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Frage 5: Atlantikbrücke

Michael Hoffmeier fragt:

Liebe Kandidat_innen! 

Die 1952 gegründete Atlantik-Brücke e.V. gilt als eine der effektivsten und konservativsten Pressuregroups in Deutschland. Die Mitgliedschaft in diesem mit namhaften Personen aus Wirschaft, Politik und Gesellschaft besetzen Verein kann nur durch Nominierung und Kooptation durch den Vorstand erreicht werden. Die Arbeitsweise ist durch Verschwiegenheit und mangelnde Transparenz gekennzeichnet, trotz unmittelbarer Nähe von Politik zur Wirtschaft. Diese nicht-offizielle, nicht-demokratisch legitimierte Struktur trägt dazu bei, dass Schranken zwischen Wirtschaft und Politik verschwinden und selbsternannte Eliten zunehmend wieder an Gewicht gewinnen. Mitglieder der Atlantik-Brücke waren maßgeblich in CDU-Parteispendenskandale involviert.
(vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Brücke

Bist du Mitglied der Atlantikbrücke? Wenn ja - in welcher Funktion, und welche Aufgabe hat die Atlantikbrücke, der du dich mit deiner Mitgliedschaft dort stellst? 

Danke

 

Thomas Austermann antwortet:

Porträt Thomas AustermannNein.

Ich bin für klare Aufgabentrennung von Politik, Wirtschaft und Presse.

Diese Institutionen sind für die Bürger gedacht.

Geheimbündnisse stehen konträr zu einer demokratischen freiheitlichen Bürgergesellschaft.

Katrin Göring-Eckardt antwortet:

Porträt Katrin-Göring EckardtLieber Micha Hoffmeier,

ich bin, wie einige andere GRÜNE, Mitglied des Vereins Atlantik-Brücke. Die Atlantik-Brücke ist ein Verein, der – wie in seiner Satzung festgeschrieben – der Förderung der Völkerverständigung dient. Es handelt sich um einen eingetragenen Verein, der auf der Grundlage des Vereinsrechtes arbeitet (damit genauso demokratisch ist wie ein Sportverein o. ä.) und Konferenzen und Hintergrundgespräche zu außenpolitischen Themen, insbesondere den transatlantischen Beziehungen, anbietet. Das sind Themen, die für uns GRÜNE wichtig sind und zu denen wir mit JournalistInnen, Leuten aus der Wirtschaft und politischen MitbewerberInnen im Gespräch bleiben sollten, in diesem oder in anderem Rahmen. Es macht jedenfalls keinen Sinn, dies einseitig einem bestimmten politischen „Lager“ zu überlassen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann sich, statt nur auf Wikipedia zu vertrauen, ganz einfach den Jahresbericht auf der Homepage der Atlantik-Brücke herunterladen.

Viele Grüße

Katrin Göring-Eckardt

Patrick Held antwortet:

Porträt Patrick HeldLieber Michael, ich bin nicht Mitglied der Atlantik Brücke und habe nicht vor es zu werden. Mir stehen bis Ende des Jahres insgesamt monatlich 650,- € Unterstützung und die Ersparnisse der letzten 8 Jahre zur Verfügung (noch ca. 1500,- € von einst 4300,-€ vorhanden). Um mich gegen jede Form des Machtmissbrauch, der Korruption und des Hedonismus zu immunisieren, gebe ich monatliche Rechenschaftsberichte aus in denen Du auch meine Kontoauszüge einsehen kannst. Darüber hinaus gebe ich Auskunft über meine CO2-Emissionen durch Transport, Konsum und Lebensmittel. Mein Ziel sowohl als MdB als auch als Spitzenkandidat ist es sämtliche Klimaschulden meines Lebens (alles über 2,5 Tonnen pro Jahr seit 1988) inflationsneutral auszugleichen und keine neuen Klimaschulden zu machen. Es ist mir ein großes Anliegen so konsistent wie möglich zu meinen Werten und Erkenntnissen zu leben. Für jede Form des konstruktiven Feedbacks und dessen Umsetzung bin ich im Rahmen meiner Möglichkeiten jederzeit offen.

Schaut es Euch gerne an! Bei mir liegt in meiner Zeit in politischer Verantwortung alles offen.

Link zum letzten Rechenschaftsberichtvideo: http://youtu.be/Mf9ig4VjM6o

Link zum letzten Rechenschaftsbericht (PDF): https://dl.dropbox.com/u/3813981/Website/Berichte/Rechenschaftsbericht%20-%20Aug%202012.pdf

 

Nico Hybbeneth antwortet:

Porträt Nico HybbenethNein ich bin nicht Mitglied der Atlantik-Brücke :-)

Roger Kuchenreuther antwortet:

Porträt Roger KuchenreutherKein Mitglied bei Geheimgesellschaften, will ich auch nie sein; weder bei Atlantikbrück, noch beim Bilderberger Treffen oder New Yorker Logen

Renate Künast antwortet:

Porträt Renate KünastLieber Michael Hoffmeier, ich bin dort kein Mitglied.

 

 

Alfred Mayer antwortet:

Porträt von Alfred MayerDiesen Verein kenne ich nicht. Ich werde mich aber damit befassen

Markus Meister antwortet:

Porträt Markus MeisterNein ich war, bin und werde auch nie ein Mitglied der Atlantikbrücke sein. Wir sollten uns aber Fragen, wer von uns links redet aber Interesse hat in solche und anderen Kreisen zu verkehren. Ich will keinen Joschka 2.0 bei uns!

