Warum wir mehr Frauen brauchen

Der Frauenanteil in unserer Partei beträgt derzeit weniger als 38 Prozent. Das ist viel mehr als in anderen Parteien – aber es ist uns zu wenig. Wir wollen echte Parität erreichen. Unser Ziel: fifty-fifty!

Das Logo unseres Projekts fifty-fifty.

Es gibt viele gute Gründe, bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einzutreten: die Umwelt, der Atomausstieg, gesunde Ernährung, bessere Bildung oder Tierschutz.

Viele sind in den letzten zwei Jahren Mitglied bei uns geworden, und dennoch: Für das, was wir vorhaben, sind wir immer noch zu wenige – und vor allem zu wenige Frauen!

Denn im Augenblick liegt der Frauenanteil unserer Mitglieder unter 38 Prozent. Unser Ziel ist fifty-fifty.

Deshalb wollen wir besonders Frauen überzeugen, den Schritt in die grüne Partei zu gehen. Wir sind überzeugt, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN das beste Politikangebot an Frauen macht:

  1. Weil wir nicht nur den Klimaschutz auf die politische Tagesordnung gesetzt haben, sondern auch Gleichberechtigung und Frauenrechte.
  2. Weil bei uns auch die Männer wissen, dass wir ohne Frauen nur halb so klug, kreativ, erfahren und vielfältig sind.
  3. Weil die Grünen die einzige Partei sind, in der Frauen auch dank der Quote wirklich die "Hälfte der Macht" haben, und mit den Männern gemeinsam auf Augenhöhe Politik machen.

Egal ob Frau oder Mann: Bei uns kannst Du wirklich etwas bewegen. Egal ob Du viel Zeit mitbringst oder wenig. Ob Du Dich für Deine Nachbarschaft, Deine Stadt engagieren willst oder für ein Thema der Europa- oder Bundespolitik. Ob Du eine politische Heimat suchst oder ein politisches Amt.

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Fünf Dinge, die Du sofort tun kannst

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KettenreAktion: Atomkraft abschalten!

Unter dem Motto „KettenreAktion“ findet am 24. April die große Anti-Atom-Menschenkette zwischen den Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel statt – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986.

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Eure 25 Fragen für die KandidatInnen

Bis 12. Oktober werden die BewerberInnen für das Spitzen-Duo diese Fragen beantworten.

