Komm zur grünen Zukunftskonferenz

Wie unser Land in Zukunft gestaltet werden soll, geht jeden etwas an. Wir wollen uns für eine breite Diskussion zu den wichtigsten Herausforderungen der Gegenwart stellen und aktuelle Fragen weiterdenken. Wir laden alle herzlich dazu ein, sich mit Ideen kritisch und kontrovers an diesem Prozess zu beteiligen. Die Türen sind am 2. Juli bei der grünen Zukunftskonferenz in Berlin weit geöffnet.

Die Zukunftskonferenz findet am 2. Juli im Kosmos in Berlin statt. (Foto: Robot Plays Guitar/flickr.com - CC BY-NC-SA 2.0)

Die Zukunftskonferenz ist Ideenlabor, Debattenraum und eine Etappe auf dem Weg zum Wahlprogramm 2013. Sie ist Ausdruck des großen Ideenreichtums und des Debattierwillens in unserer Partei. Sie richtet sich an alle, die an grüner Politik interessiert sind, gerade auch an unsere vielen Neumitglieder, denen wir einen breiten Raum zur Beteiligung bieten wollen. Mit der Zukunftskonferenz wollen wir unseren Anspruch als visionäre Vordenker-Partei und ThinkTank der Republik erfüllen. Grün denkt weiter.

Es werden neben grünen Mitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch Künstler, Journalisten, Wissenschaftler, NGOs und viele Gäste eingeladen.

Im Zentrum der Zukunftskonferenz stehen 14 Workshops, die aus den teilweise seit über einem Jahr arbeitenden Zukunftsforen (Zur Übersichtsseite der Grünen Zukunftsforen) und den Bundesarbeitsgemeinschaften hervorgehen.

14 Workshops zu folgenden Themen:

  • Ökologie, Ökonomie und globale Gerechtigkeit auf der Makroebene: "Der große Umbau"
  • Ökologie, Ökonomie und globale Gerechtigkeit auf der Mikroebene: "Lebensstilfragen"
  • Was heißt Verteilungsgerechtigkeit? Individuen, Institutionen und der erweiterte Gerechtigkeitsbegriff
  • Parteinahme für wen? Ausgrenzung, Mittelschicht und Aufstiegsmobilität
  • Krise, Entität, Identität – Die Vereinigten Staaten von Europa?
  • Europäische Außen-, Nachbarschafts- und Sicherheitspolitik
  • Politische Gerechtigkeit und Partizipation
  • Wirtschaftliche Macht und Demokratie
  • Daseinsvorsorge in der Kommune
  • Grüne Leitbilder für Kommunen
  • Auf dem Weg zu einer solidarischen und geschlechtergerechten Gesellschaft
  • Demokratische Reformbewegungen in Nordafrika und im Nahen Osten
  • Globale Ressourcengerechtigkeit - Welche Strategien brauchen wir auf nationaler, lokaler und europäischer Ebene?
  • UrheberInnenrecht und Informationsfreiheit im 21. Jahrhundert

In den nächsten Tagen werden zu den Workshops Thesenpapiere vorliegen, die einen ersten Eindruck vermitteln, was wir auf dem Zukunftskonferenz vorhaben. Zeitgleich wird es auch eine Webseite geben, auf der diese Thesenpapiere kritisch diskutiert werden können.

Auf der Grundlage der Themen und Thesenpapiere könnt ihr Euch ab Mitte Mai für die Zukunftskonferenz und die Workshops verbindlich anmelden. Ein detaillierter Programmablauf wird selbstverständlich so bald wie möglich hier erscheinen.

Die Zukunftskonferenz dauert voraussichtlich von 10 bis 18 Uhr. Danach findet bis ca. 22 Uhr das Grüne Sommerfest statt.

Veranstaltungsort

Die Grüne Zukunftskonferenz wird im Kosmos stattfinden. Als größtes, modernstes und beliebtestes Filmtheater der ehemaligen DDR reiht sich das Kosmos auch nach seiner umfassenden Renovierung perfekt in das bauliche Ensemble der Karl-Marx-Allee, dem größten zusammenhängenden Baudenkmal Deutschlands, ein.

Karl-Marx-Allee 131a
10243 Berlin
http://www.kosmos-berlin.de/location/index.html

 

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Alle inklusive!

Auf ihrem sozialpolitischen Kongress am 6. und 7. Juli suchen GRÜNE eine Antwort auf diese und weitere Fragen.

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Diskutiert mit uns über Demokratie

Beteiligt Euch an der Debatte und kommentiert unseren Text

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Bürgerrechte und Datenschutz

Die Datensammelwut ist eine ernste Bedrohung der Bürgerrechte. Der Staat muss die Privatsphäre der Menschen achten und schützen.

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Grüne Demokratieoffensive

Die Menschen in Deutschland drohen, eine Gruppe von Demokratiemüden zu werden. Mit der AG Demokratieoffensive wollen wir nach Wegen aus der Demokratiemüdigkeit suchen.

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Dein Blog bei uns!

Wir laden Dich ein, die grüne Zukunftskonferenz am 2. Juli in Berlin mit Deinem Blog und auf unserer Internetseite zu begleiten.