Friedrich Wilhelm Merck antwortet:

Porträt Friedrich Wilhelm MerckNein – kein Mitglied des Vereins Atlantik-Brücke e.V.

Claudia Roth antwortet:

Porträt Claudia RothNein, ich bin nicht Mitglied der Atlantikbrücke, war es aber von 2005 bis 2010. Damals, nach der Bundestagswahl 2005, bin ich von einigen BundestagskollegInnen gebeten worden, Mitglied des Vereins zu werden. Die Idee war, diese Art von konservativen Zirkeln mit Grünen zu besetzen und sie politisch zu öffnen, für mehr Transparenz zu sorgen und so die politische Ausrichtung zu verändern. Leider musste ich feststellen, dass diese Strategie bei der Atlantikbrücke nicht aufging. Was sich unter anderem zeigte, als der Verein eine teure Anzeigenkampagne zugunsten des Tempelhofer Flughafens schaltete, um damit die CDU in Berlin zu unterstützen und Friedrich Merz 2010 erneut Vorsitzender der Atlantikbrücke wurde. Darauf hin zog ich die Konsequenzen und erklärte meinen Austritt.

Hans-Jörg Schaller antwortet:

Porträt Hans-Jörg SchallerAn alle Fragesteller:

1. Rhetorische Fragen werden grundsätzlich mit Ja beantwortet.

2. Fragen an die „Parteispitze“ beantwortet natürlich die Parteispitze.

3. Eine Legislaturperiode dauert 4 Jahre:

u. Laufzeitbeendigung der AKW/Energiewende durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Ökopfennig auf Atomstrom + Internalisierung der Kosten(mehrjährige Atommülllagerung, Fälligkeit ab dem ersten Tag der Lagerung, da kommt ganz schön was zusammen)

m. Keine militärischen Auslandseinsätze, aber: pacta sunt servanda, nie ohne UN-Mandat(Kosovo) und nie deutsche Waffen gegen deutsche Soldaten

w. Wertvolle Ackerfläche dient der Ernährung, nicht den Mineralölkonzernen

e. Grundeinkommen/-rente, Finanzierung durch Target II - Salden; Wiedereinführung der Vermögenssteuer, außer für Grünen-Wähler

l. Professionelle Klärung der Verantwortung Grüner Profis für Hartz IV + künftige Altersarmut sowie völkerrechtswidriger Kriegsbeteiligung

t. Bankenpfennig auf alle Finanztransaktionen, Rabatt nur für Hotelbesitzer

s. Urwahl für alle Parteiämter +Mandatslisten bei B90, insbesondere nach der Verhöhnung der Basis durch die Selbsternennung des Bundesvorsitzenden zum Spitzenkandidat am 18.9.12 (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-mit-cem-oezdemir-ich-will-mich-voll-reinhaengen.94dfc232-8dbc-46d5-847c-9cd764d25536.html)

c. Änderung des Urheberrechts, unter besonderer Berücksichtigung der Einkommenssituation aller Künstler(Grundeinkommen) + gegen die Kriminalisierung großer Teile der Bevölkerung, es gelte der Grundsatz „Vergüten statt verfolgen“ und natürlich Datenschutz

h Einhaltung internationaler Versprechen (pacta sunt servanda), insbesondere in der Entwicklungspolitik, zum Erhalt der deutschen Glaubwürdigkeit gegenüber Griechenland in der Zukunft

u. Es gelte das Verursacher- und das Konnexitätsprinzip

t. Ärzte in den öffentlichen Dienst, Mandatsbeschränkung auf 2 Legislaturen

z. Schaun mer mal, ob es für o.g. Koalitionspartner gibt + natürlich Ökologie

4. Künftiger Ehrenworte wegen werde ich keine Steuererklärung veröffentlichen.

5. Bei Interesse an Beratungsmandaten oder Vorträgen nehmen Sie bitte Email-Kontakt auf.

Sollten meine oben genannten Positionen im Konflikt mit Ihren Firmeninteressen stehen, so zögern sie nicht und teilen mir dies einfach mit. Ein grünes Hemd ist stets griffbereit, für die mögliche Berufung zur Atlantik-Brücke bzw. Bilderberg-Konferenz sogar Anzug nebst Smoking vom deutschen Hersteller-garantiert hunzinger- -kredit- und -vortragsfrei erworben.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jörg Schaller,

Franz Spitzenberger antwortet:

Porträt Franz SpitzenbergerIch bin nicht Mitglied der Atlantikbrücke. Ein Mandatsträger, besser alle Politiker haben sich aus Gruppierungen, die Interessenvertretungen sind, zurückzuziehen solange sie ein Gehalt aus Steuermitteln bekommen.

Werner Winkler antwortet:

Porträt Werner WinklerLieber Michael Hoffmeier,

nein, ich bin nicht Mitglied dieser Gruppe und würde eine Einladung zur Mitgliedschaft vermutlich auch ablehnen.

Viele Grüße, Werner Winkler

Peter Zimmer antwortet:

Porträt Peter ZimmerNein, ich bin nicht Mitglied der Atlantik-Brücke e.V. Ich bin dennoch für transatlantische Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich Wissenschaft, Kunst,Natur- und Artenschutz. Ich lege allerdings auch großem Wert auf offene demokratische Strukturen, die nicht durch Banken und Wirtschaftsinteressen gelenkt werden.