Grüne Nachwuchspolitik

Nachwuchspolitik gehört für uns GRÜNE seit langem zu den ganz zentralen Aufgaben. Ziel ist es, politisch interessierte Menschen für die Partei zu gewinnen und kontinuierlich zu fördern. Dabei geht es keineswegs nur um junge Menschen: "Nachwuchs" sind alle, die sich neu in die Grüne politische Arbeit einbringen wollen.

Aus diesem Grund hatten die Bundesvorstände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der GRÜNEN JUGEND vor einigen Jahren den Aktionsplan Nachwuchspolitik (PDF) verabschiedet, mit dem die Anstrengungen und Maßnahmen in diesem Bereich koordiniert und vorangetrieben wurden. Anfang 2010 beschloss der Bundesvorstand auf seiner Frühjahrsklausur, die Nachwuchsförderung in den kommenden zwei Jahren als politische Leitungs- und Zukunftsaufgabe noch besser in den Landes- und Kreisverbänden zu verankern und mit den laufenden politischen Kampagnen zu verbinden.

Aber was heißt nun eigentlich Nachwuchspolitik?

Gemeint ist damit die Politik der Nachwuchsgewinnung, der Nachwuchsförderung und der nachhaltigen Einbindung von Neumitgliedern in die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Daher berührt Nachwuchspolitik das Demokratieverständnis von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Denn Politikmachen heißt für uns GRÜNE in erster Linie, mitmachen zu können. Wir wollen, dass sich möglichst viele Menschen einbringen, um die Welt, in der sie leben, selbst mitzugestalten. Darum haben wir zum Beispiel im Mai 2009 die Online-Mitmach-Plattform "Meine Kampagne" eingerichtet. Wir verfolgen als Partei eine Politik der offenen Türen. Wir bemühen uns nach Kräften um möglichst geringe Zugangshürden und insgesamt um ein Klima der Offenheit für Neue und Neues.

Für jeden offen

Die Frage der Zugangsbedingungen zur Partei verweist darauf, dass Grüne Nachwuchspolitik auch eine strukturelle Dimension hat. Neben den Fragen des Zugangs geht es auch um Karrierewege innerhalb der Partei. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Nachwuchskräfte, ganz gleich welchen Alters, welchen Geschlechts oder welcher Herkunft, gute Voraussetzungen vorfinden, um mit und in der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Politik machen zu können.

Formen der Nachwuchsförderung

Zu diesen Möglichkeiten gehören das 'klassische' Praktikum ebenso wie unsere vielfältigen Förder- und Einstiegsprogramme: das Grüne Trainee-Programm, das Grüne Mentoring-Progamm oder die Green Associates.

Praktika bieten Gelegenheit, für einige Wochen in die Tagespolitik hineinzuschnuppern und Kontakte herzustellen. Das Trainee-Programm bietet pro Jahrgang rund 20 Teilnehmenden die Chance, ein Jahr lang berufs- oder studiumsbegleitend hinter die Kulissen Grüner Politik zu blicken und bei drei Weiterbildungsseminaren viel Handwerkszeug für das eigene Politikmachen zu erwerben. Das Mentoring-Programm ist primär ein Instrument zur Frauenförderung, das seit einigen Jahren in verschiedenen Landesverbänden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingesetzt wird. Speziell Frauen, die selbst in unserer Partei noch immer zahlenmäßig unterrepräsentiert sind, soll damit Lust gemacht werden, in der Partei Verantwortung zu übernehmen. Die "Green Associates" sind befristete Stellen beim Bundesvorstand. Einer handvoll Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen bietet sich so für ein bis maximal zwei Jahre die Gelegenheit, "on the job" den Betrieb der Grünen Parteizentrale kennen zu lernen und sich mit ihrem frischen Wissen in die Organisation einzubringen.

Eine Grundvoraussetzung für demokratische Teilhabe

Alle diese nachwuchspolitischen Instrumente tragen mit dazu bei, dass es in unserer Partei transparente und nachvollziehbare Wege gibt, auch zu Ämtern und Mandaten. Nachwuchsförderung darf im Interesse der Einzelnen, aber auch im Gesamtinteresse einer demokratischen Partei nicht dem Zufall überlassen bleiben, sondern muss systematisch organisiert werden. Denn eine transparente Nachwuchsgewinnung, -förderung und -einbindung ist eine Grundvoraussetzung für demokratische Teilhabe. Daher legen wir nicht nur zu Wahlterminen und besonders in Formaten wie "Drei Tage Wach!" unsere programmatischen Ziele offen, sondern organisieren eine breite Beteiligung am politischen Prozess in unserer Partei und in der Gesellschaft.

Mit "Drei Tage Wach!" bieten wir GRÜNE die letzten 72 Stunden vor Schließung der Wahllokale die Gelegenheit, im Internet - live mit Bild und Ton - alle an uns gerichteten Fragen zu beantworten. Premiere hatte dieses Format beim Europawahlkampf 2009. Diese Offenheit ist für uns auch zwischen den Wahlterminen handlungsleitend. Darum betreiben wir ganz bewusst und mit Nachdruck Grüne Nachwuchspolitik.

Aktionsplan Nachwuchspolitik

Hier könnt Ihr nachlesen, was die Politische Bundesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Steffi Lemke, im grünen Mitgliedermagazin schrägstrich (1-2/2005) vor dem Hintergrund des Aktionsplans Nachwuchspolitik (PDF) geschrieben hat.

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Chance für engagierte, junge Menschen

Das Green Associate-Programm für junge Hochschulabsolventen: Lerne die Arbeit von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus nächster Nähe kennen.

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Trainee-Programm startet wieder

Hier findet Ihr alle wichtigen Informationen zum grünen Trainee-Programm. Bewerbungsschluss ist der 7. Oktober 2012.

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Politisches Handwerkszeug

Die grünen Trainees bekommen intensive Einblicke in die professionelle grüne Politik und können sich mit Wochenendeseminaren weiterbilden.

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Mitglied werden und Schwarz-Gelb abwählen

Im nächsten Jahr wollen wir Angela Merkel und ihre unfähige Regierung abwählen. Hilf uns, und werde noch heute Mitglied unserer Partei

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Willkommen in der Grünen Welt

Das GRÜNE Trainee-Programm ist gestartet und soll den Teilnehmern wichtiges Handwerkszeug für ihre weitere politische Arbeit zu vermitteln.

Kommentare

h.g.
02-12-11 18:43
Jana sollte besser an ihrer Rechtschreibung arbeiten, anstatt sinnlose Plakate zu malen. Pisa lässt grüßen.
Der Ausstieg aus der Atomkraft ist bereits in die Wege geleitet und weitere Aktionen dieser geschilderten Art sind reiner Blödsinn.
Kinder sollten in der Schule etwas lernen und nicht von einem, in diesem Fall wohl "grün gefärbten" Schulleiter in eine politische Richtung geschoben werden.
Aber vielleicht benötigen die Grünen auch in Zukunft solche naiven Wähler wie Jana und Nicole.
Jana
28-03-11 06:21
Hallo=)
ich komme aus Neuwied und in meiner schule wurde eine umfrage gemacht auf unserem schulhoft alle klassen von5-10 alls dan unsere schulleiter gefragt hat wer gegen atomkraft ist hat sich der ganze schulhof gemmeldet in kunst durften wir dann unsser atomkraft nein danke plakat machen
Nicole
17-03-11 17:04
Wie kann man als Minderjähriger oder als Schule etwas für die Japaner und gegen Atomkraft in Deutschland machen?
Kommentar

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