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Merkel muss Solidarität im Gepäck haben

Claudia Roth spricht im Interview über Merkels Reise nach Griechenland und erwartet von der Bundeskanzlerin Solidarität mit der griechischen Bevölkerung, fordert mehr Transparenz bei Nebeneinkünften von PolitikerInnen und wünscht Fritz Kuhn alles Gute für die zweite Runde der Oberbürgermeister-Wahlen in Stuttgart.

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Kommentare

Gast
16-10-12 11:29
Ergänzung zum Kommentar von h.g.

Für das Geschrei welches die Grünen machen representieren sie einen noch geringeren Teil der Bevölkerung. Die Umfragen werden in Bezug auf Wähler gemacht nicht auf Wahlberechtigte. Da die Wahlbeteiligung inzwischen bei ca. 50% liegt bedeutet das das die Grünen eine Zustimmung von ca. 5,5 % in der wahlberechtigten Bevölkerung haben.
Deshalb versuchen Sie möglichst viele Migranten ins Land zu holen und für deren Wahlrecht zu kämpfen um, deren Zustimmung zu holen. Leider berücksichtigen die Grünen dabei nicht, dass sich die von ihnen bevorzugten Gruppen einen Teufel um Gender Mainstreaming, Frauenrechte, Rechte von Homosexuellen und andere Grüne Ideen scheren und diese sogar zutiefts ablehnen. Der Schuss geht also auch nach hinten los.
Holger
16-10-12 11:12
Ich warte noch auf einen Kommentar von Frau Roth zum Mord in Berlin!!!---wie mich und viele meiner bekannten nervt!
h.g.
12-10-12 19:58
Es ist mal wieder bezeichnend für Frau Roth, dass deutsche Politiker, welche das Geld des eigenen Vokes nicht in ein Fass ohne Boden, oder zum Fenster hinauswerfen wollen von ihr verbal attackiert, bzw. übel beschimpft werden,
während einer der Verursacher der griechischen Finanzkrise, nämlich Papandreou bei einer Tagung der Grünen mit Standing Ovation bedacht und von Frau Roth herzlichst umarmt wurde. Dass die griechische Regierungen, auch unter Papandreou in der Vergangenheit und auch noch heute es u.a. nicht geschafft haben wohlhabende Griechen in angemessener Form zu besteuern, statt dessen aber die Korruption blüht, dürfte wohl kaum den Deutschen angelastet werden. Die Art und Weise in der Frau Merkel (ich bin beileibe kein Anhäger von ihr) in Griechenland empfangen wurde kann man nur als beleidigent empfinden. Hier wurde eine hohe Repräsentantin eines Staates empfangen von dem man unglaubliche Millardenbeträge vermutlich auch noch geschenkt bekommen möchte.
Während der siebenjährigen Rot/Grünen Regierungszeit auf Bundesebene wurden die hiesigen Rentner ( die Pensionen von Frau Roth u.a. dürfte wohl kaum Schaden nehmen) de facto mit enormen Rentenkürzungen bedacht und dies mit der Begründung, man dürfe die Zukunft der jüngeren Bevölkung nicht zu sehr belasten. Bei den Forderungen von Frau Roth, Herrn Özdemir u.a. wären diese Belastungen vermutlich ungleich höher, wird aber ausgeblendet.
Sollte dies bedeuten, dass die Formulierung "zum Wohle des deutschen Volkes"
für Frau Roth u.a. ohne Bedeutung ist ?
Dass die Grünen, nachdem sie lange bei 13% herumdümpelten, in Umfragen nunmehr auf 11% abgesackt sind, dürfte vor diesem Hintergrund kaum wundern
Dieter
12-10-12 11:35
Da das deutsche Volk der Souverän ist, ist die Erwartungshaltung von Frau Roth nur marginal relevant.
Gast
11-10-12 16:48
Solidarität wäre es wenn:

a) das Geld den Griechen tatsächlich zu Gute kommen würde und nicht per Zinszahlungen bei den Banken landen würde.

b) das Volk freiwillig zahlen würde und nicht von der Regierung und Opposition in dieser Hinsicht einfach nicht gefragt oder sogar übergangen würde.

c) die BRD genug übrig hätte um auch solidarisch zu sein anstatt Kredite (bei Banken?!) aufzunehmen und dem Volk dann erhöhte Steuern und Abgaben abzuknöpfen, egal ob es dabei zugrunde geht.
B. Schnider
09-10-12 10:08
Wer erklärt uns einfachem Plebs diese Aufforderung "Solidarität im Gepäck mitnehmen"? Meine Frage ist ernsthaft gemeint, ohne jeglichen Beigeschmack von Ironie.
Ich denke, dass das Problem zwischen den Gefühlen im breiten Volk und der politischen Spitze darin liegt, in völlig anderen Denkebenen zu liegen. Ich versuche also, die Frage selbst (very abstract like) zu beantworten. Die Chimäre "Europa" hat sich nun einmal tief in den Hirnen der Führungseliten eingebrannt. Ein diffuses Gemisch von romantischem Geschichtscliché, erworben in der Nachkriegszeit als einer durchaus berechtigten Reaktion zum Verständnis des nationalsozialistischen Deutschlands. Am besten verkörperte dies doch ein "hochmoralisierender" Schriftsteller wie H. Böll (Interessant, dass die Heute-Generation ihn kaum noch kennt...) Dann kommt ein Gefühl des "Wir sind die gute Macht des Erdenkreises, welche die Welt gerecht gestalten wird", als wesentliches Moment hinzu.

Die politische Klasse hat sich selbst finanziell in eine bevorzugte Lage gebracht mit soliden Gehältern, Spesenvergütungen, Sonderzulagen und Begünstigungen. Man blicke nur auf ihre jüngsten Aktionen in dieser Richtung. Die Zusammensetzung der Abgeordneten in Bezug auf "Bodenhaftung", sei es auf der Ebene Bundestag oder derjenigen des EU-Parlamentes, wäre allein eine Untersuchung wert. Suchen Sie dort bitte mal Ingenieure, Unternehmer oder Naturwissenschafter und vergleichen Sie deren Anzahl mit derjenigen aller Juristen, Sozialpädagogen und anderen Abgängern der Phil. I Faktultäten!

Es ist beschämend, dass die letzteren jeden kritischen Ansatz von Verständnis gegenüber den berechtigten Sorgen unserer Menschen, welche in den Betrieben echte Werte erarbeiten, den zukünftigen und gegenwärtigen Rentnern mit der Moralkeule "Populismus" niederschmettern. Menschen, die auf Konsum verzichtet haben und Geld ansparten, in welcher Form auch immer, werden schlicht rechts liegen gelassen.

Dieses Deutschland, wie übrigens etliche andere Länder auch, war bis heute noch gut demokratisch. Das heisst, dass ein Grossteil seiner Bewohner auf Werte wie "Fairness, Ehrlichkeit oder Gemeinschaftssinn, Wert legten.

Welche gesellschaftspolitischen Konsequenzen diese Arroganz der Politik gegenüber denjenigen, die sie vertreten müssten, zeitigen werden, können wir bloss erahnen.
Thema Transparenz
08-10-12 22:03
http://www.heise.de/tp/artikel/37/37767/1.html

Weil es ja bei Euch auch so tierische Domokraten wie Steinbrück gibt.
Kommentar

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