Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
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Frauenpolitik, Gleichberechtigung, Besuch bei Grün, Trittin, Künast, Frankfurt
Prof. Dr. Gertrud Höhler, Unternehmensberaterin
Carlotta Köster-Brons, Geschäftsführerin des Verbands deutscher Unternehmerinnen
Ines Kappert, Journalistin (taz)
Am 7.September ab 18 Uhr Uhr im Saal Gutleut
Einlass: ab 17.30 Uhr
Rottweiler Straße 32, Frankfurt am Main
Keine Eintrittskosten, ohne Voranmeldung
Unser Spitzenduo diskutiert an vier Abenden im August und September in Diskussionsrunden mit Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Jeder Abend steht unter einem Thema.
Das Gespräch wird von einer Journalistin oder einem Journalisten moderiert, die Diskussion findet am runden Tisch statt, mitten im Publikum.
Im Anschluss an das Gespräch kann das Publikum Fragen stellen.
Gleichstellung ist nach wie vor ein uneingelöstes Versprechen. Hier hat sich in den letzten vier Jahren wenig bewegt und Gleichstellungspolitik war ein weißer Fleck in der Politik der großen Koalition. Wir brauchen endlich gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, außerdem die Gleichstellung von Frauen und Männern in Führungspositionen durch bessere Aufstiegschancen für Frauen in Chefetagen.
In mitbestimmenden Kontrollgremien sind insgesamt nur 11,7 Prozent der Mitglieder weiblich. Knapp 80 Prozent davon sind Arbeitnehmervertreterinnen. In Aufsichtsräten ohne Mitbestimmung sind weibliche Mitglieder mit einem Anteil von 2,6 Prozent nach wie vor extrem selten.
...halten sich in vielen Bereichen des Arbeitsmarktes zäh und hartnäckig. So liegen viele Kompetenzen von Frauen, die auch für die Wirtschaft nutzbar wären, brach. Nur wenn der Anteil von Frauen als Unternehmerinen und in Führungspositionen steigt und darüber hinaus die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf steigt, wird dieses Potential genutzt.
Eine deutliche Steigerung der Frauenerwerbsquote, die nicht durch Minijobs und prekäre Beschäftigung geprägt ist, wirkt dem Fachkräftemangel der Wirtschaft entgegen, erhöht die Binnennachfrage und schafft neue Arbeitsplätze, vor allem im personalintensiven Dienstleistungsbereich.
Die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise ist eine zentrale politische Aufgabe für die nächste Zeit. Die Krise bietet aber auch die Chance, unsere Gesellschaft nachhaltiger und gerechter zu gestalten. Dabei darf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern nicht aus den Augen verloren werden.
Um die Krise erfolgreich zu bewältigen und gestärkt aus ihr herauszugehen, müssen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gemeinsam daran arbeiten, unser Wirtschafts- und Sozialsystem sicherer und geschlechtergerecht zu machen. Dazu gehört auch zwingend, bessere Rahmenbedingungen für die Erwerbstätigkeit von Frauen zu schaffen.
Damit werden wir gestärkt aus der Krise kommen, wenn wir jetzt bereit sind, ökologisch, sozial und geschlechtergerecht umzusteuern.
Am 7. September in Frankfurt am Main wollen Renate Künast und Jürgen Trittin diese grünen Ideen zur Frauenpolitik zur Diskussion stellen.