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Am 28. Februar besuchte Joachim Gauck die grüne Bundesgeschäftsstelle, um mit den Spitzen von Partei, Fraktion und Jugendverband über seine Pläne und Positionen zu diskutieren. In einem offenen und herzlichen Gespräch wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgetauscht. Vor allem aber wurde klar: Mit einem Bundespräsidenten Gauck lässt sich gut streiten.
"Das Gespräch mit Joachim Gauck war spannend, konstruktiv und sehr fruchtbar." resümierten die Parteivorsitzenden Claudia Roth und Cem Özdemir nach dem Termin. Man habe viele Gemeinsamkeiten, aber durchaus auch unterschiedliche Positionen mit dem Kandidaten festgestellt. Was die Grünen mit Joachim Gauck in jeder Hinsicht verbinde, sei die Freude am Diskurs, so die Vorsitzenden, die sich nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff sehr für eine erneute Kandidatur Gaucks stark gemacht hatten. "Das Treffen hat erneut gezeigt, dass Joachim Gauck ein hervorragender Kandidat und die richtige Person zur richtigen Zeit ist," so Roth und Özdemir. Gauck sei ein eigenständiger Kopf, der alle Voraussetzungen dafür habe, dem Amt des Bundespräsidenten wieder Glaubwürdigkeit und moralische Überzeugungskraft zurück zu geben.
Sina Doughan und Karl Bär, Sprecherin und Sprecher der GRÜNEN JUGEND, die vielen Positionen Gaucks inhaltlich kritisch gegenüber stehen, würdigten seine Debattenbereitschaft: „Wir denken, dass er ein Kandidat ist, mit dem man offen und ehrlich streiten kann - zum Beispiel über den Zusammenhang von Freiheit und Sozialer Sicherheit.“. Außerdem habe man dem überzeugten Antikommunisten Gauck deutlich gemacht, dass nicht jede Kritik am derzeitigen kapitalistischen System in die kommunistische Diktatur führen muss.
In dem Gespräch bedauerte Gauck auch seine Äußerungen zu Thilo Sarrazin. Es sei nicht mutig Ressentiments zu schüren. Gauck versprach sich im Rahmen seiner Präsidentschaft mit voller Kraft für Integration und Toleranz einzusetzen.
Foto: ddp images/dapd/Clemens Bilan