Kommentare

Carl-D.A. Lewerenz
11-09-11 18:23
Liebe Vorständler,
findet Ihr nicht auch, dass es jetzt (Heute ist der 11.September 2011)langsam Zeit wird, die Einladungen und Ankündigungen von Veranstaltungen, die längst stattgefunden haben, aus dem Internet-Auftritt zu entfernen?
Noch besser wäre es, stattdessen einen Bericht über den Verlauf der angekündigten veranstaltung ins Netz zu stellen.
So, wie es ist, wirkt es etwas verstaubt, um nicht zu sagen: rückständig.
Mit grünem Gruße von Carl-D.A. Lewerenz (KV Bochum seit 1979)
Klein
12-05-11 12:08
Ungerecht wird groß Geschrieben und wird von einigen CDU Machthabern Unterstützt und Sie helfen der Deutschen Bank Sie Warnen die Deutsche Bank vor den Bundesweiten Ermittlungen der STA Frankfurt. und sehen Sie auch bei google geben Sie Tennis Skandal ein und Sie finden den sehr großen Skandal im Tennis bei der Deutschen Website sportme.
Selbständigkeit wird in Freiburg von der ARGE nicht Unterstützt Unternehmertum wird von der ARGE Breisgau Hochschwarzwald in Müllheim von den Mitarbeitern Boykottiert Sie geben die Gelder nicht frei das ein Korrekter Business Plan erstellt werden kann. Eine Bank würde sofort ein Kredit geben für diese Unternehmen aber ohne Business Plan keine Kredite. Seit 2 Jahren Verhindert die Mitarbeiter der ARGE die Gründung meines Unternehmens.
Georg
15-02-11 18:51
Zur Hartz IV Regelsatzerhöhung

Warum setzt sich die Opposition und der DGB nicht für die Arbeiter ein, die den ganzen Tag arbeiten und weniger Geld zu Verfügung haben, als Hartz IV Empfänger. Stattdessen will die Opposition offensichtlich vom Steuerzahler noch mehr Geld herausholen, damit sich die Hartz IV Empfänger Alkohol, Zigaretten und Drogen leisten können.
Das Gesetz das Frau von der Leyen vorgelegt hat, deckt die Grundsicherung der Hartz IV Empfänger voll ab, auch wenn es die Opposition nicht wahr haben will. Die Opposition soll sich schämen dieses Gesetz zu blockieren
Die Opposition weiß nicht einmal wer die Armen sind. Die Armen sind die, die den ganzen Tag schuften und am Monatsende weniger Geld in der Börse haben als die Hartz IV Empfänger.
Ich habe den Eindruck dass sich die Opposition nur die Wählerstimmen der Millionen Hartz IV Empfänger sichern will, weil Sie ihnen unbedingt den Regelsatz erhöhen will.
Zustimmen muss ich beim Mindestlohn.
Wetzer
22-09-10 09:13
Volksentscheid zur Nutzung der Kernenergie? Wenn ich mich recht erinnere wurde die Laufzeitverlängerung im Wahlprogramm der CDU/FDP festgeschrieben. Der Wähler hat abgestimmt und die CDU/FDP stehen zu dem Wahlprogramm. Das ist Demokratie und sollte von den Grünen und der SPD akzeptiert werden. Das Verhalten von Gabriel/Trittin ist nicht demokratisch motiviert sondern Ideologisch. Bisher haben SPD/Grüne (7 Jahre Regierungsverantwortung) und SPD/Gabriel (4 Jahre Umweltminister) sich um die Verantwortung der Entsorgung durch abtauchen und Untätigkeit hervorgetan. Haben wir in den letzten 25 Jahren jemals ein Langzeitkonzept der Energieversorgung in Deutschland gehabt? Ich kann mit dem aktuellen Konzept der CDU/FDP leben. Dass zeugt erstmals von Langzeitstrategie.
Was bietet uns, ausser ideologische und polemischen Floskeln, die Grünen und SPD?
Deutschland lebt nicht auf einer Insel der Glückseligkeit!
Gero
21-09-10 12:51
Wenn man in Betracht zieht, dass die Gastarbeiter in den 1950er und 1960er angeworben wurden, ist die geschwungene Nazikeule durchaus berechtigt! Oder glaubt ihr ernsthaft, dass der 08. Mai 1945 kam und plötzlich waren alle lupenreine Demokraten?!
Lisa
20-09-10 21:48
Fynn hat recht. Klingt alles ganz logisch.
Fynn
20-09-10 21:24
Dass die Gastarbeiter nach medizinischen Gesichtspunkten ausgewählt wurden, ist eine historische Tatsache und keine "Nazikeule". Und die Migranten, die ich kenne, haben sich nun einmal integriert, das hat nichts mit Realitätsferne oder Schönreden zu tun.

Dass es Defizite in der Integration gibt, bestreitet ja niemand, aber man sollte nicht alles pauschalisieren, sondern differenziert betrachten. Natürlich gibt es Menschen, die sich nicht integrieren wollen und da muss der Staat auch konsequent sein. Man sollte aber denjenigen, die sich integrieren wollen, nicht noch Steine in den Weg legen.

