AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
Bundesrat beschließt mit einer Zweidrittelmehrheit eine grundlegende Überarbeitung der schwarz-gelben Solarkürzung. Eine Schlappe für Röttgen. MEHR
Der Bund hätte nie komplett aus der Verantwortung bei der Bildung entlassen werden dürfen, sagen Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir. MEHR
Wie viel Basisdemokratie steckt im grünen Delegiertenprinzip? Ein Gastbeitrag von Till Westermayer. MEHR
Der Entzug der Eishockey-WM 2014 wäre ein Zeichen gegen das Lukaschenko-Regime. MEHR
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
Bei der Energiewende agiert die Bundesregierung planlos und bremst die Entwicklung mit falschen Entscheidungen aus. MEHR
Das Betreuungsgeld hilft niemandem wirklich weiter. MEHR
"Die Unterstützer sind ein Geschenk für dieses Land", sagt Joachim Gauck im Videointerview. Er hofft, dass man sich auch nach der Wahl nicht aus den Augen verliere und sich weiterhin gemeinsam dafür interessiere, was in dieser Demokratie passiert. Die grünen Bundesvorsitzenden Claudia Roth und Cem Özdemir würdigen die Kandidatur Gaucks als "machtvolles Signal gegen Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit".
Claudia Roth und Cem Özdemir über die Bundespräsidentenwahl, Joachim Gauck und Christian Wulff
Claudia Roth: "Wir gratulieren Christian Wulff. Wir wünschen ihm Glück und Weisheit bei der Ausübung seines Amts und den Geist und die Ideen, die nötig sind, um das Land zusammenzuführen und die Menschen für die Demokratie zu begeistern. Christian Wulff ist der Sieger im dritten Wahlgang, ein Kandidat der unter größten Mühen durchgedrückt wurde.
Der eindeutige Gewinner des gestrigen Tages heißt Joachim Gauck. Er zeigte, wie sehr authentisches Auftreten für Freiheit und Aufklärung die Menschen begeistert. Joachim Gaucks Kandidatur war ein machtvolles Signal gegen Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit. Deswegen ist auch die Demokratie der Sieger des gestrigen Tages - eine Demokratie, die viel näher an den Menschen ist als das unwürdige Gezerre in Frau Merkels Hinterzimmer um das Präsidentenamt."
Cem Özdemir: "Für uns Grüne gilt, was wir vor der Wahl gesagt haben: Wir wollen, dass die Stimme von Joachim Gauck weiterhin stark zu vernehmen ist und seine Impulse eine wichtige Rolle spielen. Wir wollen deshalb auch in Zukunft mit ihm verbunden sein. Joachim Gauck hat uns begeistert, uns inspiriert, er hat uns und das Land verändert.
Der gestrige Tag war ein guter Tag für unsere Demokratie. Er hat gezeigt, wenn wir Parteien über unseren Schatten springen, begeistert Demokratie. Wir haben keine Angst vor Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, die herausfordern, an denen wir uns reiben können, die uns etwas zumuten.
Wir setzen uns auch in Zukunft dafür ein, dass die Wahl eines Bundespräsidenten frei ist, unabhängig von Lagerdenken und Fraktionszwängen.
Dank an Joachim Gauck und Glückwünsche an Christian Wulff!"