Kommentare

gêrnôt
07-09-12 16:30
Auffällig an den bisherigen Kommentaren hier ist, wie weit die alte Parteistumpfe (Spitze - gab's mal, vor langer Zeit...) hinter der Realität herhinkt.
Irre wird es, wenn man - wie altmodisch, ich weiß... - dazu wieder einmal in die GRÜNEn Satzungen blickt und sie mit den inzwischen eingerissenen Praktiken vergleicht.
Landesberband Bad.-Württ., Präambel, Abs. (3): "Die Arbeit von Bü./ Die GRÜNEN Bad.-Württ. vollzieht sich im Rahmen des Grundgesetzes der Bundesrepublik (...)." Nirgends hält diese Präambel irgendeine Art von geschlechtlicher Benachteiligung der Erwähnung wert, die VerfasserInnen waren also der gegenwärtigen Kampagne geistig weit voraus.
Die Landesverbands-Satzung enthält nur in einem einzigen Punkt eine Geschlechtsdifferenzierung, im § 8, Abschn. III, Abs. 5 (Wahlen zur Landesdelegiertenkonferenz) wird die Wahl der DelegierTINNEN u.a. zum Bundesfrauenrat geregelt.
(Mann könnte fragen, warum es dann keinen Bundesmännerrat gibt, wenn das Grundgesetz ganz ernst genommen würde - ER tut es aber nicht,gentlemanlike... - war das der Fehler?) Ansonsten ist die Satzung der Landesgrünen genderologisch korrekt - steht also ethisch weit über dem Gekrampfe dieser Aktion.
Allerdings gibt es seit 1986 (man rechnet kurz und kommt auf einen ungefähren zeitlichen Zusammnhang mit der eigentlich vergangenen Ära Roth/ Künast...)einen Anhang: das FRAUENSTATUT. (Im Sinn des GG warte ich seit langem auf die Schaffung eines Männerstatus - nur aus Gründen der Hochachtung des GG, weniger inhaltlich, da braucht das niemand - so wenig wie ein Frauenstatut.) Dieses Statut enthält eine Art Präambel, die jeder GRÜNE Mensch, nein: jeder voll unterstreichen dürfte, und beginnt mit einem gut gemeinten Satz: "..Die GRÜNEN Bad.-Württ. bekennen sich zur PARITÄT von Männern und Frauen in allen Parteigremien und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Durchsetzung der in Art. 3 GG garantierten Gleichstellung von Mann und Frau."
Von der Logik her kann man fragen, warum grundgesetzlich Garantiertes (und Einklagbares) nochmals besonders betont werden muss - kein Zeichen von entkrampftem Umgang in der Partei. Aber bis hierher ist alles gut und war für mich ein wichtiger Grund, Mitglied in dieser Partei zu werden.
Doch nun geht es los, bockelhart: Gleich im 1. Satz des Landesstatuts heißt es verhängnisvoll: "Die auf Landesebene zu besetzenden Gremien SIND PARITÄTISCH ((bis hierher alles ok.)), d.h. MINDESTENS zur Hälfte von Frauen zu besetzen." Paritätisch - das muss unser aller Ziel sein. "Möglichst paritätisch..." wäre die Zauberformel für die oft traurigen Verhältnisse vor Ort - geringe Zahl an Teilnehmern bei Versammlungen, geringe Bereitschaft sich wählen zu lassen etc. Mehr braucht es nicht, alles darüber ist von Übel! Wer Parität will, kann nicht fortfahren: "... MINDESTENS zur Hälfte", wenn er logisch denken kann. Wer Parität will, muss darauf achten, dass die Zahl der Ämter vom Ortsverband bis zur Bundesspitze (Stumpfe?) von vornherein möglichst geradzahlig ist, alles andere ist KRAMPF.
