Merkels Nichtwahlkampf endet hier

Grüne in allen drei Landtagen, dazu dicke Zugewinne in Nordrhein-Westfalen. Im Saarland geht es ohne die Grünen nicht mehr, in Thüringen können sie das System Althaus in Rente schicken. Der 30. August 2009 war ein großer Erfolg für die Grünen

 

Startschuss für den 27. September

Dieser Wahlsonntag war ein Weckruf. Nicht nur für die CDU, die in Sachsen, Thüringen und im Saarland ordentliche Verluste hinnehmen musste, und nun endlich aus ihrem Schlafwagen herauskommen muss.

Die Landtagswahl- und Kommunalwahlen waren auch für uns GRÜNE der Startschuss für den Endspurt bis zur Bundestagswahl am 27. September. Denn die Ergebnisse zeigen: Wir können es schaffen!

Wir haben das richtige Konzept

Wir haben die Chance, schwarz-gelb zu verhindern: Wir haben die Chance, vier Jahre erneuten Stillstands in einer großen Koalition zu verhindern. Wir haben die Chance, das Land mit dem Green New Deal zukunftsfähig zu machen.

Mehr als 60 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Thüringen und in Sachsen sagten, dass wir GRÜNE neue Arbeitsplätze durch Umwelt- und Klimaschutz schaffen. Das ist ein Zeichen, dass wir das richtige Konzept haben. Aus der Krise hilft nur Grün!

Thüringen

Die Regierung Althaus hat fertig, auch Schwarz-Gelb wird in Thüringen keine Mehrheit finden. Das ist den 18 Sitzen zu verdanken, die die Thüringer Grünen im neuen Erfurter Landtag einnehmen werden. Mit 6,2 Prozent der Stimmen verbesserten sie ihr Ergebnis im Vergleich zur letzten Wahl 2004 um 1,7 Prozent.

In absoluten Zahlen gerechnet ist der Zuwachs noch höher: 64889 Wählerinnen und Wähler gaben ihre Zweitstimme den Grünen – das sind 40 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Alt raus - Grün rein? Wahlziel erreicht!

Sachsen

Die sächsischen Grünen um Antje Hermenau erreichten das beste Wahlergebnis ihrer Geschichte. Gut 6,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler entschieden sich für Grün. Die CDU bekam hingegen so wenig Stimmen wie noch nie. So wird es gelingen, künftig ordentlich Druck im Dresdner Landtag zu machen: Für sinnvolle und nachhaltige Konjunkturprogramme, für grüne Technologien und Bildung für alle.

Ein bitterer Nachgeschmack bleibt trotzdem: Die NPD hat es zum zweiten Mal in das Parlament geschafft. Das zeigt, dass alle weiter gegen die Neonazis in Sachsen kämpfen müssen – wir GRÜNE sind vorn dabei!

Saarland

Auch hier ein Rekord: 5,9 Prozent aller Stimmen – so viele waren es noch nie. Und auch im Saarland ist die Union klarer Wahlverlierer, auch hier haben wir schwarz-gelb verhindert. Auch zu einer großen Koalition mit der SPD wird es für Peter Müller (CDU) nicht reichen.

Wir GRÜNE haben so die große Chance, unsere Inhalte und Ziele in diejenige Koalition einzubringen, in der wir sie am besten umsetzen können.

Nordrhein-Westfalen

In NRW wurde in den Kommunen gewählt. Mit 12 Prozent im Landesschnitt wurden Die GRÜNEN hier dritte Kraft. In Köln haben wir erstmals in einer deutschen Stadt mehr als 20 Prozent der Stimmen geholt, in vielen Kommunen geht es ohne grüne Stimmen nicht mehr.

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Merkels Patentrezept? Learning by durchwursteln

Das Ziel ist Grün: Wir haben die heiße Phase das Wahlkampfes eröffnet. Was in Berlin geschah, siehst Du hier

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Wir haben die Chance

Morgen sind Landtagswahlen in drei Bundesländern und die Kommunalwahl in NRW. Warum wir jeden und jede brauchen, sagt Cem Özdemir.

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Überall drin!

Die GRÜNEN haben den Einzug in die Landtage Sachsens, Thüringens und des Saarlandes geschafft. Auch deshalb erreicht Schwarz-Gelb weder in Thüringen noch im Saarland eine Mehrheit.

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Noch 24 Stunden

Grün auf Sendung (10): Vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland meldet sich Jürgen von der Elbe. Wir haben noch einen Tag Zeit, Schwarz-Gelb zu verhindern

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Unruhe im Schlafwagen

Grün auf Sendung (11): Angela Merkel hat die Quittung für ihr Schweigen bekommen. Renate Künast bedankt sich für die Stimmen

Kommentare

Soelke
07-09-09 12:33
Wir Grüne hier in Thüringen sind wirklich stolz auf unser Wahlergebnis und vor allem darauf, dass wir mit 6,2% sogar 6 anstatt 5 Leute im Landtag haben werden.
Wir hätten auch nichts gegen 18 - aber übertreiben muss man nicht gleich ;-)
Erhard
06-09-09 16:38
Herr Ullrich hat die einmalige Chance im Saarland bildungspolitisch einen Paradigmawechsel mit zu gestalten. Ich hoffe, dass dies ihm bewußt ist. Dies geht nicht mit den Schwarzen und Gelben. Ansonsten wird er sehr viele linke Wähler verlieren.
Klaus-Peter Murawski
04-09-09 16:14
Ist der Stuttgarter Wahlsieg so schnell vergessen ? Wir erreichten am 7.06.09 25,3% der Stimmen in der Gesamtstadt und sind seitdem vor CDU und SPD stärkste Partei in Stuttgart.
Michael
01-09-09 08:23
Kleine Korrektur: "In Köln haben wir erstmals in einer nordrhein-westfälischen Großstadt mehr als 20 Prozent der Stimmen geholt."
- es gibt nämlich schon einige deutsche Städte mit mehr als 20% Grün, darunter einige Mittelstädte und mit Freiburg und Stuttgart auch zwei Großstädte.
Kommentar

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