Grün macht Zukunft

Der Antrag des Bundesvorstandes zu grünen Perspektiven für die nächsten Oppositionsjahre wurde im Vorfeld des Parteitages breit in der Partei diskutiert. Am Ende einer langen Debatte wurde er mit großer Mehrheit beschlossen. Hier ein paar Ausschnitte aus den Reden.

  • 09.12.2012
    , Foto: INGO KUZIA
    sieht Grün in der Mitte der Gesellschaft und will dies als Chance nutzen:
    "Wir haben die Chance der Meinungsführerschaft in der Opposition. Wir haben die Chance das Gegenmodell zu Schwarz-Gelb zu werden. Lasst uns diesen Kampf anfangen, wie wir ihn bereits in der Vergangenheit gekämpft haben."
    Ein Schwerpunkt ist dabei der Kampf gegen die Atomkraft: "Wir werden es hinkriegen müssen, ein breiteres Bündnis gegen Atomkraft zu schmieden als in den 70er Jahren. Wir müssen deutlich machen, dass Erneuerbare Energien mit Kohle und Atomkraft nicht zusammengehen."
     Foto: INGO KUZIA
  • 09.12.2012
    , Foto: INGO KUZIA
    berichtet von den Ergebnissen der Sondierungsgespräche im Saarland:
    "Im Saarland haben wir es hinbekommen, die Studiengebühren abzuschaffen. Wir haben es hingekriegt, dass keine Kohlekraftwerke mehr gebaut werden. Es wird echte Ganztagsschulen geben und kein Sitzenbleiben bis zur siebten Klasse. Das sind grüne Erfolge und grüne Verhandlungsergebnisse. Wir werden versuchen, das Experiment Jamaika zu einem grünen Erfolg bringen. Dafür brauchen wir von allen grünen Ländern die Unterstützung.
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  • 09.12.2012
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    sagt, was die Wahlergebnisse für die Grünen bedeuten:
    "Es sind nicht nur Wahlerfolge. In den letzten vier Jahren hat sich auch unsere Position in der Gesellschaft grundlegend geändert. Unsere Themen stehen heute im Zentrum der gesellschaftlichen Debatte."
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  • 09.12.2012
    , Foto: INGO KUZIA
    will die Grünen nicht für eine Machtoption verkaufen:
    "Ich habe lieber 10,7 Prozent mit einer radikalen Öko-Partei als 30 Prozent mit einer Wischiwaschi-Partei. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird sich niemals zu einer Öko-Scharnier-Partei umbauen lassen."
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  • 09.12.2012
    , Foto: INGO KUZIA
    sieht in der richtigen Bildung die Chance, damit jeder Mensch einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten kann:
    "Wenn wir nur auf Wachstum setzen, werden wir in drei bis fünf Jahren eine viel schlimmere Krise haben. Deshalb verlangt die neue Zeit neues Denken und Visionen, wie die Gesellschaft der Zukunft aussehen soll. Deshalb mein Rat: Reformieren Sie sich täglich!"
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  • 09.12.2012
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    freut sich über den Wiedereinzug der Grünen in den Thüringer Landtag und sucht vergeblich nach politischen Inhalten der großen Koalition:
    "Die schwarz-rote Vereinbarung in Thüringen ist ein Stagnationsvertrag, der vor Beliebigkeit nur so strotzt. Deshalb werden die Grünen Thüringen bewegen, auch aus der Opposition. Für uns gilt auch nach der Wahl, was wir vorher versprochen haben."
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  • 09.12.2012
    , Foto: INGO KUZIA
    ist zufrieden mit der Übernahme der Änderungen aus seinem Antrag in den Vorschlag des Bundesvorstands:
    "Offenheit heißt nicht Beliebigkeit, es bricht uns auch kein Zacken aus der Krone, wenn wir in die Opposition gehen. Es braucht neue Antworten in einer Zeit, in der Millionen Menschen auf der Suche nach einer neuen politischen Heimat sind und die großen Volksparteien keine Bindungswirkung mehr entfalten. Ich hoffe, dass diese Leute diese Heimat bei den Grünen finden."
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  • 09.12.2012
    , Foto: INGO KUZIA
    machte den grünen Auftrag klar:
    "Der Grüne Gesellschaftsvertrag war die Grundlage, weshalb mehr als 4,6 Millionen Menschen Grün gewählt haben." Trittin kündigte an, dass der Neoliberalismus von Schwarz-Gelb, der uns in unverhüllter Form entgegenkommt, bei den Grünen auf erbitterten Widerstand stoßen wird."
    Trittin schloss die Debatte als letzter Redner und der Antrag wurde mit großer Mehrheit beschlossen.
     Foto: INGO KUZIA
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    Der Beschluss: "Grün macht Zukunft" (pdf)

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Die BDK 2012 in Bildern

Wir zeigen euch den Parteitag in Bild und Text.

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"Wir müssen sofort beginnen!"

Auf der BDK haben die Grünen ihren Schwerpunkt Klimaschutz erneut geschärft.

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Kreativer Widerstand gegen den schwarz-gelben Atom-Rollback. Beim Thema Atom können sich Merkel und Westerwelle gar nicht warm genug anziehen.

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Wieso sich Nena und andere Prominente dazu entschieden haben, Grüne Politik zu unterstützen

Kommentare

Jürgen Noske (Sachsen/Erzgebirge)
26-10-09 18:11
Liebe Grüne!

Ich habe mir den Redebeitrag von Arvid Bell auf You Tube angeschaut. Er spricht mir aus dem Herzen. Nur so hat grün Anziehungskraft. Ich hoffe, dass sich solche Menschen nicht um der Kariere willen verbiegen lassen. - Nur so hat Grün Zulauf.
Eins fehlt mir aber noch: der Tierschutz!?!
Ich lebe seit 25 Jahren vegetarisch (vegan)und wünsche mir, dass die grüne Partei sich auch für die Tierrechte einsetzt.

Glück auf!
Kommentar

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