Fleischeslust
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Zwei Tage nachdem Christian Wulff vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetreten ist, haben sich die Parteispitzen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD, CDU/CSU und FDP auf Joachim Gauck als Kandidaten für die Wahl zum Bundespräsidenten geeinigt. Damit wird er aller Voraussicht nach von der Bundesversammlung in rund 30 Tagen zum elften Bundespräsidenten Deutschlands gewählt.
Die Grünen-Vorsitzenden Claudia Roth und Cem Özdemir haben die parteiübergreifende Einigung auf Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten am Sonntagabend begrüßt. "Er ist ein Mann, das schätzen wir sehr, der den Dialog liebt. Er kann Worte zum Klingen bringen", sagte Claudia Roth und sprach von einem historischen Moment. Gauck sei jemand, der der Demokratie wieder Glanz verleihen könne.
Cem Özdemir fügte hinzu, Gauck sei ein authentischer Bürger der deutschen Republik. "Das bedeutet nicht, dass man immer einer Meinung sein muss, doch kann Joachim Gauck mit der Kraft seiner Rede und als streitbarer Demokrat überzeugen und bewegen und Vertrauen schaffen."
Joachim Gauck habe die große Chance, die deutsche Einheit zu vollenden, sagte Cem Özdemir. "Zur Einheit gehört Ost und West, aber Joachim Gauck kann diese Einheit auch um jene ergänzen, die bislang außen vor waren - die Einwanderinnen und Einwanderer sowie ihre Nachfahren."
Es sei ein gutes Zeiten, dass es im zweiten Anlauf eine Verständigung über einen gemeinsamen Kandidaten gegeben habe, so der grüne Bundesvorsitzende. Dies sei nicht selbstverständlich angesichts der Auseinandersetzungen bei der Wahl von Christian Wulff zum Bundespräsidenten.
Joachim Gauck sagte sichtlich gerührt auf der Pressekonferenz am Sonntagabend, dass er den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln wolle, dass sie in einem Land leben, das sie lieben können. Gauck bat auch, in seinem künftigen Amt "die ersten Fehler gütig zu verzeihen und von mir nicht zu erwarten, dass ich ein Supermann bin".
Joachim Gauck war schon 2010 der Kandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD.