Merkels Patentrezept? Learning by durchwursteln

Das Ziel ist Grün: In der Berliner Jerusalem-Kirche haben wir die heiße Phase das Wahlkampfes eröffnet. Renate Künast und Jürgen Trittin kritisierten noch einmal die schwarz-gelben Steuerpläne. Was außerdem geschah, siehst Du hier

  • 09.12.2012
    Noch 25 Tage bis zur Bundestagswahl. Der Bundesvorstand der GRÜNEN hat in die Berliner Jerusalemkirche eingeladen. Das Spitzenduo Renate Künast und Jürgen Trittin werden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Grünen Landesverbände den Wahlkampf-Endspurt eröffnen.
     
  • 09.12.2012
    Vier Frauen: Die politische Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke (zweite von rechts) begrüßt Daniela Schneckenburger, Antje Hermenau und Astrid-Rothe Beinlich (von links nach rechts). Gratulation zu den Wahlergebnissen, die die drei in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen am vergangenen Sonntag geholt haben.
     
  • 09.12.2012
    Astrid Rothe-Beinlich, Landtags-Spitzenkandidatin der Thüringer Grünen freut sich: 20.000 Stimmen hat die Partei in Thüringen hinzugewonnen, seitdem „kommen jede Menge ausgefüllte Mitgliedsanträge bei uns an“. Über die möglichen Koalitionen nach der Wahl sagt sie: „Die Grünen werden nicht Erfüllungsgehilfen und Lückenbüßer für eine rot-rote Koalition im Land sein, die sich erst einmal selbst finden muss.“
     
  • 09.12.2012
    Antje Hermenau hat ebenfalls Grund zur Freude. Mit nun neun statt sechs Abgeordneten wird die grüne Fraktion im Dresdner Landtag eine schlagkräftige sein. „Wir werden uns ein Profil als grüne Opposition schaffen, es geht gemeinsam mit der sächsischen SPD gegen die schwarz-gelbe Koalition im Land.“ Dass die NPD es wieder in den Landtag geschafft hat zeige, dass die Neonazis in Sachsen eine Stammwählerschaft von fünf Prozent haben. „Das ist einer der wichtigsten Punkte, die wir zivilisatorisch in den kommenden fünf Jahren in Angriff nehmen müssen.“
     
  • 09.12.2012
    Hubert Ullrich hat mit den Grünen im Saarland sowohl eine schwarz-gelbe als auch eine rot-rote Koalition verhindert. „Oskar Lafontaine wollte diesen Erfolg mit seiner unfairen Kampagne gegen die Grünen verhindern.“ Doch das Wahlergebnis zeige, dass die grünen Themen ankämen: Plötzlich sagen jetzt alle Parteien, dass man über neue Kohlekraftwerke oder Studiengebühren doch noch mal reden könne. Wir haben jetzt gute Chancen, unsere Positionen durchzusetzen.“
     
  • 09.12.2012
    Daniela Schneckenburger (ganz links) spricht für die vielen Grünen Kreisverbände, die in den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen Rekordergebnisse geholt haben. Sie erzählt aus dem Wahlkampf: „Viele Leute haben uns gesagt, sie hätten jahrelang SPD gewählt. Aber nun wollten sie die GRÜNEN stark machen. Sie haben gesagt: Ihr habt doch recht und schafft mit Euren Ideen Arbeitsplätze.“ In großen Städten wie Köln oder Bielefeld haben die NRW-Grünen mehr als 20 Prozent geholt – doch auch die Ergebnisse in Kleinstädten wie Lohme (29%) oder Telgte (23%) „zeigen, dass wir in den Regionen gewachsen sind.“
     
  • 09.12.2012
    Jürgen Trittin rief Bundeskanzlerin Angela Merkel in seiner Rede auf, ihren „Valium-Wahlkampf“ endlich zu beenden. Die Wirtschaftskrise sei noch längst nicht vorbei, das erfahre er immer wieder während seiner Besuche in deutschen Unternehmen. Denen stehe die harte Zeit noch bevor. „Learning by durchwursteln“ sei nicht die richtige Antwort auf diese Krise.
     
  • 09.12.2012
    Renate Künast rügte in ihrer Rede die Steuerlüge von Union und FDP. In Zeiten der Krise sei die Entlastung Weniger auf Kosten der Mehrheit „zutiefst asozial“ und noch ein Grund mehr, am 27. September um jede Stimme „zu fighten“. Die Wahl sei auch eine Richtungsentscheidung für die Bürgerrechte, in der Gentechnik-Frage und in der Frauenpolitik. Renate Künast forderte noch ausdrücklich ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft.
     
  • 09.12.2012
    So geht’s in den Wahlkampfendspurt. Wir haben uns im Saal umgehört, was die Anwesenden sich ganz persönlich für die Bundestagswahl wünschen. Helene und Norma sind bei Meine Kampagne aktiv und helfen heute, den Länderrat zu organisieren. „Wir wünschen uns, dass in Deutschland nach der Wahl das dreigliedrige Schulsystem abgeschafft wird und mehr Investitionen in erneuerbare Energien“
     
  • 09.12.2012
    „Für die Wahl wünsche ich mir, dass wir Wolgang Wieland, den Direktkandidaten in meinem Wahlkreis Berlin Mitte, wieder in den Bundestag kriegen. Ich will Schwarz-Gelb verhindern und dass die Grünen drittstärkste Partei im Parlament werden“
     
  • 09.12.2012
    „Mein Wunsch? Ganz klar, Schwarz-Gelb verhindern und die Grünen als dritte Kraft.“
     
