Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Klimaschutz kostet - aber weniger, als er langfristig einbringt. Wie das geht? Mit dem Green New Deal wollen wir Grüne in den nächsten vier Jahren 400.000 neue Jobs durch ökologische Modernisierung schaffen. Unser Spitzenduo Renate Künast und Jürgen Trittin diskutiert mit Gästen und Publikum. Zu Besuch bei Grün in Essen
Hanne May, Chefredakteurin "neue energie"
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Energieexpertin des DIW
Susan Schwarzbach, Radio NRW
Am 9. September 2009 ab 20 Uhr im RWE Pavillon Philharmonie
Einlass: ab 19.30 Uhr
Keine Eintrittskosten, ohne Voranmeldung
Unser Spitzenduo diskutiert an vier Abenden im August und September in Diskussionsrunden mit Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Jeder Abend steht unter einem Thema.
Das Gespräch wird von einer Journalistin oder einem Journalisten moderiert, die Diskussion findet am runden Tisch statt, mitten im Publikum.
Im Anschluss an das Gespräch kann das Publikum Fragen stellen.
Die Folgen des Klimawandels sind schon heute spürbar: Hitzewellen, Versteppung, Orkane und Überschwemmungen. Klimaschutz ist kein Luxus für gute Zeiten. Er ist (über-)lebensnotwendig. Dafür muss die globale Erwärmung in diesem Jahrhundert auf ein Minimum begrenzt werden. Alle Industriestaaten müssen dafür ihren Treibhausgasausstoß bis 2050 um deutlich mehr als 80 Prozent reduzieren.
Deshalb wollen wir bis 2040 in Deutschland 100 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen bereitstellen, in der Stromerzeugung wollen wir das schon bis 2030 erreichen. Gerade in der Wirtschaftskrise dürfen wir den Klimaschutz nicht hintenan stellen. Die Folgen des ungebremsten Klimawandels könnten uns nach seriösen Berechnungen bis zu 20 Prozent des globalen Bruttoinlandsproduktes kosten. Klimaschutz kostet zwar auch Geld, aber nur einen Bruchteil davon. Es ist an der Zeit, die Chance in der Krise zu nutzen und unser Wirtschaften auf das Ende des fossilen Zeitalters umzustellen.
Eine ambitionierte Klima- und Umweltpolitik mindert nicht nur die Kosten in der Zukunft. Sie rechnet sich auch heute schon: Die Energiewende ist zum Jobmotor geworden. 1,8 Millionen Beschäftigte zählt die Umweltwirtschaft inzwischen und mehr als 250.000 Menschen arbeiten allein heute schon im Bereich der Erneuerbaren Energien. Aktuelle Studien belegen, dass die Umwelttechnologie zur neuen Leitindustrie mit erheblichem Beschäftigungspotenzial wird. Allein im Klimaschutz werden für die kommenden Jahre über eine halbe Million neue Jobs prognostiziert.
Deswegen sind eine neue Energiepolitik und der Umwelt- und Klimaschutz das Herzstück des grünen neuen Gesellschaftsvertrages. Zum Erhalt unserer eigenen Lebensgrundlagen und mit Blick auf nachfolgende Generationen müssen wir das Klima genauso schützen wie die biologische Vielfalt, Luft, Wasser und Boden.