann passiert was bei der Urwahl?

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Beteiligung ist hoch - Entscheidung rückt näher

61,64 Prozent der grünen Mitglieder haben an der Urwahl teilgenommen. In wenigen Tagen steht das grüne Spitzenduo fest.

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Aufbruch 2013

Auf dem Länderrat am 2. September wollen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Bundestagswahlkampf 2013 rüsten.

Kommentare

Hadi
11-10-12 12:33
Unter Gleichberechtigung verstehe ich auch etwas. Ich muss also eine von drei Kandidatinnen wählen, egal für wie ungeeignet ich Sie halte? Da haben wir ja Glück gehabt, dass sich nicht nur eine beworben hat - das wäre dann ja eine Urwahl wie früher in der DDR.
Tim Meyer
10-10-12 10:11
@Gunther: Das Urwahlbüro darf laut Urabstimmungsordnung §7 (4) keine unfrankierten Briefe annehmen. Deswegen bitten wir Dich 0,55 Euro zu investieren und den Brief an

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Urwahlbüro
10454 Berlin

zu schicken.

Mit besten Grüßen,
Tim Meyer

Online-Redaktion
www.gruene.de
gunther toffel
07-10-12 18:11
können wir den urwahlbrief auch in der parteizentrale abgeben ?
h.g.
06-10-12 20:26
oben ist zu lesen:
zwei Stimmen vergeben:
a. an eine weibliche Bewerberin und einen männlichen Bewerber oder
b. an zwei weibliche Bewerberinnen
- c. an zwei männliche Bewerber ist nicht vorgesehen -
Soll dies ein Beitrag der Grünen zum Thema Gleichberechtigung sein.
Interessant ist zudem, dass bei 15 Bewerbern für das Grüne "Spitzenduo" lediglich
drei Kandidaten weiblich sind. Ausser Kathrin-Göring Eckard, welche ihr Kirchenamt trotz Kandidatur für die sog. Doppelspitze weiter innehat und die sattsam bekannt- dauernervenden Roth und Künast sind wohl keine weiteren Frauen zu sehen.Hier dürften CDU/CSU einen Vorsprung haben.
Dass die Grünen in den Umfragen nunmehr bundesweit auf 11% abgesackt sind,
ist wohl nicht weiter verwunderlich.
Es sei dennoch eine Überlegung gestattet, auch wenn dies wohl nie eintreffen wird.
Wer würde bei den Grünen Kanzlerkandidat ? Eine Doppelbesetzungim Kanzleramt ist wohl kaum vorgesehen.
Kommentar

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