  • 09.12.2012
    „Schwarz-Gelb verhindern, dritte Kraft werden.“

    Reporter: „Das hat Jürgen auch schon gesagt.“

    Renate Künast: „Siehste.“
     
  • 09.12.2012
    Max und Kathrin sind das Sprecherteam des Bundesverbandes der Grünen Jugend. Max: „Ich will, dass möglichst viele Abgeordnete der Grünen Jugend in den Bundestag kommen. Wir brauchen ihre langjährige Erfahrung. Und ich hoffe, dass dadurch auch in der Partei eine Erneuerung und ein Aufbruch stattfindet.“

    Kathrin: „Ich will eine Bundesregierung, die radikalen Klimaschutz durchsetzt: Keine Kohlekraftwerke, 100 Prozent erneuerbare Energien, ein starkes Klimaschutzabkommen in Kopenhagen.“
     
  • 09.12.2012
    „Ich wünsche mir, dass nach der Bundestagswahl zwei Abgeordnete aus Thüringen im Bundestag sitzen.“
     
  • 09.12.2012
    „Zwei thüringische Bundestagsabgeordnete, das wäre schon perfekt. Und wir wollen in Thüringen unser Ergebnis der Landtagswahl noch steigern.“
     

  • Es geht um die Wurst: Die Rede von Renate Künast



    Über das Wahlziel

    Jetzt geht es um den 27. September, es geht um die Wurst – wenn ich das mit meiner Vergangenheit so ausdrücken darf. Es geht um die Wurst, und wir wollen, dass in diesem Land:

    • eine ökologisch-soziale Erneuerung und Modernisierung stattfindet
    • wieder Geld in Bildung investiert wird, damit jedes Kind sich gleichermaßen entwickeln kann
    • die Bürgerrechte wieder etwas gelten, ob im Internet oder bei den Arbeitnehmern eine verlässliche Außenpolitik.

    Das sind die Prämissen und Inhalte, für die wir stehen und für die versuchen, am 27. September drittstärkste Kraft zu werden. Wenn ihr euch die Umfragen anseht, dann werdet ihr feststellen: Das kann man schaffen.

    Über Angela Merkels Wahlkampf

    Sagen Sie endlich, Frau Merkel, wohin Sie mit diesem Land wollen. Sitzen Sie auf dem Schoß der Ackermanns und der Automobilvorstände, oder wollen Sie wirklich diesem Land dienen und ökologisch und sozial Arbeitsplätze schaffen?

    Wir misstrauen der Merkel und wir misstrauen ihr, weil sie sich immer versteckt. Hinter Nebel, hinter dem, was sie Moderieren nennt und ihrem Herummäandern. Doch sie will gemeinsam mit der FDP neoliberal wandeln – Sozialabbau, Bildungsabbau und weniger Ökologie inklusive. Das werden wir verhindern.

    Jürgen Trittin: 1 Million Wähler für 1 Million neue Jobs



    Über das Krisenmanagement der Kanzlerin

    Frau Merkel sagt, sie als Kanzelrin und die große Koalition seien diejenigen, die das Land aus der Krise führen würden. Ja, wo denn? Ich kenne viele Betriebe, deren Belegschaften jetzt noch in Kurzarbeit sind. Diese Betriebe wollen die demnächst beenden, aber nicht um die Menschen zu beschäftigen, sondern um die Menschen von der Kurzarbeit in die Arbeitslosigkeit zu entlassen.

    Über erneuerbare Energien nach der Wahl

    Es geht in dieser Wahl wirklich um ein Entweder-Oder. Es geht um die Frage, ob wir den Ausbau erneuerbarer Energien fortsetzen wollen, oder ob wir auf die 280.000 Arbeitsplätze in diesem Sektor noch einmal 200.000 draufsetzen wollen. Oder wollen diesen Aufbau, diesen Boom ausbremsen und auf diese Weise eine energie- und klimapolitische Rolle rückwärts machen? Das ist die Entscheidung und darum wollen wir schwarz-gelb in diesem Land verhindern.

    Über das Wahlziel

    Wir wollen in den nächsten Wochen eine Million Wählerinnen und Wähler zusätzlich mobilisieren, damit die Grünen dritte Kraft in Deutschland werden, damit Schwarz-Gelb verhindert wird und die große Koalition beendet wird. Damit die Politik nach der Wahl die Kraft hat, die Krise zu bekämpfen. Damit Klima, Bildung und Gerechtigkeit wieder eine Chance haben.

    Das ist die Botschaft, die vom heutigen Tag ausgehen soll. Aus der Krise hilft nur Grün, eine Million Wählerinnen und Wähler für eine Million neue Arbeitsplätze.

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Grün statt Profitgier

Vor der Abstimmung über den Green New Deal: Jürgen Trittin, Renate Künast und Fritz Kuhn sagen, wie wir neue Arbeitsplätze schaffen können

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GO 09!

Renate Künast, Jürgen Trittin und Claudia Roth forderten die grüne Wende.

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Unsere Wahlplakate

Aus der Krise hilft nur Grün! Für welche Inhalte werben unsere Plakate zur Bundestagswahl? Diese Galerie zeigt es

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Der Neue Grüne Gesellschaftsvertrag ist fertig

Sozialpolitik, Migration, Bürgerrechte - die Reden der BDK in Bildern

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Schwarz-Gelb muss weg!

Sylvia Löhrmann hat zusammen mit dem Bundesvorstand den gemeinsamen NRW-Wahlkampf ausgerufen.

Kommentare

Felix
06-09-09 16:47
Grün ist das Ziel! Hoffen wir, dass dies die Menschen in Deutschland erkennen werden und am 27. September das Kreuz an der richtigen Stelle machen!!

Richtige Ziele, richtige Politik, toller Wahlkampf!

PRO GRÜN!
Karl-heinz Krönes
05-09-09 11:13
nächst wahl verliert die merkel die Wahl
Kommentar

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