Fleischeslust
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Christa Nitsche fragt:
Liebe Kandidaten,
was macht Ihr, um die Verschmutzung durch Kunststoff- und Plastikartikel zu reduzieren, die weltweit ein unerträgliches Ausmaß angenommen hat? Wäre es z. B. ein guter Anfang, Plastiktüten zu verbieten?
Ich bin für eine Sondersteuer auf Kunststoff und speziell Plastiktüten.
Kunststoffe und Plastik sollten besser biologisch abbaubar sein und zu höherem Prozentsatz recycelt werden.
Die Grundlagenforschung für diesen und andere Bereiche sollte deutlich verstärkt werden, indem zum Beispiel Universitäten, Fraunhofer-Institut, Max-Planck-Gesellschaft, Helmholtz Gemeinschaft u.v.m. stärker unterstützt werden.
Deutschland muss seine führende Rolle bei Patenten behalten und ausbauen, da wir eine Exportnation sind.
Liebe Christa Nitsche,
in der Tat: die Verschmutzung der Landschaft und unserer Flüsse, Seen und Meere durch Plastikmüll ist schockierend, ganz besonders, weil ein sehr großer Teil dieses Mülls absolut vermeidbar wäre. Aus diesem Grund halte ich zumindest die Einführung einer Umweltabgabe auf Plastiktüten für eine gute Möglichkeit, schnell und wirkungsvoll den Verbrauch von Plastiktüten massiv zu reduzieren. Ich finde, wir können auch über ein Verbot diskutieren, sollte sich die entsprechende Wirkung nicht einstellen. Das Beispiel Irland zeigt aber, dass eine Abgabe funktionieren kann. Für bestimmte Lebensmittel, für deren Verpackung Plastiktüten erforderlich sind (Salat oder Fleischprodukte) halte ich Tüten aus nachwachsenden Rohstoffen für eine gute Alternative. Ansonsten bin ich in der Frage ganz retro: Jute statt Plastik! Der Mehrwegbeutel ist die Alternative!
Viele Grüße
Katrin Göring-Eckardt
Plastiktüten zu verbieten wäre toll! Wenn das Australien schafft, sollten wir das auch schaffen können. Ich empfand es damals während meiner Zeit in Australien als sehr angenehm. Wenn man weiß, dass es keine billige Alternative an der Kasse gibt, denkt man auch eher daran seine Stofftüte mitzunehmen. Es sind solche kleinen Anreize, die erst das Verhalten und mit der Zeit das Bewusstsein der Menschen verändern. Dies führt dann auch zu bewusstem Verhalten in anderen Bereichen. Mir fallen im Moment nicht mehr Maßnahmen ein, aber ich freue mich über jede Idee von unseren Experten und vor allem von Euch! Allgemein wird es wohl helfen durch Bildung in den Grundschulen ein Bewusstsein für Qualität und langlebige Güter zu schaffen, um den billigen Plastikmüll-Konsum zu reduzieren. Falls ihr also Ideen habt, schickt sie mir und dann schauen wir wie man daraus eine politische Initiative machen könnte: www.gemeinsam21.de
Plastiktüten sind unökologisch und ineffizient. Um ein Verbot steht es momentan zumindest auf EU-Ebene aus juristischen Gründen schlecht. Mein Vorschlag wäre deshalb auch Unternehmen in die Pflicht zu nehmen für umweltfreundliche Alternativen zu sorgen. Jute, Baumwolle oder Rucksack statt Plastik!
Öffentlichkeitswirksame Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Verschwenderischen Nutzung von Plastik muss dringend erfolgen.
Gerade im Einzelhandel sind unnötig viele Produkte in Plastik verpackt, dieser Trend muss gestoppt werden. Es geht auch anders. Frische unverpackte Produkte sind ökologischer als Riesenpackungen. Ein weiterer Grund Plastik abzulehnen sind die enthaltenen Weichmacher, welche Krebs, Unfruchtbarkeit, Autismus oder Allergien auslösen können.