Warum setzt man zum Beispiel Migranten, die sich bereits integriert haben, nicht als Lotsen ein? Eine Kindergartenpflicht scheint mir durchaus logisch und wichtig, da Sprache nun einmal der Schlüssel ist und Deutsche und Migranten das Miteinanderleben und nicht das Nebeneinanderleben lernen. Das Nichtbeherrschen einer Sprache kann eine große Barriere sein. Ich sage ja auch, dass man Migranten dezentral unterbringen muss und nicht alle auf einen Haufen.

Der Mensch sucht nun einmal den Weg des geringsten Widerstandes und wenn "Türken" nur unter sich leben, werden sie auch keine Motivation dazu haben, Deutsch zu lernen. Also müssen Menschen dezentral untergebracht werden, dann müssen sie zwangsläufig Deutsch lernen.

Für die Migranten, die ich kenne, war es extrem wichtig Deutsch zu können, auch um mit anderen Migranten zu kommunizieren und Erfahrungen auszutauschen. Natürlich wollen auch Migranten sich mit den Nachbarn unterhalten und sie haben das Bedürfnis, gebraucht zu werden. Sie helfen gerne. Sie haben ihren Beitrag geleistet und können andere bei der Integration unterstützen und Barrieren und Hemnisse abbauen.
Superarschlochsgeschwalle
20-09-10 11:58
"Man sollte bedenken, dass die GASTARBEITER von Deutschland nach medizinischen Gesichtspunkten ausgewählt wurden (Woran das wohl erinnert...)"

Das erinnert uns vor allem daran, dass realitätsferne Dummschwätzer wie du auch gerne mal die Nazikeule schwingen ...
Fynn
19-09-10 17:18
Man sollte bedenken, dass die GASTARBEITER von Deutschland nach medizinischen Gesichtspunkten ausgewählt wurden (Woran das wohl erinnert...) und nicht nach Deutschkenntnissen oder Beufsausbildung. Sie mussten hier für niedrigste Löhne arbeiten, waren am wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands beteiligt gewesen und wurden dann durch hohe Technik ersetzt und in die Arbeitslosigkeit entlassen.

Viele Menschen mit dem Status "geduldet", wurden entlassen, da ihre Arbeitserlaubnis nicht verlängert wurde oder dürfen gar nicht arbeiten. Nun sind sie auf Sozialhilfe angewiesen, da sie nur "Arbeitsplatze in Anspruch nehmen dürfen, für die kein Deutscher zu Verfügung steht", sprich: Arbeit, die kein Deutscher freiwillig macht. Sie erhalten auch nur deshalb Sozialhilfe, weil sie zuvor als Arbeiter in das Sicherungssystem eingezahlt haben. Ich kenne einen Lehrer aus Angola, der 11 Sprachen fließend spricht (Deutsch, Portugiesisch, Spanisch, Italienisch, Englisch, Französisch und fünf Bantu-Sprachen). Er darf jedoch in Deutschland nicht als Lehrer arbeiten.

Ich kenne persönlich 34 Muslime aus dem Kosovo (drei Familien/leben seit 10 bzw. 2 Jahren in Deutschland/ sprechen fließend Deutsch), dem Libanon (2 Brüder/flohen vor dem Bürgerkrieg/sprechen fließend Deutsch/betreiben ein Restaurant(Kein Imbiss! Ein richtiges Restaurant!!)), der Türkei (allein erziehende Mutter mit vier Kindern/leben seit 9 Jahren in Deutschland/sprechen fließend Deutsch), dem Irak (eine Familie/geflohen, weil sie kritisch zu Saddam Hussein stand/lebt seit 15 Jahren in Deutschland/alle sprechen fließend Deutsch) und dem Iran (eine Studentin, die Karikaturen zeichnete und deswegen von Haft und Folter bedroht war/lebt seit einem Jahr in Deutschland/lernt Deutsch). Sie alle sprechen fließend Deutsch oder lernen es. Ihre Kinder gehen in die Kita, in die Grundschule oder auf das Gymnasium! Die meisten von ihnen arbeiten. Sie haben sich integriert, zahlen genauso Steuern und in das Versicherungssystem ein, wie wir.

Da Ausländer also auch Steuern zahlen, zahlen sie auch den "Bildungs- und Integrationsoli". Sie sind also beteiligt. Und dass Integration Kosten verursacht, ist auch logisch. Alles verursacht irgendwelche Kosten. Im übrigen ist die Unterbringung in Gemeinschaftunterkünften mit Mieten verbunden und sie bekommen auch keine Wohnungen geschenkt! Im übrigen kosten Abschiebungen auch Geld und in vielen Fällen würde Deutschland dann gegen die Genfer Menschenrechtskonvetion verstoßen.

Der Bundesinnenminister will jetzt elektronische Chips für Ausländer, in Österreich müssen Arbeitslose jetzt rote Kärtchen als Kennung bei sich haben (Woran uns das wohl erinnert...).

"Es ist einfacher, ein Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil"
Albert Einstein
30 Jahre Schrottpolitik
14-09-10 11:15
Kommentar

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