AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
Bundestagswahl, Opposition, Grüne, Özdemir, Künast, Trittin, Roth
Inhalt
Cem Özdemir: Das Resultat spricht eine klare Sprache: Wir haben deutlich zugelegt. Das beste Ergebnis in der Geschichte von Bündnis 90/Die Grünen. Wir haben das Wahlziel erreicht zweistellig zu werden. Was wir nicht erreicht haben ist eine schwarz-gelbe Mehrheit zu verhindern.
Claudia Roth: Wir haben uns in Schleswig-Holstein verdoppelt. Wir haben doppelt so viele Abgeordnete, wie in der vorherigen Legislaturperiode. Und wir haben uns sehr über die 46,8% von Hans-Christian Ströbele gefreut.
Cem Özdemir: Nach Thüringen sind wir jetzt auch in Brandenburg eingezogen. Das ist eine tolle Unterstützung für unsere Freunde in den neuen Ländern. Und wir erheben auch hier den Anspruch, dass wir in allen Bundesländern vertreten sind.
Jürgen Trittin: Wir werden dafür kämpfen, dass ihnen neben einer Mehrheit im Bundestag nicht noch eine Mehrheit im Bundesrat zur Seite steht.
Renate Künast: Wir haben uns aufgestellt als die Partei, die Umwelt und Wirtschaft miteinander verbindet. Also nicht mehr, entweder ist man Ökologe oder Ökonom, sondern beides gehört zusammen.
Jürgen Trittin: Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass selbst ein solches Rekordergebnis nicht in der Lage gewesen ist die erdrutschartigen Verluste der ehemaligen Volkspartei SPD an dieser Stelle auszugleichen. Schwarz-Gelb ist nicht in diese Rolle gekommen, weil sie so gut waren, sondern weil ca. 2,5 Mio. sozialdemokratische Wählerinnen und Wähler zu Hause geblieben sind.
Claudia Roth:Es ist sehr bitter, dass Schwarz-Gelb die Wahl gewonnen hat. Dass wir nicht verhindern konnten, dass eine falsche Politik an die Regierung kommt. Schwerpunkt ist jetzt die Klimapolitik. Sie darf unter Schwarz-Gelb nicht unter die Räder kommen.
Jürgen Trittin: Ein schwarz-gelbe Regierung bewirkt, dass die Aktien von RWE in die Höhe geschossen sind. Und nicht nur wegen Atomkraft, sondern auch wegen der Möglichkeit Kohlekraftwerke zu bauen.
Renate Künast: Die Sozialdemokratisierung von Angela Merkel wird weitergehen. Sie wird versuchen die Mitte der Gesellschaft zu gewinnen. Dabei wird es aber trotzdem dann Steuersenkungen für wenige geben.
Cem Özdemir: Der Kurs um den es jetzt geht ist ein Kurs der Eigenständigkeit. Es gibt sicherlich keine Koalition in der Opposition.
Claudia Roth: Wir wissen gerade eine schwarz-gelbe Koalition hat eine starke Opposition verdient. Das werden wir Grüne tun.
Jürgen Trittin: In der Auseinandersetzung wird es auch einen Wettbewerb bei den Oppositionsparteien geben. Ich glaube, dass die Grünen für diesen gut gerüstet sind.