Schwarz-Gelb muss höllisch aufpassen

Koalitionsverhandlungen, Schwarz-Gelb, Lissabon, Referendum, Steuersenkung

 

gruene.de:
Ein Teil der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und FDP hängt an den Steuersenkungen, die die CDU durchsetzen möchte. Ist das gut für die Republik?

Cem Özdemir:
Schwarz-Gelb muss höllisch aufpassen. Angesichts des aktuellen Haushaltsloches von € 40 Mrd. kann man nur sagen: mal à la tête! Das wird es mit uns nicht geben. Wir werden genau verfolgen, was Schwarz-Gelb jetzt vorhaben. Wenn diese Ausgaben zu Lasten des Klimaschutzes und des Sozialstaates gehen, dann gibt es in der Gesellschaft "beaucoup de problèmes". 

gruene.de:
Irland hat sich mittels Referendum zum Vertrag von Lissabon bekannt. Was sagen die Grünen dazu?

Cem Özdemir:
Très, très bien. Wir sind über den Ausgang des Referendums sehr "happy" und beglückwünschen die Iren. Allerdings ist jetzt wichtig, dass tschechiens Präsident ebenfalls seinen "Servus" unter den Vertrag von Lissabon setzt. Monsieur Klaus, s'il vous plaît.

gruene.de:
... uns was gibt es sonst noch?

Cem Özdemir:
Ansonsten ist heute der sechzigste Jahrestag des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund). Gratulation, congratulation! Wir freuen uns über einen streitbaren DGB auch in den nächsten sechzig Jahren an unserer Seite und an der Seite dieser Republik. Merci beaucoup!

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Mehr Mut zu Europa

Nach leidenschaftlicher Debatte unterstützte der Länderrat den Verhandlungskompromiss bei Fiskalpakt, Finanztransaktionssteuer und Wachstumspaket.

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Grün stärken - damit sich was ändert!

Schwarz-Rot muss weg, Schwarz-Gelb darf nicht kommen. Unsere Spitzen machten deutlich, warum es jede grüne Stimme braucht

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GRÜN bewegt was!

Auf dem kleinen Parteitag in Lübeck stellen die Grünen Weichen für den Regierungswechsel 2013 und geben Rückenwind für die anstehenden Landtagswahlen.

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Stark in die nächsten Jahre

Die Grünen werden es der schwarzen-gelben Regierung nicht leicht machen

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Ein Präsident für alle

Grüne und SPD nominieren Joachim Gauck als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten. Im Gegensatz zu Wulff ist Gauck ein Angebot an alle Demokraten.

Kommentare

RK
07-10-09 09:32
Sehr geehrter Herr Özdemir,

Sie haben Ihren Wahlkreis verloren, kein Mandat für den Bundestag. Ihre Äußerungen zu Westerwelle und Sarrazin sind unerträglich. Westerwelle ist ein deutscher Politiker und spricht deutsch. Sarrazin hat seine Meinung, sagt diese und kann das auch, weil es in Deutschland Meinungsfreiheit gibt. Sie können gern kritisieren, auch dass ist auch Meinungsfreiheit. Rücktrittsforderungen sind lächerlich. Sie sind mit dieser Einstellung und diesem Format, wie Ihre Kollegen Fischer, Trittin, Roth und Kühnast unwählbar.
Roland
07-10-09 08:22
Sehr geehrte Damen und Herren,
schön das sich Herr Özdemir wegen Herrn Westerwell schämt, offensichtlich hat er aber schon vergessen, dass der Grünen-Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir insgesamt sechs Mal dienstlich gesammelte Bonusmeilen für private Zwecke benutzt haben soll. Der geldwerte Vorteil soll sich dadurch auf mehrere tausend Euro belaufen, berichtet die „Bild am Sonntag“ am 27. Juli 2002 Quelle:<http://www.faz.net/s/RubA24ECD630CAE40E483841DB7D16F4211/Doc~E854D9548540F49328B64C8A5E2D9E4AE~ATpl~Ecommon~Scontent.html>.
Herr Özdemir habe Bonusmeilen auch auf seine Eltern, auf einen Freund und mehrmals auf seine Lebensgefährtin übertragen.
Also, wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen oder?.
Mit freundlichen Grüßen
Orkun
07-10-09 00:48
Um ehrlich zu sein, hat die mehrheit der Deutschen anscheinend noch genügend Geld um Schwarz-Gelb zu wählen ansonsten hätte wohl Schwarz-Gelb nicht die Mehrheit an ``Stimmen'' bekommen
Jörg Förster
06-10-09 22:54
Hallo Herr Özdemir,
mit großer Enttäuschung musste ich heute in Ihrem Video sehen, dass Sie sich scheinbar für die Forderung des Herrn Westerwelle, auf einer Pressekonferenz deutsch zu sprechen, schämen.
Ihr Video war mir dann derart peinlich, dass ich beschloss, mich bei der BBC UK für Ihr Video zu entschuldigen. Sie finden meinen Leserbrief auf englischer Sprache natürlich auf der Homepage der BBC.
Sollten Sie jedoch in der Lage sein, mir eine britische, amerikanische, französische oder vielleicht eine türkische Pressekonferenz im eigenen Land zu zeigen, in der zwischenzeitlich auch schon mal deutsch gesprochen wird, werde ich sicherlich wieder Verständnis für Ihr Video haben.
Bis dahin kann ich Ihnen nur einen guten Rat geben:
Überlegen Sie sich doch die nächsten 4 Jahre einfach mal, wie Sie das Wahlprogramm der Grünen derart umgestalten können, dass Sie auch wieder Wähler finden. Kleiner Tip am Rande: Für Ihre Programme haben wir weder die Zeit noch das Geld in Deutschland. Zuerst Eure Mineralsteuer und anschließend in der Ecke stehen und heulen "warum hat uns denn keiner gewählt?"... Seid´ doch mal ehrlich zu Euch selber: Für die Grünen an der Macht haben wir leider kein Geld...
Leute: Erst denken, dann handeln!
Apropos denken: Ich habe das Video der Pressekonferenz von Herrn Westerwelle gesehen und wenn man sich nicht nur die ein oder andere Sache herauspicken, sondern das Video ganz betrachten würde, wird man ziemlich schnell merken, dass Herr Westerwelle dem BBC-Reporter angeboten hat, nach der Pressekonferenz mit ihm gemeinsam einen Tee trinken zu gehen und sich mit ihm dann nur auf englisch zu unterhalten.

Schönen Gruss aus NRW
Sanje
06-10-09 19:27
Ich finde Cem Özdemirs Art und Weise wie er sich in diesem Video präsentiert einfach nur lächerlich. Eine witzige Bemerkung zwischendurch sollte immer möglich sein aber in diesem Maße ist es einfach übertrieben und lenkt nur von seinen Aussagen ab.
Daniel
06-10-09 16:49
Genau aus diesem Grund wurde "Gegen Schwarz-Gelb" gestartet! Schaut doch mal auf der Homepage vorbei und informiert euch selbst.
Helena
06-10-09 13:08
C.O.s Reaktion ist doch witzig und gelungen! - Es spielt gar keine Rolle, ob Enttaeuschung ueber seine eigene Position mit reinspielt! Sondern - Man kann (kuenftige) deutsche Vertreter im Ausland gar nicht oft genug daran erinnern, dass es in interkultureller Kommunikation mehr zu beachten gibt. Und man kann gerade der British public gar nicht genuegend gute Beispiele fuer deutsches International-Sein (+ Humor) geben.

Es war ja auch gar nicht G.W.s Aussage an sich. Die hatte er im 1. Satz und darauf haette er sie auch (wenn schon) beschraenken sollen, v.a. wo der Journalist auch sofort genickt hat. Das Schlimme war all das "hier ist Deutschland" etc. Niemand, der sich mit der Wahrnehmung Deutscher in Great Britain auseinandergesetzt hat, wuerde das so praesentieren. Das ist das Problem.
Anja Neumann
06-10-09 12:48
Bin schon ziehmlich verwundert über das unprofessionelle Verhalten von Cem Özdemir, hätte dies nicht von ihm erwartet und wie Weltmeister schon sagte stänkert er jetzt weil die grünen im Moment nicht mit spielen dürfen.
Maik
06-10-09 10:16
Nun ja, Westerwelle hat doch nicht unrecht (Thema BBC) gehabt oder? Stellt sich einer einen deutschen vor der dort seine Fragen / Antworten in deutsch haben will - ja liebe (zum glück nicht mehr viel in der Politik sagen zu habende Grüne / SPD / Link = alles ein Verein) - als Selbständiger, der jeden Monat seine Mitarbeiter bezahlen will und dies nicht schönen Blumen oder einem netten lächeln machen kann - ich freue mich auf schwarz-gelb!

Nur wenn es Unternehmen gut geht können diese Arbeitsplätze schaffen, nur mit Arbeitsplätzen können Menschen (gut) Einkaufen, nur durch hohen Umsatz ...... - liebe grüne versucht das mal weiterzudenken!
Mazonas
06-10-09 09:48
Unangenehm ja mehr als peinlich empfanden wir die Videobotschaft Herrn Özdemir. Wo ist die Toleranz, die Menschlichkeit , wo das Vertrauen in Menschen die sich in einen Job hineinarbeiten und dazulernen können. ??????????.


Unsere Bekannten und Freunde im nicht d e u t s c h sprechenden Ausland waren bestürzt. Unsere im Ausland studierenden Kinder waren entsetzt .



Herr Özdemir hat doch zum Beispiel einige Jahre in den USA verbracht , dort spricht man englisch . N e i n , nein ich korrigiere mich natürlich a m e r i k a n i s c h spricht man in den USA . Kein amerikanischer Außenminister käme auch nur im Traum auf die Idee man würde es von ihm verlangen in einer anderen Sprache als a m e r i k a n i s c h auf Fragen der Journalisten antworten zu sollen. Warum auch .

In England , in Frankreich, in in in egal in welchem Land man spricht die Landessprache.



Ob nun Herr Westerwelle englisch kann oder nicht ist hier nicht mehr so relevant .




Wir haben die FDP nicht gewählt, wir sind auch bisher nicht unbedingt der Meinung gewesen Herr Westerwelle sollte Außenminister werden , aber bestimmt nicht aus Gründen der "Sprachlosigkeit "

A b e r er hat es verdient eine C h a n c e zu bekommen , ein Herr Fischer bekam sie auch und viele andere aus der grünen Partei, sogar Herr Özdemir .



Wählbar sind die Grünen so für uns nicht , zur Zeit
Kommentar

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