Klare Verstöße gegen das Grundgesetz sind satzungswidrig - das Frauenstatut enthält mehrere, das kann nicht so bleiben. Zum Wahlvorgang (Abs.2) wird dort GG-widrig diskrimiert: "Wahllisten sind grundsätzlich ((also grundsätzlich grundgesetzwidrig?!)) alternierend mit Frauen und Männern zu besetzen, wobei den Frauen die ungeraden Plätze zur Verfügung stehen (Mindestparität)." Gibt es einen klareren Beweis für überholten Geschlechterk(r)ampf, wenn der logische Idealbegriff PARITÄT zur MINDESTparität verhunzt wird? Wo lassen die Formulierer dieses Statuts eigentlich denken?
Vollends wird das Ziel Parität dann in 2 folgenden Sätzen vernichtet: "Frauen können AUCH auf den geraden Plätzen kandidieren. Reine Frauenlisten sind möglich." (Es folgen weitere lächerliche Diskriminierungen.)
Abschließend heißt es unter Abs. 7: "Das Statut wird Bestandteil der Landessatzung." Warum hat man es dann nicht in die Satzung eingearbeitet, statt es hinten anzuhängen, wo schon kaum einer die ersten Seiten liest - etwa weil man bei einer Verfassungsklage weniger Arbeit hat, das wieder zu tilgen?
In der Alltagspraxis sieht das dann so aus wie in der jüngsten Einladung zur Kreismitgliederversammlung des Kreisverbands Breisgau-Hochschwarzwald (10.9.12):
TOP 2. Delegiertenwahlen zur BDK (...) Gewählt werden drei Plätze (zwei Frauenplätze, ein offener Platz)
TOP 3: Delegiertenwahlen LDK (...) Gewählt werden sechs Plätze (drei Fauenplätze, drei offene Plätze)
Merkwürdigerweise heißt es dann aber bei TOP 4 "Turnusgemäße Wahlen zum Kreisschiedsgericht (drei Plätze)"
Wohl, weil das nicht mit Macht, aber mit u.U. unangehmer, ethisch-logischer ARBEIT zu tun hat? Das dürften dann sogar 3 Männer machen?
Die Einladung erließ ein Kreisvorstand, der seit längerem aus drei Frauen und einem Mann besteht, die Frauen wurden von einer knappen Mehrheit männlicher Mitglieder gewählt, ohne dass man offen erkennbar auf das Geschlecht der Kandidaten geachtet hätte - die Wahl war vorher ausgeklungelt worden, eine der gewählten Frauen wohnt gar nicht im Kreisverbandsgebiet und war zum Zeitpunkt der Wahl Angestellte der LandtagsabgeordnetIN. "Macht darf (...) nicht zum Selbstzweck werden", hatte ich im GRÜNEn Grundkonsens, R47 gelesen... Praktische Demokratie sieht bei den GRÜNEN aber anders aus, das macht traurig. Oder warum darf die Basis nur über zwei Spitzenkandidaten abstimmen, nicht aber über die grundlegende Frage, ob man nicht mit einem/r wirklichen fähigen Spitze besser fährt? (Ich würde gerne eine geeignete Frau wählen!)

