Stuttgart 21: Vier Milliarden für vier Minuten

Cem Özdemir sieht in der ersten Runde der Schlichtungsgespräche zu Stuttgart 21 einen klaren Punktsieg für die Gegener des Projektes. Immer mehr Menschen würden jetzt erfahren, dass hier vier Milliarden Euro für eine Zeitersparnis von vier Minuten ausgegeben werden sollen. Bei der Ökosteuer zeige die Bundesregierung wieder einmal: Wenn sie aus der Industrie Druck bekomme, mache sie Ausnahmen für energieintensive Unternehmen. Vom Treffen mit dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, bringt der Bundesvorsitzende der Grünen die Gewissheit mit, dass man sich bei der Frage der Zuwanderung von Facharbeitern und dem gleichzeitigen Abbau von Bildungsdefiziten in Deutschland einig sei.

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Bildung für alle!

Rund 240.000 Menschen haben bundesweit für ein besseres Bildungssystems protestiert

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"Hier hilft nur Grün"

Die ARKUS gGmbH vermittelt und qualifiziert Langzeitarbeitslose. Erfolgreich, doch nicht ohne Sorgen. Renate Künast hat sie besucht

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Risikoschüler dürfen nicht vergessen werden

Grüne Woche mit Cem Özdemir: Über die neue PISA-Studie, den Klimagipfel in Cancún und den Prozess gegen Dogan Akhanli.

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Brandstifter Seehofer

Grüne Woche mit Claudia Roth: Über Horst Seehofers Äußerungen zur Zuwanderung, Stuttgart 21 und die Gorleben-Demo am 6. November.

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Der quirlige Herr zu Guttenberg

Grüne Woche mit Cem Özdemir: Über die Vorfälle bei der Bundeswehr, Westerwelles Rettungsschirm-Äußerungen und die Hartz-Reform.

Kommentare

nemo
28-10-10 22:08
Warum fragt keiner bei der S21-Debatte, ob die "paar" Mrd. nicht besser in die Bildung investiert werden sollten.
Ist wohl bei der ganzen Polemik um die Zukunft des Landes die
einzig sinnvolle Geldanlage.
Robert Rostock
28-10-10 22:02
Ich habe mir letztens eine neue Küche für teures Geld gekauft, und stellt Euch vor: Das Frühstücksei muss immer noch viereinhalb Minuten kochen! Ein paar tausend Euro für null Minuten Zeiteinsparung! Skandal!

Was ich sagen will: Hauptzweck von Stuttgart 21 ist nicht die Zeiteinsparung! Sondern zum Beispiel, einen Teil der Parks wiederherzustellen, die beim Bau des jetzigen Bahnhofs zerstört wurden, und die Innenstadt Stuttgarts von der Gleiswüste zu befreien.

Abgesehen davon sollten die Grünen aufhören so zu tun, als wären sie für eine bessere Eisenbahn. Erstens sind sie nicht nur in Stuttgart, sondern überall an vorderster Front dabei, eine bessere Eisenbahn zu verhindern, jede dazu notwendige Baumaßnahme zu blockieren.
Und vor allem hatten die Grünen während ihrer Regierungsbeteiligung genügend Zeit, sich dafür einzusetzen. Passiert ist das Gegenteil: Die 7 Jahre Rot/Grün waren abgesehen von den Weltkriegen die schlimmste Zeit in der 175-jährigen Geschichte der deutschen Eisenbahn. Unter Rot/Grün wurde der unsägliche Mehdorn als Bahnchef installiert und mehrmals bestätigt, und auch die Grünen haben nichts gegen dessen unglaublichen, verbrecherischen Kahlschlag an Eisenbahn-Infrastruktur unternommen. Z.B. wurden mehr als die Hälfte der Weichen wegrationalisiert.
Also bitte, hört auf davon zu schwafeln, die Grünen wären für eine Stärkung der Eisenbahn.
kojnop
28-10-10 09:21
Cem Özdemir sieht in der ersten Runde der Schlichtungsgespräche zu Stuttgart 21 einen klaren Punktsieg für die Gegener des Projektes. Immer mehr Menschen würden jetzt erfahren, dass hier vier Milliarden Euro für eine Zeitersparnis von vier Minuten ausgegeben werden sollen. Bei der Ökosteuer zeige die Bundesregierung wieder einmal: Wenn sie aus der Industrie Druck bekomme, mache sie Ausnahmen für energieintensive Unternehmen. Vom Treffen mit dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, bringt der Bundesvorsitzende der Grünen die Gewissheit mit, dass man sich bei der Frage der Zuwanderung von Facharbeitern und dem gleichzeitigen Abbau von Bildungsdefiziten in Deutschland einig sei.
25.10.10
Michaela
27-10-10 13:40
habe Euch immer gewählt, aber das ist ja
wohl die Höhe, das ihr hier nur für Ausländer
seid. Wir sind in Deutschland und wollen
keine weiteren Ausländer mehr!!!!!!!!!!!!!!
Die chronischen Betroffenheitsheuchler
26-10-10 15:56
Noch viel peinlicher Herr Özdemir, dass die Grünen EINSTIMMIG FÜR Stuttgart 21 gestimmt haben:

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/15/055/1505572.pdf
Mephistopheles
26-10-10 10:48
Wie peinlich, Herr Özdemir: Sie echauffieren sich über 4 Milliarden, und dabei haben die Grünen im trauten Verein mit der SPD in Deutschland die Weichen so gestellt, daß die Finanzkrise erst möglich wurde. Und das hat uns HUNDERTE Milliarden gekostet - wovon man bei den Grünen jetzt offenbar nichts mehr wissen möchte. Und jetzt möchte man in Stuttgart auf dem Trittbrett mitfahren. Unglaubwürdiger geht es kaum noch!
Kommentar

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