Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Annemarie Becker kümmert sich als Wunschoma um Kinder. Raul Krauthausen sucht "Sozialhelden". Das lädt zum Nachahmen ein. Wir zeigen Beispiele bürgerschaftlichen Engagements für eine Gesellschaft, die niemanden ausgrenzt oder zurücklässt. Und wir sagen, was die Politik dafür tun muss.
Annemarie Becker, Rentnerin und "Wunschoma", www.grosselterndienst.de
Tom (3) ist ein "Wunschenkel" von Annemarie Becker (68), obwohl sie nicht verwandt sind. Einen Nachmittag pro Woche gehen die beiden auf den Spielplatz, füttern Enten, spielen und essen gemeinsam zu Abend. "Es macht unglaublich viel Spaß", erzählt die "Wunschoma" begeistert. Möglich macht das der Großelterndienst Berlin, der seit 20 Jahren ältere Menschen zur Kinderbetreuung vermittelt, vorzugsweise an Alleinerziehende. "Wir sagen immer: Enkel dich fit", sagt Projektleiterin Helga Krull. Fast 500 "Wunschgroßeltern" sind beim Großelterndienst aktiv – etwa 800 suchende Eltern stehen auf der Warteliste.
www.lesepaten.net
(Lesepatenschaften für Kinder)
www.wohnprojekte-portal.de
(Neue Formen des generationenübergreifenden Wohnens)
www.familienhandbuch.de
(Onlinehandbuch zu Kindererziehung, Partnerschaft und Familienbildung)
Raul Krauthausen, Gründer der "Sozialhelden", www.sozialhelden.de
"Naiv und mit einem Augenzwinkern" geht Raul Krauthausen seinem Engagement nach. Das zeigt schon der Name seines Vereins: "Sozialhelden". Krauthausen hat die sogenannte Glasknochenkrankheit und sitzt deshalb im Rollstuhl. "Da begegnen mir natürlich viel mehr Missstände als Menschen, die keiner Randgruppe angehören", sagt er. Dennoch: Mitleid zu wecken, ist nicht sein Ziel. "Die Leute sollen bei uns mitmachen, weil sie die Idee toll finden", sagt er. Die "Sozialhelden" haben mit einem Radiosender schon den "Superzivi" gecastet, ermöglichen es Menschen, ihre Pfandbons in Supermärkten für soziale Zwecke zu spenden und bauen im Internet gerade eine Karte mit barrierefreien Orten auf. Wer bei den "Sozialhelden" mitmachen will, sollte "jung im Kopf" sein – und soviel Spaß an der Sache haben wie Krauthausen selbst.
www.buergergesellschaft.de und www.ehrenamtsportal.de
(Links und Adressen zu zahlreichen Mitmach-Initiativen)
www.weltbeweger.de
(Praxisbeispiele innovativen Engagements)
Wir wollen eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt oder ausgrenzt:
Fotos: tbel/fotolia.com, privat (2)