Mitgliederwerbung ist immer gut. (Bei uns im Ortsverband findet sie sicherheitshalber kaum statt - aus Angst vor Machtverlust alteingesessener MachtinhaberINNEN.) Speziell Frauen anzusprechen, kann auch nicht per se schlecht sein - aber unnötig, weil die Gesamtbevölkerung offenbar nicht so rückständig denkt wie GRÜNE Parteistumpfenfrauen. Dabei aber gedanken- und hemmunsglos Männer herabzusetzen, widerspricht u.a. dem bei manchen Parteifrauen offenbar unbekannten Grundkonsens der GRÜNEN, den GRÜNEn REGELN; dort heißt es z.B.: "Unsere politische Kultur soll einladend und aufnehmend und nicht abweisend und ausgrenzend sein." (R58).- "Wir vertrauen auf die Kraft der Argumente." (R54).- "Nicht legitimierte oder unverhältnismäßig ausgeübte Macht wird zur Gewalt." (R43)

Deshalb erwäge ich, gegen die diskriminierenden Teile des Frauenstatuts und die daraus resultierende Praxis zu klagen, und suche ein paar Mitstreiter - und MitstreiterINNEN, denen veraltete Krampf- statt Denkstrukturen ebenso zuwider sind, wie sich in anderen Kommentaren hier auch zeigt.
Gernot Schoch, 79379 Niederweiler
Faustus
20-05-12 00:22
Das gefällt mir:
"Weil die Grünen die einzige Partei sind, in der Frauen auch dank der Quote wirklich die "Hälfte der Macht" haben, und mit den Männern gemeinsam auf Augenhöhe Politik machen".
...und das bei einem Frauenanteil von unter 38% in der Partei!
Hiermit dann anzugeben ist der glatte Hohn:
"Weil wir nicht nur den Klimaschutz auf die politische Tagesordnung gesetzt haben, sondern auch Gleichberechtigung und Frauenrechte". Von Gleichberechtigung, besonders im Hinblick auf das Frauenstatut, kann nun wirklich nicht mehr die Rede sein. Ehrlicher wäre es zu sagen, Männer müssen im Zuge der grünen "Gleichberechtigung" auf eben diese verzichten.
Gerd
19-05-12 14:55
Wenn also nur 38% bei den Grünen Frauen sind, liegt das ganz bestimmt an irgendwelchen dunklen Typen männlichen Geschlechts, den Mächtigen eben! Was soll eigentlich das dümmliche Gesülze, dass in dieser Partei die Männer wissen, dass wir ohne Frauen nur halb so klug, kreativ, erfahren und vielfältig sind. Wenn das nicht bald aufhört, bin ich die längste Zeit Mitglied bei Euch gewesen. Die Quote verbessert sich dann! Vergackeiern kann ich mich auch selbst. Es geht nach Kompetenz und Leistung, nicht nach Quote.
Corinna
13-04-12 21:03
Ah ja, ihr braucht Frauen. Vielleicht solltet Ihr dann erstmal Krippenplätze schaffen, dass wir Frauen wieder arbeiten können? In Leipzig ist der Zustand unerträglich geworden. Keine Plätze mehr frei. Man geht täglich zu den Kitas betteln und man muss täglich deren Frust ertragen, weil die solche Besuche und Anrufe en masse am Tag haben. Aber bekommen wird man nichts, dass kann jede Kita bestätigen.
Robert Heinrich (Leiter Öffentlichkeitsarbeit)
27-03-12 11:10
Hallo Wolf,
danke für das Feedback. Den Plagiatvorwurf halten wir allerdings keineswegs für gerechtfertigt. Auf die allgemein gebräuchliche und vielfach verwendete Redewendung "Fifty-Fifty" kann keine einzelne Organisation einen alleinigen Urheberrechtsanspruch erheben. Vielleicht kennen Sie ja auch das bundesweite Programm "Fifty-Fifty" zum klimafreundlichen Energiesparen an Schulen: http://www.fiftyfiftyplus.de/ Lassen Sie uns einfach friedlich nebeneinander für unsere guten Anliegen streiten - in dem Wissen, dass wir uns gegenseitig nicht in die Quere kommen.
Kunde
19-03-12 18:48
wäre es nicht sinnvoller wenn man Stellen nach Fähigkeiten und nicht nach Geschlecht verteilt?
T ilia
13-03-12 20:33
Die Plakate finde ich auch nicht sehr gelungen; vor allem diese Diffamierung 'als irgendein Kerl'. Der Frust über jahrhundertelange Frauenunterdrückung (die ja in vielen Ländern noch normal ist) sitzt zwar noch tief in unseren Seelen, aber jetzt Männer durch solche Plakate abzuwerten, ist ziemlich dumm und führt zu gar nichts. Wir brauchen ambitionierte Frauen genauso wie politisch-demokratisch-ökologisch denkende und handelnde Männer. Abgesehen davon brauchen die Grünen nicht nur mehr aktive und mutige Frauen, genauso bedarf es mehr Rotation und bessere Basisabstimmungen bei den Bundesvorsitzenden; es ist doch nicht grünes Prinzip, dass jahrelang dieselben Personen die 'grünen Machtfunktionen' innehaben. Es gibt doch genug fähige Männer und Frauen bei den Grünen, die als Bundesvorsitzende agieren könnten. Eine Begrenzung auf zwei Amtszeiten ohne Wiederholungsmöglichkeit wäre zu begrüßen.
Simon
12-03-12 16:59
Wie hat es Frau Künast bloß ohne Quote auf ihren Posten geschafft? Eine Kampagne, die die Frauenwelt nicht braucht, weil sie in einer emanzipierten modernen Welt Frauen erneut auf ihr Geschlecht reduziert und zusätzlich moderne Männer durch die Slogan-Wortwahl der Partei gegenüber den Vogel zeigen lässt.

"Besser du als irgendein Kerl" vs. "Egal ob Frau oder Mann: Bei uns kannst Du wirklich etwas bewegen."

Ja, was denn nun?
Arne
12-03-12 10:55
Ich bin Grünen-Wähler, aber bei den Plakaten habt ihr euch meiner Meinung nach vergriffen…

Ist ja toll, dass da Selbstironie drin sein soll (vermutlich hattet ihr das vor). Kommt aber bei mir nicht so an, sondern eher als hättet ihr Hetz-Plakate gegen euch selbst geschrieben.
Malin
12-03-12 05:21
Was soll man nun als Mann machen, wenn man die Grünen unterstützen möchte? Beitreten und damit der Quote schaden? Keine gute Idee. Besser nicht beitreten und an die Grünen Geld spenden, damit kann man die Grünen unterstützen, ohne der Quote zu schaden.
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