Frauen nach oben!

Frauenpolitik, Gleichberechtigung, Besuch bei Grün, Trittin, Künast, Frankfurt

 

Zu Gast

Prof. Dr. Gertrud Höhler, Unternehmensberaterin

Carlotta Köster-Brons, Geschäftsführerin des Verbands deutscher Unternehmerinnen

 

Moderation

Ines Kappert, Journalistin (taz)

 

Wann und wo?

Am 7.September ab 18 Uhr Uhr im Saal Gutleut

Einlass: ab 17.30 Uhr

Rottweiler Straße 32, Frankfurt am Main

 

Eintritt?

Keine Eintrittskosten, ohne Voranmeldung

 

Besuch bei Grün - was ist das?

Unser Spitzenduo diskutiert an vier Abenden im August und September in Diskussionsrunden mit Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Jeder Abend steht unter einem Thema.

Das Gespräch wird von einer Journalistin oder einem Journalisten moderiert, die Diskussion findet am runden Tisch statt, mitten im Publikum.

Im Anschluss an das Gespräch kann das Publikum Fragen stellen.

 

Zum Thema

Wie kommen Frauen nach oben?

Gleichstellung ist nach wie vor ein uneingelöstes Versprechen. Hier hat sich in den letzten vier Jahren wenig bewegt und Gleichstellungspolitik war ein weißer Fleck in der Politik der großen Koalition. Wir brauchen endlich gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, außerdem die Gleichstellung von Frauen und Männern in Führungspositionen durch bessere Aufstiegschancen für Frauen in Chefetagen.

In mitbestimmenden Kontrollgremien sind insgesamt nur 11,7 Prozent der Mitglieder weiblich. Knapp 80 Prozent davon sind Arbeitnehmervertreterinnen. In Aufsichtsräten ohne Mitbestimmung sind weibliche Mitglieder mit einem Anteil von 2,6 Prozent nach wie vor extrem selten.

Traditionelle Geschlechterrollen...

...halten sich in vielen Bereichen des Arbeitsmarktes zäh und hartnäckig. So liegen viele Kompetenzen von Frauen, die auch für die Wirtschaft nutzbar wären, brach. Nur wenn der Anteil von Frauen als Unternehmerinen und in Führungspositionen steigt und darüber hinaus die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf steigt, wird dieses Potential genutzt.

Eine deutliche Steigerung der Frauenerwerbsquote, die nicht durch Minijobs und prekäre Beschäftigung geprägt ist, wirkt dem Fachkräftemangel der Wirtschaft entgegen, erhöht die Binnennachfrage und schafft neue Arbeitsplätze, vor allem im personalintensiven Dienstleistungsbereich.

Für einen geschlechtergerechten Weg aus der Krise

Die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise ist eine zentrale politische Aufgabe für die nächste Zeit. Die Krise bietet aber auch die Chance, unsere Gesellschaft nachhaltiger und gerechter zu gestalten. Dabei darf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern nicht aus den Augen verloren werden.

Um die Krise erfolgreich zu bewältigen und gestärkt aus ihr herauszugehen, müssen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gemeinsam daran arbeiten, unser Wirtschafts- und Sozialsystem sicherer und geschlechtergerecht zu machen. Dazu gehört auch zwingend, bessere Rahmenbedingungen für die Erwerbstätigkeit von Frauen zu schaffen.

Wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag

Damit werden wir gestärkt aus der Krise kommen, wenn wir jetzt bereit sind, ökologisch, sozial und geschlechtergerecht umzusteuern.

Am 7. September in Frankfurt am Main wollen Renate Künast und Jürgen Trittin diese grünen Ideen zur Frauenpolitik zur Diskussion stellen.

 

 

 

 

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Investieren in Klima und Umwelt für die Arbeitsplätze der Zukunft - Besuch bei Grün in Essen

Besuch bei Grün

Thema des Abends in Weimar: "Wege aus der Krise: Mehr Wachstum durch Bildung?" zu Besuch bei Grün in Weimar

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Alle_inklusive_bh_04.png

Alle inklusive!

Auf ihrem sozialpolitischen Kongress am 6. und 7. Juli suchen GRÜNE eine Antwort auf diese und weitere Fragen.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/bundesfrauenkonferenz2012_bh.png

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Wie sieht ein geschlechtergerechter Arbeitsmarkt aus? Grüne Frauen tagen Mitte September in Leipzig auf der Bundesfrauenkonferenz.

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Die Chance nutzen: Für ein Aufbrechen traditioneller Rollenbilder

Kommentare

Lord Voldemort
16-09-09 10:21
Guten Tag!

22% sind gerechtfertigt. Da Männer statistisch deutlich mehr unbezahlte Überstunden erarbeiten als Frauen. Die Studie mit konkreten Zahlen finde ich gerade nicht.
Jedenfalls wissen sie ja wie das mit Überstunden läuft. Die Verfallen größtenteils.

Und wenn Sie die Studie auf welche sie sich beziehen genauer untersuchen,
dann werden sie erkennen das da die Floristin mit dem Schweißer auf Montage in einen Topf geschmissen wird.
Die Frau hätte auch Schweißerin werden können.
Wollte sie aber nicht!
Kommentar

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