"Ich bin berührt"

"Die Unterstützer sind ein Geschenk für dieses Land", sagt Joachim Gauck im Videointerview. Er hofft, dass man sich auch nach der Wahl nicht aus den Augen verliere und sich weiterhin gemeinsam dafür interessiere, was in dieser Demokratie passiert. Die grünen Bundesvorsitzenden Claudia Roth und Cem Özdemir würdigen die Kandidatur Gaucks als "machtvolles Signal gegen Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit".

 

Claudia Roth und Cem Özdemir über die Bundespräsidentenwahl, Joachim Gauck und Christian Wulff

Claudia Roth: "Wir gratulieren Christian Wulff. Wir wünschen ihm Glück und Weisheit bei der Ausübung seines Amts und den Geist und die Ideen, die nötig sind, um das Land zusammenzuführen und die Menschen für die Demokratie zu begeistern. Christian Wulff ist der Sieger im dritten Wahlgang, ein Kandidat der unter größten Mühen durchgedrückt wurde.

Der eindeutige Gewinner des gestrigen Tages heißt Joachim Gauck. Er zeigte, wie sehr authentisches Auftreten für Freiheit und Aufklärung die Menschen begeistert. Joachim Gaucks Kandidatur war ein machtvolles Signal gegen Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit. Deswegen ist auch die Demokratie der Sieger des gestrigen Tages - eine Demokratie, die viel näher an den Menschen ist als das unwürdige Gezerre in Frau Merkels Hinterzimmer um das Präsidentenamt."


Cem Özdemir: "Für uns Grüne gilt, was wir vor der Wahl gesagt haben: Wir wollen, dass die Stimme von Joachim Gauck weiterhin stark zu vernehmen ist und seine Impulse eine wichtige Rolle spielen. Wir wollen deshalb auch in Zukunft mit ihm verbunden sein. Joachim Gauck hat uns begeistert, uns inspiriert, er hat uns und das Land verändert.

Der gestrige Tag war ein guter Tag für unsere Demokratie. Er hat gezeigt, wenn wir Parteien über unseren Schatten springen, begeistert Demokratie. Wir haben keine Angst vor Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, die herausfordern, an denen wir uns reiben können, die uns etwas zumuten.

Wir setzen uns auch in Zukunft dafür ein, dass die Wahl eines Bundespräsidenten frei ist, unabhängig von Lagerdenken und Fraktionszwängen.

Dank an Joachim Gauck und Glückwünsche an Christian Wulff!"

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Gauck soll es werden

CDU/CSU, FDP, SPD und GRÜNE haben sich am Sonntagabend auf den 72-Jährigen als gemeinsamen Kandidaten geeinigt.

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Freude am Diskurs

Joachim Gauck diskutierte mit der Grünen-Spitze über seine Pläne für die Präsidentschaft.

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Glückwunsch, Christian Wulff! Danke, Joachim Gauck!

Christian Wulff wurde am 30. Juni 2010 von der 14. Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt. Wir blicken auf drei Wochen zurück, in denen Kandidat Joachim Gauck die Herzen und Köpfe der Menschen erreichte.

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Ein Präsident für alle

Grüne und SPD nominieren Joachim Gauck als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten. Im Gegensatz zu Wulff ist Gauck ein Angebot an alle Demokraten.

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Wir wollen keine Partei-Pappfiguren

Über einen Bundespräsidenten, an dem man sich reiben kann, die Personalpoltik der FDP und die Rechtschreibschwäche der Bundesregierung.

Kommentare

Petra Kelly
02-07-10 18:45
Endlich ist es vorbei. Gauck kann nach hause gehen und weiter Kommunisten fressen. Für wie blöd hält die grüne Funktionärskaste eigentlich die Menschen, das sie glauben sollen, die Linke hätte Wulff ermöglicht.
Für Lesewillige:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=6059#more-6059

Jemanden einen Kandidaten vorsetzen, der alles andere als fortschrittlich ist und dann zu erwarten, die Linke macht das Spiel mit. Kriegsbeteiligung als Friedensmission verkaufen ist eine Domäne der Grünen. Nicht wahr Herr Nachtweih & Co.
Vorschlag zur Umbenennung der Partei:
Die Heuchler/Bündnis Blöd
PS. Gauck ein Bürgerechtler der ersten Stunde. Selten so gelacht.
Kommentar

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