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Kuhn triumphiert in Stuttgart

Fritz Kuhn ist neuer Oberbürgermeister der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Nach dem vorläufigen Endergebnis hat er mit 52,9 Prozent der Stimmen den von CDU, FDP und Freien Wählern unterstützten Kandidaten Sebastian Turner in der Stichwahl weit hinter sich gelassen. Nachdem die CDU fast 40 Jahre den Oberbürgermeister Stuttgarts stellte, leiten Fritz Kuhn und die Stuttgarter Grünen mit diesem grandiosen Erfolg einen weiteren bedeutsamen Wechsel im Ländle ein.

Porträt von Fritz Kuhn
Fritz Kuhn hat sich am Sonntag mit einem großartigen Ergebnis gegen den CDU-Kandidaten Sebastian Turner durchgesetzt. Foto: © Fritz Kuhn

Baden-Württemberg wird nicht nur von einem Grünen Ministerpräsidenten regiert – auch im Stuttgarter Rathaus zieht nun mit Fritz Kuhn ein Grüner Oberbürgermeister ein. Er wird damit der erste Grüne Oberbürgermeister einer Landeshauptstadt.

Die Bürgerinnen und Bürger in Stuttgart wollten den Wechsel – und sie wollten Fritz Kuhn. Mit seinem Wahlkampf, seinen Ideen für die Zukunft der Stadt und seiner Persönlichkeit konnte er die Menschen in Stuttgart überzeugen. Fritz Kuhn steht für mehr Bürgerbeteiligung, ein weltoffenes Stuttgart und ein nachhaltiges Wachstum durch ökologische Modernisierung. Als neuer Oberbürgermeister will er sich für gute Schulen sowie bezahlbaren Wohnraum in der Region einsetzen. Zusätzlich stehe der Kita-Ausbau “auf der Tagesordnung ganz oben”, sagt Fritz Kuhn. Er ist ein Oberbürgermeister für die ganze Stadt.

 

Der frühere Partei- und Fraktionsvorsitzende der Grünen

Fritz Kuhn krönt mit dem Amt des Stuttgarter Oberbürgermeisters seine langjährige Laufbahn als grüner Landes- und Bundespolitiker. Der 57-jährige Sprachwissenschaftler aus Bad Mergentheim führte die baden-württembergische Landtagsfraktion von 1984 bis 1988 und von 1992 bis 2000, war Vorsitzender der Bundespartei von 2000 bis 2002 und Bundestagsfraktionsvorsitzender von 2005 bis 2009.

Fritz Kuhn lag bereits beim ersten Wahlgang am 7. Oktober 2012 vorne. In der Stichwahl konnte er weitere Wählerinnen und Wähler für sich gewinnen und seinen Vorsprung weiter ausbauen.

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