Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Jürgen Trittin ist einer der Vorkämpfer für eine globale Energiewende und gilt als der erfolgreichste deutsche Umweltminister. Ein kurzes Porträt über „Mr. Atomausstieg“.

Er ist Vater eines grünen Wirtschaftswunders, das bis heute in der Erneuerbaren Energien Branche Hunderttausende neue Jobs schafft. Gerade in der Finanz- und Klimakrise setzt Trittin auf eine innovative Wirtschaftspolitik, die sich an den Anforderungen der Zukunft orientiert und nicht an den Fehlern der Vergangenheit. Investitionen in Klimaschutz, Gerechtigkeit und Bildung sind für ihn der beste Weg für neue Arbeit und wirtschaftliche Leistungskraft. Der durchsetzungsstarke Trittin führt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als Spitzenkandidat in den Bundestagswahlkampf 2009.
Jürgen Trittin wurde am 25. Juli 1954 in Bremen geboren. Nach dem Abitur 1973 leistete Trittin seinen Zivildienst und studierte Sozialwissenschaften in Göttingen. Während seines Studiums war er im AStA sowie als Präsident des Studentenparlaments tätig. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fraktionsassistent und als freier Journalist.
Seit den frühen Achtzigern prägte Trittin die Politik der GRÜNEN in Niedersachsen – zunächst als Vorsitzender der Landtagsfraktion. Nach dem rot-grünen Wahlsieg 1990 trat er als Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten in die Regierung des damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder ein.
1994 folgte der Wechsel in die Bundespolitik. Als Vorsitzender der Bundespartei und Stratege des linken Parteiflügels bereitete er die GRÜNEN maßgeblich auf die kommende Regierungsbeteiligung vor. Diese Jahre waren geprägt von heftigen innergrünen Debatten über die Ausrichtung in der Außenpolitik, aber auch von zunehmenden rot-grünen Regierungsbeteiligungen in den Ländern.
Nachdem GRÜNE und SPD bei der Bundestagswahl 1998 eine Mehrheit erreichten, wechselte Trittin als Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in die Bundesregierung. Unter seiner Federführung brachte Rot-Grün den Atomausstieg auf den Weg. Trittin gelang dies in einer harten Auseinandersetzung mit der Atomlobby und auch mit Teilen der SPD.
Zum Motor für ein grünes Jobwunder wurde das Erneuerbare Energien Gesetz, durch das der Anteil von Wind und Sonne an der Stromerzeugung erheblich gesteigert wurde und Hunderttausende neuer Arbeitsplätze entstanden. Auch die Neuordnung des Naturschutzrechts und die Einführung des Emissionshandels wurden unter Trittin erreicht.
Nach der Bundestagswahl 2005 wurde Jürgen Trittin stellvertretender Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und engagierte sich vor allem in der Außen- und Europapolitik. In der Energieaußenpolitik setzt er sich für einen weltweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien und gegen die Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Öl ein.
Gemeinsam mit Renate Künast wurde Trittin auf dem Bundesparteitag in Erfurt zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gewählt. „Wir führen diesen Wahlkampf mitten in einer Zeitenwende“ rief Trittin in Erfurt den Delegierten zu: „Den drei Jahrzehnten Neoliberalismus setzen wir eine einfache Antwort entgegen: Eine andere Welt ist möglich und nötig.“
Co-Spitzenkandidatin Renate Künast verspricht: „Mit Jürgen bekommt ihr einen Spitzenkandidaten, der echt Nerven hat und dem kein Konflikt zu groß ist. Druck löst bei Jürgen normalerweise größere Beharrlichkeit aus. Jürgen ist ein Kämpfer. Man kann sicher sein: mit einem Spitzenkandidaten Jürgen Trittin gibts Kompromisse erst dann, wenn wirklich nichts mehr rauszuholen ist.“