Die Urwahl in Zahlen

Alle grünen Mitglieder waren aufgerufen, das Spitzenduo für die Bundestagswahl 2013 zu wählen. Wir zeigen Euch, wohin wir wie viele Urwahl-Unterlagen geschickt haben, wer gewonnen hat und wie die Einzelergebnisse ausgefallen sind.

Deutschlandkarte mit länderspezifischen Angaben der EmpfängerInnen der Urwahl-Unterlagen., Foto: gruene.de (CC BY-NC 3.0)
Ab 8. Oktober wurden die Urwahl-Unterlagen die grünen Mitglieder verschickt. Foto: gruene.de (CC BY-NC 3.0)
Die Wählerinnen und Wähler konnten bei der Urwahl maximal zwei Stimmen vergeben. An zwei Frauen, an eine Frau und einen Mann oder auch nur an eine Person. Würden alle Wähler ihre zwei Stimmen verteilen, wäre die Summe die prozentualen Ergebnisse 200 Prozent. Deswegen ist es auch möglich, dass bei den weiblichen Kandidatinnen mehr als 100 Prozent der Stimmen anfallen. Die insgesamt an 200 Prozent fehlenden Stimmen ergeben sich aufgrund der Möglichkeit der Enthaltung, der "Nein"-Stimme oder weil nur eine Stimme von zwei Stimmen vergeben wurde.

   

Die Ergebnisse der Urwahl im Detail (PDF)

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Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin gewinnen die Urwahl

Unser Spitzenduo wird gestärkt von der Entscheidung der grünen Basis in den Wahlkampf 2013 ziehen.

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Fragen und Antworten zur Urwahl

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Ablauf der Urwahl.

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Sie haben Post

Am 8. Oktober werden die Briefwahlunterlagen für die Urwahl verschickt. Rund 60.000 grüne Parteimitglieder entscheiden dann über das Spitzenduo für die Bundestagswahl 2013.

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Die Mitglieder entscheiden

Auf dem Länderrat am 2. September in Berlin wurde die Urwahl eines Spitzen-Duos für den Bundestagswahlkampf 2013 beschlossen.

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Hier bist du entscheidend!

Im Juni 2013 werden die Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über die zehn Schwerpunkte unseres Bundestagswahlprogrammes abstimmen.

Kommentare

Markus Meister
02-11-12 21:44
Bei einer anscheinend eher geringen Wahlteilnahme der Mitglieder um etwas mehr als 50% muss man eher selbstkritisch in der Analyse über Sinn und Zweck dieser Personen-Urwahl sein. Zuviel Köpfe, zuwenig Inhalt? Vielleicht!

Auch wir Basiskandidaten müssen uns kritisch hinterfragen, wenn die Hälfte der Mitglieder zwar genervt scheinen von Personaldebatten, der alten Garde und der Mutlosigkeit und Feigheit der jüngeren Berufspolitiker, es aber vorgezogen haben ihre Unterlagen erst gar nicht einzusenden, statt von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen. Kritisch hinterfragen sollten sich aber auch die, die seit Jahren eine personelle Erneuerung der Grünen in der Opposition blockiert haben, aber noch mehr die, die jetzt aus den Ländern oder der zweiten Reihe im Bundestag meinen mit billigen Nachtreten, ihre Feigheit selbst anzutreten vergessen machen zu können.

Es fällt auf, dass das vorallem auch wieder Männer sind. Die Palmers, Al-Wazirs, Becks oder Özdemirs haben bei dieser Urwahl durch Ihre Mutlosigkeit mindestens so versagt, wie sie es jetzt zum Teil uns Basiskandidaten vorwerfen!
Rudi Seibt Wolfratshausen
23-10-12 23:15
Tja, außer Spesen, nix gewesen. DCB hat recht: bei einer Auswahl gibt es 2 Gewinner und den Rest als Verlierer. Und das mit mageren <50%. Dabei wären alle zusammen vielleicht sogar ein gutes Team. Pragmatisch Arbeit und starke Worte, HaJo Fell als Beispiel, wären immer wieder die bessere Stimmung.
Also, liebe Vorturner, jetzt gebt mal Gas bei der Urwahlwerbung, damit wenigstens noch ein paar von der Sacharbeit abgehalten werden und wählen.
Werner Winkler
23-10-12 20:48
Also ich wäre sehr positiv überrascht, wenn wir die 50% erreichen würden - wenn ich an unseren Kreisverband denke, da sind ca. 80% der Mitglieder nie bei einer Mitgliederversammlung zu sehen. Es scheint viele Mitglieder zu geben, für die ihre Mitgliedschaft wenig praktische Bedeutung hat oder die mit vielen anderen Engagements zeitlich sehr gefordert sind. Die sehen vielleicht wenig Sinn darin, sich mit der Urwahl eines Spitzenkandidaten-Duos zu befassen, das wenig konkrete Befugnisse hat. Gäbe es eine Urwahl für die Parteivorsitzenden, wir hätten vermutlich locker doppelt so viele Beteiligte.
ach philipp ...
22-10-12 14:03
wird sicher n gutes Ergebnis also entspann dich mal. und mal davon abgesehen, dass die geforderte kopplung von person- und inhaltswahl keinen sinn macht, dürfen wir Mitglieder ja auch jetzt schon bei den Sachfragen kräftig mitbestimmen - auf dem programmparteitag und per Mitgliederentscheid.
Dr. Philipp Schmagold
22-10-12 11:03
Eine Woche vor dem Ende der Urwahl liegen wir bei unter 29% Wahlbeteiligung, das ist leider kein Erfolg. Ich wage die Prognose, dass wir bis zum Ende der Urwahl unter 50% Wahlbeteiligung bleiben werden. Zukünftig sollten wir die Urwahlen daher mit Sachfragen kombinieren, um unsere Mitglieder bundesweit für die Wahl zu begeistern. Anbei der entsprechende Antrag an die BDK in Hannover vom 16.-18.November 2012:

Urabstimmung über unser Spitzenpersonal kombiniert mit Sachfragen!

Der Satzung des Bundesverbandes der Partei BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN ist beim § 24 URABSTIMMUNG ein achter Unterpunkt hinzuzufügen, welcher den siebten Unterpunkt sinnvoll ergänzt:

(7) Über Spitzenkandidaturen der Bundespartei aus Anlass allgemeiner Wahlen kann die Urwahl durchgeführt werden. Absätze (2) bis (5) finden entsprechende Anwendung. Es gilt dabei die Mindestquotierung. Ausnahmen beschließt eine Bundesversammlung mit einfacher Mehrheit.

(8) Die Urwahl über Spitzenkandidaturen der Bundespartei ist um mindestens drei und bis zu zehn inhaltliche Abstimmungen zu erweitern. Die Themen und der Wortlaut der Fragestellungen werden rechtzeitig vom Bundesvorstand in Abstimmung mit der Bundestagsfraktion und den Bundesarbeitsgemeinschaften festgelegt.

Begründung:
Bei uns GRÜNEN gehen die Inhalte vor, die Abstimmung über unser politisches Spitzenpersonal sollte daher auch als basisdemokratische Plattform der Entscheidung über verschiedene aktuelle Themen genutzt werden. Der zusätzliche Arbeitsaufwand ist überschaubar, die Kosten der Abstimmung erhöhen sich nur unwesentlich, wenn ohnehin eine bundesweite Urwahl innerhalb unserer Partei BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stattfindet.

Mehr dazu unter http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmproposals/244.pdf
Kommentar

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