Ökologie ist das globale Zukunftsthema überhaupt, also Umwelt-, Natur- und Tierschutz und nachhaltige Energie und Rohstofferzeugung und -nutzung, also erneuerbar und Kreislaufwirtschaft
Jeder der den Film „Plastic Planet“ gesehen hat, wird den gewohnten Griff zu Einwegplastik unterlassen. Wir Grünen haben z.B. im letzten Jahr eine Umweltabgabe von 22 Cent für jede Plastiktüte beschlossen, die aus fossilen Rohstoffen hergestellt wird und unter natürlichen Bedingungen nicht biologisch abbaubar ist.
Irland macht es vor: dort wurde bereits 2002 eine Abgabe auf jede Plastiktüte eingeführt. Dies hat zu einer neunzigprozentigen Verringerung von Plastiktüten und zum verstärkten Einsatz von wiederverwendbaren Taschen geführt.
Alfred Mayer hat diese Frage nicht beantwortet.
Ein Plastiktütenverbot als Anfang sollte umgesetzt werden und die Plastikartikel mit einer Plastiksteuer belegt werden, so dass Alternativprodukte attraktiv werden.
Es gibt zwei praktische Möglichkeiten:
a) biologisch abbaubare Kuinststoffe verwenden,
b) Pfand auf Plasikprodukte erheben oder anders die Rückverwertung (das Recycling) sichern.
Seit einigen Jahren diskutieren wir über die grassierende Zunahme von Plastikmüll. Die aktuellen Zahlen sind alarmierend: Gut 5,3 Milliarden Plastiktüten werden jedes Jahr in Deutschland ausgegeben, das sind etwa 65 pro Person und Jahr – ein kaum vorstellbarer Berg aus Plastikmüll. Auf der BDK in Kiel haben wir uns gemeinsam für eine Umweltabgabe ausgesprochen, die auf jede Plastiktüte fällig werden soll. Die Einnahmen der Abgabe sollen in die Forschung und Aufklärungsarbeit für eine bessere Müllvermeidung investiert werden. Vielversprechende Ansätze für alternative Arten der Kunststoffproduktion sollten zudem gefördert werden, wenn sie die schwer zersetzbaren Kunststoffe nachweislich verringern helfen. Sollte das mittelfristig nicht zum Erfolg führen, werde ich mich für ein Verbot von Plastiktüten einsetzen. Im Vergleich zu anderen, ebenso umweltschädlichen Verpackungen wie Joghurtbechern oder Plastikflaschen machen Plastiktüten aber nur einen kleinen Teil der weltweiten Plastikproduktion aus. Wir brauchen deshalb insgesamt eine Reduzierung von Plastik. In keinem Fall dürfen Plastikabfälle weiterhin in großem Stil in die Meere geleitet werden. Wahnwitzige 6,4 Millionen Tonnen Plastikabfälle landen Jahr für Jahr im Meer. Mit einem echten Recycling und Kunststoffprodukten mit begrenzter Lebensdauer können wir hier gegensteuern. Eine wirkliche Lösung ist aber nur die komplette Abkehr vom Rohöl als Basis für Verpackungsmaterial.
An alle Fragesteller:
1. Rhetorische Fragen werden grundsätzlich mit Ja beantwortet.
2. Fragen an die „Parteispitze“ beantwortet natürlich die Parteispitze.
3. Eine Legislaturperiode dauert 4 Jahre:
u. Laufzeitbeendigung der AKW/Energiewende durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Ökopfennig auf Atomstrom + Internalisierung der Kosten(mehrjährige Atommülllagerung, Fälligkeit ab dem ersten Tag der Lagerung, da kommt ganz schön was zusammen)
m. Keine militärischen Auslandseinsätze, aber: pacta sunt servanda, nie ohne UN-Mandat(Kosovo) und nie deutsche Waffen gegen deutsche Soldaten
w. Wertvolle Ackerfläche dient der Ernährung, nicht den Mineralölkonzernen
e. Grundeinkommen/-rente, Finanzierung durch Target II - Salden; Wiedereinführung der Vermögenssteuer, außer für Grünen-Wähler
l. Professionelle Klärung der Verantwortung Grüner Profis für Hartz IV + künftige Altersarmut sowie völkerrechtswidriger Kriegsbeteiligung
t. Bankenpfennig auf alle Finanztransaktionen, Rabatt nur für Hotelbesitzer
s. Urwahl für alle Parteiämter +Mandatslisten bei B90, insbesondere nach der Verhöhnung der Basis durch die Selbsternennung des Bundesvorsitzenden zum Spitzenkandidat am 18.9.12 (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-mit-cem-oezdemir-ich-will-mich-voll-reinhaengen.94dfc232-8dbc-46d5-847c-9cd764d25536.html)
c. Änderung des Urheberrechts, unter besonderer Berücksichtigung der Einkommenssituation aller Künstler(Grundeinkommen) + gegen die Kriminalisierung großer Teile der Bevölkerung, es gelte der Grundsatz „Vergüten statt verfolgen“ und natürlich Datenschutz
h Einhaltung internationaler Versprechen (pacta sunt servanda), insbesondere in der Entwicklungspolitik, zum Erhalt der deutschen Glaubwürdigkeit gegenüber Griechenland in der Zukunft
u. Es gelte das Verursacher- und das Konnexitätsprinzip
t. Ärzte in den öffentlichen Dienst, Mandatsbeschränkung auf 2 Legislaturen
z. Schaun mer mal, ob es für o.g. Koalitionspartner gibt + natürlich Ökologie
4. Künftiger Ehrenworte wegen werde ich keine Steuererklärung veröffentlichen.
5. Bei Interesse an Beratungsmandaten oder Vorträgen nehmen Sie bitte Email-Kontakt auf.
Sollten meine oben genannten Positionen im Konflikt mit Ihren Firmeninteressen stehen, so zögern sie nicht und teilen mir dies einfach mit. Ein grünes Hemd ist stets griffbereit, für die mögliche Berufung zur Atlantik-Brücke bzw. Bilderberg-Konferenz sogar Anzug nebst Smoking vom deutschen Hersteller-garantiert hunzinger- -kredit- und -vortragsfrei erworben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jörg Schaller,
Ein Verbot der Plastiktüte wäre ein wichtiger Schritt. Auch müsste ein Gesetz her, dass Schiffe die Abfälle nicht mehr Aussenbords kippen dürfen und es muss ein Nachweis über die Müllmenge und deren Entsorgung geführt werden. Hohe Strafen von Gelbbußen bis hin zum Entzug der Betriebserlaubnis sind festzulegen.
Es gibt eine einfache Strategie gegen Kunststoff- und Plastikmüll und die heißt: Weg vom Öl. Stattdessen sollten nachhaltige, recyclebare Stoffe zum Einsatz kommen. Obwohl es längst Alternativen in Form von Biokunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen gibt werden Kunststoffe nach wie vor fast ausnahmslos aus Erdöl gefertigt. Diese Biokunststoffe gilt es zu stärken. Dafür wollen wir die Ökosteuer-Befreiung von nicht-energetischem Roh-Öl abschaffen. Fallen müssen endlich auch Schranken wie etwa jene im Abfallrecht, die verhindern, dass Biokunststoffe ihre Stärken ausspielen können.
Liebe Christa Nitsche,
ich persönlich achte regelmäßig, aber nicht radikal darauf, möglichst wenig Kunststoffprodukte zu verwenden oder sie sachgerecht zu entsorgen. Ob das Verbot von Plastiktüten in Deutschland sinnvoll ist, bezweifle ich. Mir scheint eine Pfandregelung nützlicher, da für manche Verwendungsbereiche Plastiktüten einfach praktischer sind und sie ja durchaus umweltneutral entsorgt werden können. Ansonsten sollte vielleicht über eine Abgabe auf Kunststoffprodukte nachgedacht werden, die ihre späteren Folgekosten abdeckt und so Nicht-Kunststoff-Alternativen höhere Chancen einräumt.
Viele Grüße, Werner Winkler
Kunststoff und Plastikartikel sind mittlerweile ein Fluch der modernen Gesellschaft. Plastik und Kunststoff aus Erdölderivate sind grundsätzlich umweltschädlich und im Nahrungsmittelbereich gesundheitsschädlich. Wir sollten eine Kunststoffabgabe für Erdöl derivierte Kunststoffe und Plastik Verpackungen einführen und als alternative die mehr weg Nutzung von Material aus Nachwachsenden Rohstoffen promoten.